Kohlekraftwerk – was die Ökofexe verschweigen
April 30, 2007

Kraftwerk Lausward
Die fortschrittsfeindliche Organisation BUND, die auf ihrer Website und in ihrem sonstigen Erscheinungsbild immer so bunt und fröhlich daherkommt und damit den Eindruck erweckt, sie könne unmöglich Böses oder Falsches im Schilde führen, mischt sich aktuell in Düsseldorf ein. Sie beklagt den geplanten Bau des Kohlekraftwerks in der Lausward mit dem stereotypen Hinweis auf “den klimaschädlichsten aller Energieträger.” Die Ökofexe verschweigen, dass Energiegewinnung über hoch subventionierte Windräder, Solarenergie und Biomasse-Anlagen keine Alternative darstellt. Generell gilt: Jedes nach heutigen Vorschriften gebaute Kraftwerk stellt eine Verbesserung gegenüber dem vorherigen Status dar. Die dusselige Allianz Krefelder Kommunalpolitiker hat das nicht begriffen – siehe unseren Bericht “Kopfschütteln über Krefeld“. Bleibt zu hoffen, dass sich unser Rat von den BUND-Grünspechten nicht irritieren läßt.
LTU-Airbus-Party II – Hans-Rudolf Wöhrl
April 27, 2007
Überraschend meldete sich auch Hans-Rudolf Wöhrl bei der Feier zu Wort. Kernpunkte seiner Rede: “Dieses Unternehmen ist ein kerngesundes”. Die Airline sei keineswegs verschuldet: “Wir haben 60 Mio. Cash mit verkauft. Die Schulden von denen die Rede war, waren 200 Mio. Euro Restverbindlichkeiten für sechs Flugzeuge, die der Gesellschaft gehören.” Jürgen Marbach habe ihn vor anderthalb Jahren angesprochen und ihm den Vorschlag unterbreitet, die Airline gemeinsam zu übernehmen, keiner wolle sie sonst haben. Bemerkenswert: Wöhrl erhielt keinen Applaus, dafür ein paar Buh-Rufe. Wie man hört, hat sich der Modeunternehmer schon wieder einen neuen Sanierungsfall ausgesucht: den Modelleisenbahn-Hersteller LGB. Für die Rede von Wöhrl bitte aufs Video klicken.
Uni des Saarlands: Mohammed hat nicht existiert
April 27, 2007

Karl-Heinz Ohlig
Diese wissenschaftliche Untersuchung ist Zündstoff. Die Universität des Saarlandes hat über Mohammed geforscht, der als Prophet und Religionsstifter des Islam gilt. Der katholische Theologe Prof. Dr. Karl-Heinz Ohlig veröffentlichte das Ergebnis der Untersuchungen seiner Wissenschaftsgruppe jetzt in dem Band “Der frühe Islam – Eine historisch-kritische Rekonstruktion anhand zeitgenössischer Quellen”.
Ohlig geht davon aus, daß der Koran auf eine christliche Gruppierung in Syrien zurückgeht, die sich der Erhebung Jesu zum Gottessohn widersetzte und an einem „reinen“ Monotheismus festhielt. Karl-Heinz Ohlig untermauert seine Auffassung mit der Feststellung, daß Muhammed im Koran nur vier Mal vorkommt, Jesus dagegen 24, Maria 34 und Moses sogar 136 Mal. Hier ein weiterer Bericht zum Thema auf der Website jesus.ch.
Wikipedia ist zu entnehmen, dass Ohlig gern “heiße Eisen” aufgreift. Genannt wird in dem Zusammenhang sein Buch “Braucht die Kirche einen Papst?”.
“Bekifft oder bemailt?”
April 26, 2007

