Islamist mit scharfer Pistole – kein Haftgrund

April 27, 2008

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Reda Seyam, Sohn Djihad 

Der Mann ist ein übler Islamist, den unsere Polizei unter Einsatz von Steuergeldern überwacht. Wir ernähren seine Familie mit sechs Kindern – gleichfalls mit Steuergeldern. Er erstritt für seinen Sohn den Vornamen Djihad und seine Ex-Frau, die über ihn auspackte, lebt in einem Zeugenschutzprogramm. Er dagegen lebt weiter auf unsere Kosten in diesem Land. Jetzt wurde bei ihm im Rahmen der großen Razzia zur Erforschung eines islamistischen Netzwerks eine scharfe Pistole gefunden. Doch der Mann bleibt auf freiem Fuß. Unerlaubter Waffenbesitz bei diesem Hintergrund – das reicht offensichtlich nicht aus. Der Mann hat ja eine ordentliche Adresse, gesicherte Verhältnisse, gewissermaßen. Der Mann heißt Reda Seyam. Wir haben ihn vor mehr als einem Jahr hier vorgestellt.

Auch Pierre Vogel, der konvertierte Ex-Boxer aus Köln, der die Gemüter vieler islamischer Leser dieses Blogs beschäftigt, weil er so schön predigen kann, wurde von der Polizei besucht. Auch er darf weiter die Verheiratung von Neunjährigen empfehlen sowie bei seinen Vorträgen Geschlechtertrennung durchsetzen – muslimische Apartheid in Deutschland!

Längerer Bericht dazu auf PI.

welt online: Verfassungsschutz entdeckt islamistisches Netzwerk

Wenn Heidi für Mustafa schneidert

April 27, 2008

Wenn man die Website der Kölnerin Heidi Beck besucht, kann man sich vorstellen, dass eine Modenschau mit ihrer Kollektion in einem islamischen Land für Aufruhr sorgen könnte. Teils sehr gewagt, sexy.

Für unsereinen weniger vorstellbar dagegen, dass eine Modenschau mit spezieller islamischer Mode, also politisch korrekt, Kopftuch inklusive, in der quirligen Metropole Istanbul Wellen schlägt, als wäre ein Meteor in den Bosporus gestürzt. Die Zeitungen überschlagen sich – wegen der Modenschau der Firma Tebkir und, vor allen Dingen, wegen der Besucherinnen aus der “islamischen High Society”.

Der Zürcher Tagesanzeiger schreibt: “Kopftuch-Modenschau bringt Türkei in Wallung” / Hier die homepage von Mustafa Karadumans Modefirma Tebkir. Der vergleicht die Kölnerin mit Jupp Derwall. Was der für den türkischen Fußball geleistet habe, tue Heidi Beck für die islamische Mode. Hier das Video von der Modenschau im letzten Jahr.

Dank für den Tipp an Juris.

Raus aus Afghanistan?

April 27, 2008

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Flucht vor den Angreifern, Menschen laufen um ihr Leben – Foto: Reuters 

Zwei Nachrichten aus Afghanistan machen Schlagzeilen. Heute meldet spiegel.de einen Taliban-Angriff auf Staatschef Hamid Karzai und Diplomaten am Jahrestag der Befreiung Afghanistans von den Sowjets.

Und vor wenigen Tagen wurde enthüllt, dass der BND den afghanischen Handelsminister Amin Farhang ausforschte, der nach Welt-Informationen Kontakt zu den Taliban unterhält.

Das eine hat vermutlich mit dem anderen nicht das geringste zu tun. Man darf es jedoch als unangemessen empfinden, welchen Zirkus wir um die Bespitzelungs-Enthüllung veranstalten. Ist es nicht die wesentliche Aufgabe des Bundesnachrichtendienstes, Informationen zu sammeln? Ist die Ausforschung des Herrn Minister nicht womöglich eine äußerst sinnvolle Maßnahme gewesen?

