Skandalöse UN-Resolution
März 31, 2007

UN-Resolution ist Anschlag auf die Meinungsfreiheit – thematisiert hier von Jacques Tilly
Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat soeben eine skandalöse Resolution verabschiedet. In dieser Entschließung wird tiefe Besorgnis über Versuche ausgedrückt, den Islam mit Terrorismus, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Verbindung zu bringen. Staaten werden aufgefordert, die Verbreitung gegen Religionen oder deren Anhänger gerichteter rassistischer und fremdenfeindlicher Vorstellungen zu verbieten.
Die Erklärung nimmt Bezug auf eine angebliche “Kampagne gegen muslimische Minderheiten und den Islam seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001.
Europäische Staaten, die Kanada, Japan und Südkorea, haben sich gegen die Resolution ausgesprochen. Die Kritik dieser Staaten: Die einseitige Ausrichtung auf den Islam und dass nicht auf das Thema Meinungsfreiheit eingegangen werde.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erklärte, die Resolution könne die Grundrechte Einzelner gefährden. Das Dokument konzentriere sich darauf, Religionen selbst zu schützen, insbesondere den Islam, und nicht die Rechte von Individuen, einschließlich Mitgliedern religiöser Minderheiten, erklärte die Organisation mit Sitz in New York.
Kommentar: Es gibt meines Erachtens keine Kampagne gegen den Islam sondern ein stark aufkeimendes wehrhaftes Verhalten in Anbetracht islamistischer Umtriebe. Nahezu alle kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit – sei es in Afrika oder Asien – sind islamistisch initiiert. In Europa hatten wir verheerende Anschläge in Madrid (191 Tote) und London (56 Tote), 14 Deutsche sind bei dem Anschlag auf Djerba 2002 zu Tode gekommen. Weitere Anschläge in Deutschland, zuletzt jene der so genannten “Kofferbomber”, wurden verhindert bzw. mißlangen.
Dass all dies, in Verbindung mit dem Wahnsinn islamischen Ursprungs wie Zwangsheiraten oder Ehrenmorden und dem insgesamt erstarkenden Fundamentalismus zu Reaktionen führt, ist normal. Alles andere wäre NICHT normal. Eine Kampagne ist dies nicht, denn Kampagnen sind initiiert und gesteuert. Hier liegen die Ursachen bei denen, die unsere Reaktion heute kritisieren. Ursache und Wirkung werden verkannt.
Muslime taufen “SPIEGEL” in “HETZER” um
März 30, 2007


Der Spiegel – Original und islamische Wut-Fälschung
Der aktuelle Titel des ”Spiegel” hat die islamische Community offensichtlich in den Nerv getroffen. Die Website “Islam & Recht” arbeitet sich an dem Artikel ab und hat das deutsche Nachrichtenmagazin umgetauft – in “Hetzer.” Auf der muslimischen Website heißt es: “Seit einiger Zeit beobachten wir Muslime eine fanatische Hetze der Medien und der Politik gegen unsere Werte und Einstellungen. Dabei beobachten wir, dass die Schärfe der Beleidigungen fast täglich zunimmt. Jüngstes Beispiel ist die neueste Ausgabe des SPIEGEL mit der unrühmlichen Überschrift „Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung.“
Spürnase: PI, Stefan Herre
Otto Schily kontra Marietta Slomka – das Live-Knockout
März 29, 2007


Von Otto Schily verbal ausgebremst: Marietta Slomka
Ich weiß nicht, wie Sie es sehen – falls Sie es gesehen haben. Soeben im ZDF-heute-Journal: Ein Interview von Moderatorin Marietta Slomka mit Ex-Innenminister Otto Schily wird zum gesalzenen TV-Duell. Ein seltenes Fernsehereignis. Es geht um den “Bremer Taliban” Murat Kurnaz und den heutigen Untersuchungsausschuss, der ausging wie das Hornberger Schießen. Frank Walter Steinmeier übernimmt die politische Verantwortung und – Ex-Minister Schily schließt sich ihm an. Von Rücktrittsforderungen in Richtung Steinmeier ist keine Rede mehr. So weit so gut. Allein: Frau Slomka zeigt sich widerspenstig und versucht, Otto Schily den Verbleib Kurnaz’ in Guantanamo anzulasten. Schily zeigt sich knorrig-kernig, so wie wir ihn mögen. Er stellt klar: Kurnaz reiste kurz nach dem Anschlag auf die World Trade Towers nach Pakistan – unter merkwürdigen Umständen und mit Kampf-Equipment, Kurnaz wurde als Sicherheitsrisiko gesehen – und: Kurnaz ist türkischer Staatsbürger, er hätte jederzeit in die Türkei ausreisen können. Slomka passt das überhaupt nicht ins Weltbild, sie setzt immer wieder nach. Doch das läßt sich ein Schily nicht bieten, er behält das letzte Wort und redet sie - argumentativ sehr überlegen – souverän ins Abseits, ein Live-Knockout. Und ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender wird morgen mit Marietta Slomka ein Wörtchen reden – hoffentlich!
Nachtrag: Das heute-Journal können Sie sich nachträglich hier anschauen, um sich selbst Ihre Meinung zu bilden.
Renommierter Klimatologe: “Glauben Sie im Ernst, alle Wissenschaftler liefen im Stechschritt hinter Al Gore her?”
März 29, 2007