Kiffer weniger dösig als E-Mail-Bearbeiter?
Den Blog lesen, das ist ja in Ordnung. Aber bei den E-Mails sollten Sie besser vorsichtig sein. “Bekifft oder bemailt?”, fragte der FOCUS in seiner Story über das Massenproblem E-Mail-Sucht. Was an der Elektropost problematisch ist?
- Sie beeinträchtigt “den Stresslevel in den Unternehmen und die Umsatzzahlen” (US-Business-Beraterin Marsha Egan)
- Sie macht Menschen dümmer, zumindest zeitweise. In London rauchte die Hälfte einer untersuchten Gruppe Marihuana, die zweite Hälfte bearbeitete eingehende E-Mails. Ergebnis: Die bekifften Probanden schnitten beim Lösen von Aufgaben besser ab. Psychologe Glenn Wilson hält den temporären Verlust von 10 IQ-Punkten für “äußerst realistisch.”
- E-Mails kosten Arbeitszeit. Studien zufolge dauere es zwischen vier und acht Minuten, bis ein Angestellter nach einer Unterbrechung wieder konzentriert arbeiten kann. Ein New Yorker Forschungsunternehmen schätzt, dass täglich rund zwei Stunden Arbeitszeit dadurch verloren gingen.
Marsha Egan spricht vom “Krebs der Arbeitswelt” – und hat gut zu tun. Sie hält Seminare, gibt Tipps für den Umgang mit E-Mails. Beispiel: Zeiten festlegen, zu denen E-Mails geöffnet werden dürfen. Focus: “Paradoxerweise soll nun entschleunigt werden, was eigentlich beschleunigen sollte. IBM arbeitet schon an einer passenden Software mit dem Arbeitstitel “Slow E-Mail Movement”.
Diese Erkenntnisse sollten Sie mit Freunden und Kollegen teilen, schicken Sie am besten eine E-Mail.
Wie ein britischer Islamist in Saudi-Arabien die islamische Wirklichkeit erlebte
April 25, 2007
Der Mann heißt Ed Hussain, war ein britischer Islamist und ging mit seiner Frau Faye als Lehrer nach Saudi-Arabien. Er genoss die Annehmlichkeiten eines privilegierten Lebens: Frischgeputzter Jeep, zwei Swimmingpools, Hilfskräfte. Dann lernte er das wahre Leben kennen. Hier ein Bericht aus der englischen Times dazu. Und hier eine auszugsweise Übersetzung auf dem Blog Heplev.
Tod in Afrika, Tod in Berlin
April 25, 2007
Zwei Zahlen, die uns nachdenklich machen sollten:
Alle 30 Sekunden stirbt laut UNICEF ein Kind in Afrika an Malaria. Mit einigen Euro könnte jedes Kind gerettet werden.
Jedes vierte Kind in Berlin wird abgetrieben. Im letzten Jahr waren es 10.024. Diese Zahl nannte der Senat auf eine Anfrage der FDP. Damit, so n-tv, ist Berlin Halter eines traurigen Rekords in Deutschland.
Christian Klar trifft Köhler – demnächst im Supermarkt
April 24, 2007

Ja, hallo. Bundespräsident Horst Köhler muss Christian Klar nicht im Knast besuchen, er kann ihn ganz normal treffen – wie Sie und mich im Supermarkt. Es scheint alles darauf hinauszulaufen, dass Christian Klar begnadigt wird. Damit würde die “Mindesthaftdauer” von 26 Jahren unterschritten, die das Gericht seinerzeit festgelegt hat. Demnächst genießt der Ex-RAF-Killer schon mal Hafterleichterung – Ausgang in Bewachung von Justizbeamten (was Steuergelder kostet) theoretisch Aufnahme einer Beschäftigung oder einer Ausbildung inklusive. FDP-Chef Guido Westerwelle sagt: “Ein Straftäter, der nicht bereut, kann nicht mit Gnade rechnen.” Immerhin. Was wir bislang über den Fall Christian Klar geschrieben haben – hier steht`s noch mal zusammengefaßt.
Sinnvoll
April 24, 2007

Prof. Werner Sinn
Prof. Werner Sinn, Ifo-Institut, nannte soeben interessante Fakten: 12,5 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen sind “nicht in Deutschland geboren”, eine objektive Messmethode, die nicht unterscheidet zwischen “Deutschen” und “Ausländern”, weil aus Ausländern durch Einbürgerung Deutsche werden können. Mit diesen 12,5 Prozent, so Sinn, liegen wir über Frankreich. Denn um das Land ging es eben in “Vor der Stichwahl – was wollen die Franzosen?” auf dem wunderbaren Fernsehsender Phoenix, der leider viel zu wenig gesehen wird. Weitere Sinn-Erkenntnis: Norwegen, Holland arbeiten noch weniger als wir, Frankreich kommt gleich hinter uns aufs Treppchen der Faulheitsbesten. Und die Staatsquote in Frankreich: genauso hoch wie das “alles meins”-Denken, wenn es darum geht, den Finger auf Erfolgsprodukte zu legen – siehe Airbus. Das Thema Mindestlohn sieht Sinn in Frankreich als negativ an, weil der Mindestlohn seiner Auffassung nach in Frankreich zu hoch angesetzt ist. Der Wirtschaftsprofessor sieht 15 Prozent (!) der Franzosen als Mindestlohnempfänger. Sinns Credo – für Deutschland und für Frankreich: Die Lösung ist ein aktivierender Sozialstaat.
“Titel, Thesen, Temperamente” – unkritisches Nachplappern
April 22, 2007