Dumm nur, dass irgendein Schwätzer sich mit der Preisgabe dieser Information wichtig machen wollte, offensichtlich weil er BND-Chef Uhrlau eins auswischen wollte.

spiegel.de wirft am Ende seines heutigen Berichts “Taliban nehmen Karzai und Diplomaten unter Feuer” die Frage auf, “ob sich das massive Engagement der Weltgemeinschaft (…) tatsächlich lohnt”.

Ist es tatsächlich so, dass wir die Freiheit am Hindukusch verteidigen, wie SPD-Fraktionschef Peter Struck feststellte?

Was würde sich entwickeln, wenn wir Afghanistan, dieses leidgeprüfte Land, sich selbst überließen?

Eine afghanische Freundin, aus einer politisch aktiven Familie stammend, hat kürzlich einige Wochen in Kabul verbracht. Sie befürwortet einen Abzug der Soldaten und Hilfsorganisationen. “Man sieht keine Fortschritte, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher. Ganz viele Menschen profitieren persönlich vom Geschäft mit dem Wiederaufbau, du siehst miserable Straßen, aber jede Menge dicke Autos. Die Hälfte der Menschen leidet Hunger und es gibt ein gewaltiges Trinkwasserproblem.”

Für die Regierung findet sie eine Bezeichnung, die ich hier aus juristischen Gründen lieber nicht verwende – und sie nennt Fakten, die man leider nicht belegen kann.

Die Freundin hält einen Bürgerkrieg für möglich, falls die westliche Allianz abzöge: “Alle Afghanen sind bewaffnet, auf jedes Familienmitglied kommt doch mindestens eine Waffe”, sagt sie. Die Amerikaner hatten sie für den Kampf gegen die Sowjetunion in Massen geliefert. Dennoch hält sie es für richtig, wenn die Afghanen ihre Probleme allein regeln, auch wenn am Ende ein Diktator an der Macht wäre. Das, sagt sie, wäre ohnehin für Afghanistan die richtige Lösung.

 

EU: Pole wird Präsident

April 22, 2008

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Neuer EU-Präsident: Buzek

Der CDU-Mann Hans-Gert Pöttering scheidet nach der Europawahl 2009 als Präsident des EU-Parlaments aus. Martin Schulz, der Chef-Soze in Brüssel, bleibt uns erspart, obwohl er gerne sein Nachfolger würde, wie das Handelsblatt weiß. Weil aber zwei Deutsche hintereinander nicht vermittelbar seien, soll es laut der Düsseldorfer Wirtschaftszeitung ein Pole werden: Jerzy Buzek, der von 1997 bis 2001 polnischer Ministerpräsident war. Buzek ist Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften und hat zwei Ehrendoktorate, darunter eines der Uni Dortmund.

Kommentar: Pöttering muss man nicht nachweinen. Er setzte sich gegen die Veröffentlichungen des jüngsten Mega-Spesenskandals ein, über den wir hier als erste berichtet haben (Der Stern durfte später die Giftakten sehen).

Iran unterdrückt Wunsch der Frauen nach Gleichberechtigung

April 22, 2008

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Mit Mut gegen Mullahs: Nasrin Afzali 

Das iranische Regime geht mit harten Bandagen gegen Bestrebungen vor, Frauen die Gleichberechtigung zu erkämpfen. Die Journalistin und Frauenrechtlerin Nasrin Afzali ist von einem iranischen Gericht zu sechs Monaten Haft und zehn Peitschenhieben auf Bewährung verurteilt worden. Ihr Vergehen: Anwesenheit an einer Solidaritätskundgebung für fünf Aktivistinnen, die wegen einer Demonstration für Gleichberechtigung angeklagt waren.