Gegen Hysterie: Richard S. Lindzen
Die Zürcher “Weltwoche” interviewte den renommierten US-Klimatologen Richard S. Lindzen, Mitarbeiter des weltberühmten Massachussetts Institute of Technology (MIT). Der bezweifelt die Schuld des Menschen am Klimawandel und hält Al Gore, den Chefpropagandisten dieser These, für einen Hysteriker. Hier das Interview der “Weltwoche“. Spürnase: Fakten Fiktionen.
Bleibt eine Mörderin eine Mörderin?
März 29, 2007

Mörderin Brigitte Mohnhaupt …
Große Diskussion und Wirbel um die RAF-Mörder, die jetzt entlassen wurden, wie Brigitte Mohnhaupt und zuvor Eva Haule und Susanne Albrecht, die heute unter anderem Namen als Lehrerin (!) arbeitet. Die einstigen RAF-Killerinnen verwahren sich dagegen, so bezeichnet zu werden. Brigitte Mohnhaupt, neunfache Mörderin, die zudem noch neun Mordversuche beging, will nicht mehr Mörderin genannt werden und beruft sich auf ihr Persönlichkeitsrecht. Ihr Anwalt laut BILD: “Sie muss …derartige diffamierende Veröffentlichungen nicht hinnehmen.” Ex-Mord-Terroristin Eva Haule (drei Morde, 23 Mordversuche) klagt heute gegen Veröffentlichung ihres Fahndungsfotos aus den Neunzigern und auch Susanne Albrecht will ihr Foto von damals nicht mehr sehen. Und sie hat Recht damit – das war zumindest das Rechtsempfinden des Oberlandesgericht in Hamburg! Aus der heutigen BILD: “Die Täter der RAF hatten und haben immer die Möglichkeit, zu ‘Ex-Tätern’ zu werden”, schrieb die Tochter des 1977 ermordeten Bankiers Jürgen Ponto kürzlich in einem Aufsatz. Doch, so Corinna Ponto weiter: “Wer einmal Opfer wurde, kann nie Ex-Opfer sein.”
BILD-Kolumnist Franz Josef Wagner in seiner heutigen Kolumne: “Ihr Anwalt kann mir tausend Briefe schreiben – niemals werde ich zurücknehmen, was ich vorgestern geschrieben habe: “Es ist für mich unfassbar, dass in unserem Land eine Mörderin die Chance hat, glücklich zu werden.”
Was bisher im Düsseldorf Blog über Brigitte Mohnhaupt und ihre einstigen Kumpanen geschrieben wurde, können Sie hier nachlesen.

…und ihre Opfer Grafik: BILD
Hans Rudolf Wöhrl in Brief an LTU-Mitarbeiter: Warnstreik war Grund für die Verkaufsentscheidung
März 28, 2007

Ex-LTU-Mehrheitsgesellschafter Hans Rudolf Wöhrl
Die Mitarbeiter der LTU diskutieren, wie wohl der Brief zu interpretieren ist, den der bisherige Mehrheitsgesellschafter Hans Rudolf Wöhrl ihnen anlässlich des Verkaufs der LTU an Air Berlin geschrieben hat. Wöhrl verabschiedet sich von den Mitarbeitern der Düsseldorfer Airline wie sie ihn in seiner “Regentschaft” wahrgenommen haben: Laut und hart im Ton. Wöhrl erklärt in dem Brief, ein Warnstreik am Boden letzte Woche habe ihm verdeutlicht, dass er verkaufen solle: “Die Entscheidungsgrundlage, dass es doch zu einem Verkauf an Air Berlin gekommen ist, hat verdi geliefert. Mit dem Warnstreik am Donnerstag wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass die Mannschaft nicht für die Strategie der Geschäftsführung und der Gesellschafter zu begeistern ist.”

