Wie erwartet hat die israelische Armee (IDF) ihren Feldzug gegen Gaza gestern begonnen. Die eingeschlagene Strategie ist wirkungsvoll: Der Gaza-Streifen wurde in drei Teile zerschnitten, um Nachschublinien der Hamas zu unterbrechen. Bislang wurde nur
ein 22-jähriger israelischer Soldat getötet, zwei Soldaten wurden schwer verletzt.
Auf Seiten der Hamas wurden nach Darstellung der gut informierten Website debka.com mindestens 30 Kämpfer getötet. Die Armee Israels setzte Artillerie, Panzer und Bodentruppen ein, außerdem gaben Helikopter Feuerschutz und Kriegsschiffe setzten im Süden Philadelphis Truppen mit dem Auftrag ab, dort Tunnelsysteme zu zerstören.
Die IDF-Kräfte haben Gaza-Stadt eingekreist und kontrollieren damit den Zugang zur Stadt.
Israel hat mittlerweile Zehntausende Reservisten zu den Waffen gerufen. Der Grund könnte sein, dass theoretisch ein Zweifrontenkrieg droht – neben dem im westlich an Israel angrenzenden Gaza-Streifen im Norden des Landes, wo für möglich gehalten werden muss, dass der Iran die Hisbollah zum Angriff auf Israel auffordert. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hat nach debka.com-Informationen Anfang Dezember Geheimgespräche mit den Revolutionsgarden geführt und danach in Beirut Besuch von General Qassem Suleimani, erhalten, dem Chef der berüchtigten Quds-Brigaden, deren Spezialität der Terror-Export darstellt. Dieser Arm der so genannten Wächter der Revolution trainiert islamische Kämpfer und finanziert Kampfeinheiten. So baute Quds auch die Hisbollah auf, der sie sogar Straßen anlegen ließ, um ihre logistischen Möglichkeiten zu verbessern.
Weitere Infos in der Jerusalem Post und in Haaretz
Der Krise folgen: Coole neue Website
Nachtrag: FAZ – “Im Zangengriff der Islamisten“

Kommentare