Jimmy Carter als Präsident Peinlich bestätigt

April 22, 2008

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Carters Credo: Die Palis sind schuld, aber die Israelis ein bißchen schuldiger – “Palästina – Frieden, nicht Apartheid” heißt sein Buch zum Nahost-Konflikt

Da hat Ex-US-Präsident Jimmy Carter irgendwie etwas falsch verstanden. Gestern Nachmittag hörte ich auf WDR 2 seinen Originalton der Pressekonferenz nach seinen “Friedensgesprächen” mit der Hamas. Fazit: Die Terrororganisation will den Frieden. Er, Carter, zweifele nicht daran, dass Hamas bereit sei, Israel in den Grenzen von 1967 anzuerkennen. Einzige Vorbedingung sei, dass das palästinensische Volk einem Friedensvertrag mit Israel in einem Referendum zustimme.

Während Präsident Peinlich sich als Friedensengel feiern läßt, berichtet die Jerusalem Post heute über die Realität. Die JP erwähnt, dass am Samstag, während Jimmy Carters Friedensmission, die Hamas einen Überfall mit 13 Verletzten ausführte und somit ihren Friedenswillen untermauerte.

Die Jerusalem Post weiter:

“Kurz nach dem Meeting mit Carter erklärte ein Hamas-Sprecher jedoch, dass die Islamisten sich weiterhin dem ‘Widerstand’ verpflichtet fühlten und ägyptische Vorschläge zum Waffenstillstand ablehnten. (…) Carter hat mit seiner ‘Studienmission’ das Offensichtliche nicht bloßgelegt: Hamas ist ein giftiger Friedensgegner. Wie schade, dass Carter im Abendlicht seines öffentlichen Lebens die Anstrengungen der vergleichsweise Moderaten unter den Palästinenstern unterminiert und zum Apologeten für gewalttätige religiöse Fanatiker wird.”

Die bestens informierte Website debka.com berichtet, dass am vergangenen Sonntag, während Syriens Präsident Bashar Assad durch Vermittlung von Norwegen und Türkei Gespräche mit Israel führte, in der Hauptstadt Damaskus Geheimgespräche zwischen Hamas und dem syrischen und iranischen Geheimdienst stattfanden. Ergebnis: Volle Unterstützung für die Erhöhung militärischer Anstrengungen gegen Israel, das durch die Hamas letzte Woche – ein Novum in der Terrorgeschichte – erstmalig mit armierten Fahrzeugen angegriffen wurde.

Die FAZ schreibt heute “Kein Frieden ohne Hamas“. Richtig ist: Mit Hamas und Fatah gibt es keinen Frieden mit Israel. Es sind die terroristischen Pestbeulen, die die Palästinenster, die Frieden wollen, austrocknen müssen. Carter kann dabei nicht helfen.

Türkischer Friseur soll in Saudi-Arabien enthauptet werden

April 21, 2008

Der türkische Friseur Sabri Bogdan (31) sitzt seit 13 Monaten in Saudi-Arabien in der Todeszelle. Der seit elf Jahren in Saudi-Arabien lebende Mann soll Gott und Mohammed in einem Streitgespräch beleidigt haben. Urteil: Enthauptung mit dem Schwert. Er hofft auf das Berufungsgericht.

Mehr auf spiegel.de

Juso-Vorsitzende gegen Solidarität mit Hamas

April 20, 2008

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Franziska Drohsel (28) ordnet Hamas als reaktionär ein 

Franziska Drohsel, die ebenso hübsche wie intelligente Vorsitzende der Jungsozialisten in der SPD, hat heute unter der Überschrift “Etikett links, Inhalt rechts” einen Beitrag in der Welt am Sonntag veröffentlicht.

Bemerkenswert ist zum einen, dass die WamS der Juso-Frau ein Forum gibt, was der guten angelsächsischen Tradition entspricht, auch Menschen mit von der Linie der Zeitung abweichenden Meinungen zu Wort kommen zu lassen (op ed). Zum zweiten ist interessant, dass Franziska Drohsel hier ein Phänomen anspricht, das lange bekannt ist, jedoch bislang entschieden zu wenig Beachtung fand: die kritiklose Solidarisierung Linker mit Feinden Israels, mit Hamas, Hisbollah, Fatah und Co. Schon für die “68er” waren Pali-Tüchter schicker Kopfschmuck.