Bittere Pille
Am Tag vor diesem Warnstreik, so die Wöhrl-Erklärung, habe festgestanden: “Wir brechen alle Beteiligungsgespräche ab und machen alleine weiter!” Der Donnerstag habe jedoch die Wende gebracht: “Wir mußten während laufender Tarifverhandlungen die bittere Pille schlucken, dass die Arbeitnehmergremien, trotz der unstrittigen Erfolge im vergangenen Jahr, nicht bereit sind, die von uns als zukunftsträchtig eingestuften Maßnahmen mitzutragen.” So sei der Entschluss gefallen, an Air Berlin zu verkaufen. Im Hinblick auf die geplante Analystenkonferenz der Air Berlin am Montag habe man schnell handeln müssen.

Die Zähne gezeigt
Emotional arbeitet sich Wöhrl in dem Schreiben an Gewerkschaft und Betriebsrat ab: “Betriebsrat und Tarifkommissionen sind heute noch stolz darauf, dass sie in unendlichen Gesprächsrunden und mit kämpferischen Parolen der Unternehmensleitung die Zähne gezeigt haben.” Das habe dazu geführt, dass die damaligen Mit-Anteilseigner der dba von einer engen Verbindung zwischen dba und LTU abgesehen haben. Wöhrl rät den LTU-Mitarbeitern in seinem Schreiben: “Verschließen Sie sich nicht wieder gegenüber Ihrem neuen Gesellschafter sondern folgen (Sie) ihm willig. Hinterfragen Sie endlich einmal konsequent die Aussagen Ihrer Standesvertreter in und außerhalb der LTU und bilden sich dann aber eine eigene Meinung. Unsere Väter wußten schon warum sie sagten: ‘Wessen Brot ich essen, dessen Lied ich singe.’ Sie wußten nur allzu genau, dass ihnen der eigene Arbeitgeber und nicht die Funktionäre das Gehalt bezahlen.”
Wollten Nr. 2 werden
Der scheidende Hauptgesellschafter bekennt jedoch auch: “…der Abschied tut sehr weh. Als die INTRO GmbH (Gesellschaft Wöhrls) im Februar, gemeinsam mit der MIC (Gesellschaft von Geschäftsführer Jürgen Marbach) bei der LTU eingestiegen ist, sahen wir darin eine Chance, gemeinsam mit der dba und deren Gesellschaftern, selbst zur Nummer 2 in Deutschland zu werden. Nach erfolgter Sanierung auch der LTU hätten wir nach weiteren kapitalkräftigen Partnern gesucht oder im Rahmen eines Börsenganges die notwendige finanzielle Basis geschaffen.” Die Forderungen von Wöhrl – “Konsequente Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und Nutzung aller Synergien, Verzicht auf einmalig 15 Mio. Euro Gehälter durch die Belegschaft, Verselbstständigung und Aufbau eines leistungsfähigen Technikunternehmens, Neuorganisation und, damit verbunden, die Streichung der wettbewerbshemmenden Betriebsvereinbarung” seien jedoch nicht erfüllt worden.
Wöhrl weist nicht ohne Stolz darauf hin, dass “trotz der Verweigerungstaktik” das Unternehmen stabilisiert und “partnerfähig für die Air Berlin” gemacht werden konnte. Der bisherige Mehrheitsgesellschafter: “Den Mitarbeitern gegenüber blieben wir dessen ungeachtet immer loyal und fair, weil wir stets davon überzeugt waren, dass die Mehrzahl der Beschäftigten jederzeit bereit gewesen wären, unseren Vorschlägen zu folgen, wenn sie nicht ständig durch eine infame und oftmals sogar klassenkämpferische Informationspolitik der Gewerkschaften und mancher Arbeitnehmervertreter immmer und immer wieder verunsichert worden wäre.”
Am Mittwoch vor Ostern will die LTU-Geschäftsführung den Mitarbeitern in einer Versammlung den Verkauf an Air Berlin erläutern.
Kommentar: Wöhrl hatte die besten Absichten, er hat jedoch nicht die Dialogfähigkeit, die der LTU-Betriebsrat selbst dem erklärten Gewerkschaftsgegner Achim Hunold zubilligt. Der Air Berlin-Macher hat, wie man idealisierend sagt, ”Kerosin im Blut”, er ist ein Airliner. Wöhrl hat mit Kauf und Verkauf von dba und LTU Geld verdient, er ist und bleibt jedoch ein Kaufmann. Sein kolportierter geheimer Traum, es der Lufthansa zu zeigen, ist geplatzt. Achim Hunold wird die Lufthansa nicht angreifen wollen; dem Code Sharing mit der Condor, an der Lufthansa beteiligt ist, hätten die Lufthanseaten nicht zugestimmt, wenn sie dessen nicht sicher wären. Air Berlin ist für sie berechenbarer als Ryan Air mit dem großsprecherischen Luftfreibeuter Michael O’Leary.
Die LTU-Mitarbeiter können nun erwarten, dass man ihnen wieder eine klare Zielsetzung gibt und dass ihre Arbeitsplätze sicher sind. Fakt ist indes auch, dass einige Ecken bei LTU ausgesputzt gehören. Zu viele Mitarbeiter haben ein Beamtendenken verinnerlicht und bremsen damit den Erfolg der überwiegend ganz hervorragenden rotweißen Crew.
Nachtrag: Geldanleger glauben an Air Berlin. In wenigen Stunden konnte die Airline sich 293 Mio. Euro beschaffen
Online-TV: ZDF sorgt sich um Pfründe
März 27, 2007