Murat Kurnaz
Murat Kurnaz, der “Terrorist, der keiner war” hat sich jetzt ein Buch über seine Gefangenschaft in Guantanamo schreiben lassen. In der Kurnaz-freundlichen Redaktion von “Titel, Thesen, Temperamente” glaubt man dem Mann, der mit Kampfgegenständen kurz nach dem 11. September 2001 nach Pakistan flog, um “den Koran zu studieren” jedes Wort das drinsteht. Die Moderatorin heute Abend wirkte sichtlich betroffen ob der Wucht der Kurnazschen Anschuldigungen. Der Türke aus Bremen darf vor der Kamera sogar behaupten, dass in Guantanamo Gefangenen Körperteile amputiert worden seien. Wie unkritisch darf man in dieser öffentlich-rechtlichen Redaktion sein? Ist die Pflicht zum kritischen Hinterfragen durch Erlaubnis zum Nachplappern ersetzt worden? Ohne gutzuheißen, dass man ihn ohne Beweise festgehalten hat, sei die Feststellung erlaubt, dass Kurnaz vom ersten Auftritt an fit wie ein Turnschuh wirkte, vom Übergewicht mal abgesehen. Gefüttert haben sie ihn wohl ganz gut und seine Islam-Bartmontur durfte er auch behalten. Der TTT-Beitrag: Perfekte Werbung für das Buch von Kurnaz, das morgen herauskommt.
Manager Magazin spekuliert: Achim Hunold könnte auch noch die Condor kaufen
April 22, 2007

Achim Hunold – Foto: www.hsbuehler.com
Er hat die Air Berlin aufgebaut, die dba übernommen und binnen kurzem integriert und kürzlich auch seinen einstigen Arbeitgeber LTU in sein Luftfahrt-Imperium eingegliedert: Achim Hunold. Das aktuelle Manager Magazin spekuliert nun, er könnte auch die Condor übernehmen. Deren Chef Ralf Teckentrup, ein hervorragender Airliner, favorisiere das auch. Denn er rechne sich aus, Achim Hunold beerben zu können. Der Düsseldorfer Hunold sagte zwar erst kürzlich vor dem Marketing Club Düsseldorf, er habe noch keine Lust zu Hause zu bleiben und den Müll rauszubringen. Doch das Manager Magazin will wissen, dass er ein wenig kürzer treten will. Künftig also CEO (Chief Executive Officer) Teckentrup, Chairman Hunold? Man wird sehen. Das Manager Magazin spekuliert auch, dass TUI-Chef Michael Frenzel, der kurzfristig sogar überlegt hatte, die Air Berlin zu übernehmen, darüber nachdenke, Air Berlin/LTU/Condor auf der Fernstrecke Konkurrenz zu machen. Bislang saßen TUI-Gäste auf Condor- oder LTU-Sitzen, wenn`s um Urlaub in Übersee ging. Die Neuerwerbung der TUI, Megaveranstalter First Choice in England, könnte jedoch eigene Flieger beisteuern. Manager Magazin spekuliert, Frenzel werden den Luftkampf gegen Air Berlin aufnehmen.
Nachtrag, 23.4.: Die Nachrichtenagentur dpa meldete in einem Stück über die Beibehaltung des Firmensitzes der Air Berlin in Berlin Folgendes: “Hunold kündigte an, seinen bis 2011 laufenden Vertrag möglicherweise um weitere fünf Jahre zu verlängern. Dies sei wegen seiner persönlichen Lebensplanung wahrscheinlich, sagte Hunold am Samstag in Berlin. Sein Vertrag als Vorstandsvorsitzender laufe bis 2011 und er gedenke, ihn auch zu erfüllen.”


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