Auszug aus dem Drohselschen Meinungsbeitrag heute:

“Auch die Betrachtung des Nahost-Konflikts von links ist oft mit Vorsicht zu genießen. Zwar hat sich hier vieles zum Besseren gewendet. Doch immer noch gibt es zahlreiche Aktiviisten, die sich als Antiimperialisten bezeichnen und sich bedingungslos mit reaktionären Kräften wie der radikalislamischen Hamas in Palästina solidarisieren. Das Gesellschaftsbild islamistischer Organisationen ist mit einem linken Emanzipationsbegriff nicht in Einklang zu bringen. Völlig irrwitzig wird die Argumentation, wenn Israel “kolonialistische” Bestrebungen oder der -sicher zum Teil kritisierbaren – israelischen Sicherheitspolitik Verbrechen vorgeworfen werden, die mit denen der nationalsozialistischen Kriegs- und Besatzungspolitik vergleichbar seien. Auch hier gilt es , ohne Scheuklappen auch im eigenen politischen Lager kritikwürdige Denkmuster anzugreifen und für progressive Politikansätze zu streiten. Antisemitismus ist ein Übel, das bekämpft werden muss – egal wer es artikuliert und vertritt.”

“Kritische Islamkonferenz” in Köln

April 18, 2008

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Am Wochenende 31. Mai/1. Juni findet in Köln (Humanwissenschaftliche Fakultät der Uni Köln, Gronewaldstr. 2, Köln-Lindenthal) die “Kritische Islamkonferenz” statt. Teilnehmen werden u.a. Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), der Publizist Ralph Giordano, der Journalist Günter Wallraff und die deutsch-türkische Schriftstellerin Fatma Bläser.

Diskutiert werden brisante Fragen, darunter der Zusammenhang zwischen Islam und Islamismus und die Vereinbarkeit der Grundnormen des Islam mit den Menschenrechten.

Veranstalter sind der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), die Giordano Bruno Stiftung (GBS), Redaktion Hintergrund, Aktion 3. Welt Saar, Alibri-Verlag und denkladen.de. Der Tagungsbeitrag beträgt 35 Euro, 25 Euro bei frühzeitiger Anmeldung. Wer sich jetzt anmeldet, spart 10 €! Das volle Programm auf der Website, über die man sich auch anmelden kann:
http://www.kritische-islamkonferenz.de/.

Auch Europas Rechte haben sich – offensichtlich auf Einladung von “pro köln” – die Domstadt als Versammlungsort für den “Europäischen Anti-Islam-Kongress” ausgesucht, der am 19. und 20. September stattfinden soll. U.a. sprechen der Vlaams-Belang-Fraktionsvorsitzende Filip Dewinter aus Belgien, Frankreichs Jean Marie Le Pen und der Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche.

BILD-Wagner über “Feuchtgebiete”-Roche

April 18, 2008

Franz-Josef Wagner, Kolumnist in BILD – oft genial, gelegentlich fatal daneben. Heute über Ex-Viva-Plaudermäulchen und Buchautorin Charlotte Roche (30, “Feuchtgebiete”), die mit Fäkalkram offensichtlich den Massengeschmack trifft, was einen sehr nachdenklich machen sollte.

Wagner: “Es geht um Ausscheidungen, Kot, Urin, Sperma, Schweiß, Onanieren, Körperbehaarung, Muschiflora. Ihre Hauptaussage ist: Nicht waschen – stinken. Sie sagen, dass Sie Penisse und Muschis durch die Hose riechen wollen.” (…) “Ich sehne mich nach den wohlriechenden Frauen.”

Hier geht’s zur Kolumne von FJW.

Vanity Fair: “Jetzt will ich Pornos drehen

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