Ungehörige Forderung: Markus Schächter
ZDF-Intendant Markus Schächter sorgt sich offensichtlich um seine Pfründe. Der aktuelle Onlinevideo-Boom in Verbindung mit neuer Technologie und Videoplattformen schafft eine Gegenmacht zum Fernsehen. Schon jetzt liefert eine Reihe von Anbietern einen bunten Programmstrauß. Theoretisch kann jeder sein eigener Fernseh-Intendant sein, sei es im lokalen Bereich oder als genereller Anbieter von Inhalten. Schächters Sorge muß groß sein, denn er fordert jetzt, dass die Politik deutsche Videohoster sowie Anbieter von Internetfernsehen und Digital-TV dazu verpflichtet, die öffentlich-rechtlichen Angebote auf ihren Plattformen zu vertreiben.
Schächter will demnach in privates Unternehmertum eingreifen – eine in jeder Hinsicht ungehörige Forderung!
SENSATION: Air Berlin kauft LTU – dazu enge Kooperation mit Condor – Achim Hunold setzt neue Ziele
März 27, 2007

Macher: Achim Hunold – Foto: www.hsbuehler.com
Das ist eine echte Sensation: Air Berlin übernimmt zu 100 Prozent die LTU – Zustimmung des Bundeskartellamtes vorausgesetzt. Die Notarverträge wurden gestern Abend unterzeichnet, heute am frühen Morgen gab Air Berlin die Presseinformation heraus. Danach soll der Name LTU, deren Belegschaft jetzt aufatmen kann, auf absehbare Zeit erhalten bleiben, außerdem soll die LTU ihre Selbstständigkeit behalten. Weitere wichtige Nachricht von Air Berlin: Das Code Share-Abkommen mit TUIFly wurde aufgekündigt, jetzt will Air Berlin mit der Condor im Marketing-Verbund fliegen. Grund für die Aufkündigung des Abkommens mit TUIFly ist die Namensgebung, auf deren Unsinnigkeit wir hier auch schon deutlich hingewiesen haben. Der Kaufpreis für die LTU beträgt laut Air Berlin 140 Mio. Euro. Zusätzlich würden zwischen 190 und 200 Mio. Euro an Nettofinanzverbindlichkeiten der LTU übernommen.
”Mit der Übernahme der LTU folgen wir den Wünschen des Marktes. Viele unserer Kunden, die vor allem unseren Service schätzen, fordern schon seit Jahren, dass wir auch Langstrecken anbieten. Das können wir jetzt tun, weil wir mit unseren europäischen und unseren innerdeutschen Verbindungen über das erforderliche Zubringer-Netz verfügen”, erklärte Air Berlin-Chef Achim Hunold. Durch die Übernahme der LTU ergäben sich jährliche Synergien zwischen 70 und 100 Mio. Euro. Bis zuletzt hatten Branchen-Auguren auf ein Zusammengehen von Air Berlin und Condor gesetzt, was womöglich der Lufthansa nicht recht war. Spiegel-Luftfahrt-Schreiberin Dinah Deckstein hatte sich noch gestern weit rausgehängt und die Bekanntgabe eines solchen Deals für Juni prophezeit.
Mit dem Schritt sprengt Air Berlin die bislang selbst gesetzten Grenzen der Europa-Fliegerei und steigt auch in das Fernstrecken-Geschäft ein. Hunold hatte, gemeinsam mit Werner Huehn, die LTU zur jetzigen Größe aufgebaut, bevor der damalige Eigner WestLB, namentlich der mittlerweile verstorbene Friedel Neuber, das Erfolgsduo an die Luft setzte, weil es ihm nicht genehme Strategien verfolgte. Neuber hatte übrigens Achim Hunold gegenüber später zugegeben, dass er damit einen Fehler gemacht habe.
Die 93 Flugzeuge im Air Berlin-Verbund und die 26 Maschinen der LTU, davon elf Langstreckenflugzeuge, machen Air Berlin mit dann 119 Flugzeugen zur viertgrößten Airline Europas – hinter Ryanair, Air France/KLM und Lufthansa. Der Marketing-Verbund mit der Condor (36 Flugzeuge) ist ein weiterer Machtfaktor. Air Berlin beförderte letztes Jahr 16,8 Mio. Passagiere, während LTU 5,3 Mio. Menschen transportierte. Doch Macher Achim Hunold wird sich mit Rang 4 nicht zufrieden geben. Der nächste Erwerb ist schon in der Pipeline – er will 49 Prozent der kleinen Schweizer Airline Belair schlucken.
Hier die offizielle Presseinfo der Air Berlin dazu.
Der Flughafen Düsseldorf begrüßt die heute bekannt gegebene Akquisition der LTU durch Air Berlin. Airport-Chef Christoph Blume: „Wir freuen uns, dass die weitere Entwicklung der LTU eine solide Basis hat. Von dem Zusammenschluss erwarten wir Synergieeffekte in der Flugplanabstimmung und eine sinnvolle Erweiterung des Destinationenportfolios.“ Blume sieht auch positive Effekte im Code Sharing mit Condor.
“Air Berlin hat es mit LTU so schwer wie noch nie“, meint die Düsseldorfer Wirtschaftswoche.
“Strafbonus für religiöse Alltags-Täter”
März 24, 2007
Die Welt beleuchtet heute den juristischen Alltag in Deutschland mit seiner Bevorzugung islamischer Straftäter und nennt eine ganze Reihe von Urteilen gegen Straftäter, bei denen der religiöse Hintergrund zu milderer Beurteilung führte.
“Echo” an Islamist Yusuf
März 24, 2007

Islamist Yusuf, Spiegel-Titel
Ich gebe zu, dass ich seine Lieder sehr gern gehört habe. ”Morning has Broken”, “Wild World”, “Lady D’Arbanville”, das waren musikalische Highlights – von Cat Stevens. Doch der heißt nun Yusuf Islam und ist ein Islamist, zumindest nach den Unterscheidungskriterien, die sich bei uns im Abgleich zu “unauffälligen” Moslems etabliert haben. Yusuf Islam erhält jetzt, und dies ist zu Recht begleitet von wütendem Protest, den Sonderpreis der etablierten Musikauszeichnung “Echo”, ausgerechnet als “Brückenbauer zwischen dem Westen und der islamischen Welt”. Islam hatte seinerzeit den Mordaufruf (Fatwa) gegen Salman Rushdie unterstützt.

Politisch inkorrekt: Spiegel am Montag
Noch 1996 antwortete er laut Spiegel in einem Interview mit der “Berliner Zeitung” auf die Frage, was er von der Todesstrafe für religiöse Ansichten halte: “Wenn jemand Blasphemie betreibt, dann muss er auch entsprechend bestraft werden. Schon bei Jesus stand auf Gotteslästerung Steinigung.” Gleichzeitig nannte er seine Weigerung, Frauen die Hand zu geben, “ein Detail, über das sich viel zu sehr aufgeregt wird”. Die Tatsache, dass sich gegen die Ehrung Islams Protests erhebt, ist ein Indiz, dass die Islam-Unterwerfung in Deutschland doch Grenzen hat. Nach der spektakulären zweifachen Thematisierung des “Koran-Urteils” in großer Aufmachung im deutschen Leitmedium BILD folgt übermorgen der Spiegel mit einem bemerkenswert politisch inkorrekten Titel. Verliert die politische Korrektheit an Boden?


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