Nix zu sagen: Das Schweigen der Polit-Elite

Februar 28, 2009

Kein Patriotismus, keine klare Meinung, nix zu sagen? Dr. Nicolaus Fest, Mitglied der BILD-Chefredaktion, denkt in seiner bild.de-Kolumne “Hieb- und stichfest” über das Phänomen nach, dass unsere Bundeskanzler und Bundespräsidenten zu keiner Zeit eine ins kollektive Bewusstsein eingegangene wichtige Rede gehalten haben.

Kann man sich eine politische Rede, die Deutschland mitreißt, von der Herz-Jesu-Sozialistin Angela Merkel erhoffen? Eher nicht. Aber warum dann nicht eine von Bundespräsident Horst Köhler? Es muss am mangelnden Patriotismus liegen, dass kein Politiiker auch nur annähernd eine Stimmung ins Land impfen kann, wie es etwa die Fußball-WM vermochte.

Hier zur Kolumne von Nicolaus Fest.

Umwelt(b)engel Gabriel: Schuss bei Atom-Umfrage ging nach hinten los: 57 % sind dafür

Februar 28, 2009

Umwelt (b)engel Sigmar Gabriel hat bestimmt sehr betroffen dreingeschaut. Auf der Website seines Ministeriums startete er eine Umfrage zur Atomkraft, gewiss in der Annahme, dass das Pendel deutlich gegen die Atomkraft ausschlagen würde. Pustekuchen: 57 % der mehr als 14.000 Menschen, die sich an der Umfrage beteiligten, stimmten dafür, den Ausstieg aus der Atomkraft rückgängig zu machen.

Kurz darauf verschwand die Umfrage von der Website.

Welt Online berichtet darüber und stellt seinen Lesern jetzt die gleiche Frage. Ergebnis (Stand: Samstag, 28. Februar, 16 Uhr): Von über 17.000 Umfrageteilnehmern wollen immerhin 49 % den Ausstieg aus dem Ausstieg.

Es ist nicht erkennbar, dass die Bundesregierung in punkto Atomkraft zur Vernunft kommt, Gabriel, der schon mit dem Biosprit massiv auf dem Holzweg war, schon gar nicht.

Zu dumm für Deutschland

Februar 27, 2009

Ein Ausländer, der weder lesen noch schreiben kann, habe mangels Kenntnis der deutschen Schriftsprache keinen Anspruch auf Einbürgerung, schreibt die FAZ. Die Zeitung bezieht sich auf eine  Entscheidung des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH).  Danach reichen mündliche Sprachkenntnisse allein nicht aus. Einbürgerungs-Aspiranten müßten “zumindest in der Lage sein, Schreiben, Formulare und sonstige Schriftstücke in deutscher Sprache selbständig zu lesen und zu verstehen.”

Diese Entscheidung ist deshalb interessant, weil gewiss Zehntausende von Migranten in Deutschland leben, auf die diese Ausschluss-Kriterien zutreffen. Solange dieses Land keine dem Land dienlichen Einbürgerungskriterien aufstellt, wird das auch so bleiben. Weiterhin werden Importbräute aus Anatolien in die deutschen Sozialnetze geschleust werden. Weiterhin werden junge Türkinnen deutsche Frauen in der Gebärquote outperformen und zur Verstärkung der Parallelgesellschaft sowie zu einer sozialpolitischen Schlagseite beitragen.

Das Urteil ist ein mutiger Richterspruch, aber nicht alle Richter können letztlich die Dummheiten der Politik per Einzelurteil außer Kraft setzen – das wäre Don Quichotterie in der Robe. Hier der Bericht im FAZ.Net: Zu dumm für Deutschland.

Integration in Neukölln – Nur Islamisten feiern Erfolge

Februar 24, 2009

FAZ.Net berichtet unter dem Titel “Im Schatten der Al-Nur-Moschee” über die fehlgeschlagene Integration der Türken in Berlin-Neukölln: “Schwiegertöchter und Schwiegersöhne holt man sich immer noch aus der Türkei. Wer ausschert, wird schikaniert. Nur die Islamisten feiern immer größere Erfolge.”

US-Senat lädt Geert Wilders zur “Fitna”-Vorführung ein

Februar 24, 2009

Geert Wilders, der niederländische Politiker und Chef der Freiheitspartei, der als engagierter Gegner des Islam Bekanntschaft erlangte, wurde von US-Senator Jon Kyl eingeladen, seinen Anti-Islam-Film “Fitna” vor dem Senat zu präsentieren. Ein ähnliches Vorhaben in London war gescheitert, Wilders wurde von der Regierung zur unerwünschten Person erklärt.

Nachtrag: Der einflussreiche Spiegel-Autor und Kolumnist Henryk M. Broder sieht Geert Wilders im Aufwind.

Merkel als nackte Wölfin, Papst und Pius, Moschee und Putins Pressefreiheit – Düsseldorfs Zoch frech wie immer

Februar 23, 2009

Wie einst Romulus und Remus hängt die ganze Industrie an Angela Merkels “Zitzen” – “Die kapitulierende Wölfin”, eingeknickt und schicksalsergeben, säugt Banken und Industrie – Fotos: Düsseldorf Blog

Künstler Jacques Tilly thematisiert das Papst-Fiasko: Benedikt macht Shakehands mit dem Holocaust-Leugner Bischof Williamson von der Pius-Bruderschaft

Bei der Zugaufstellung abgelichtet: Tilly-Replik auf den schwachen Moscheewagen der Kölner im letzten Jahr: Die türkische DITIB überrolt Köln mit ihrer Mega-Moschee

So schön kann Karneval sein: Im Sprung eingefrorene Tiger “ziehen” die Prinzenkutsche

Putins Pressefreiheit thematisiert jüngste Ermordungen von Journalisten in Russland

Vom Ex-Prinzenpaar Barbara Oxenfort und Josef Hinkel ins Leben gerufen: die Aktion “Pänz in die Bütt”

Prinz Lothar I. inspiziert den Zug, bevor es losgeht

“Das kotzt uns an” – wie wahr – ein Wagen, der ausspricht, was die Menschen denken: Die Banken erbrechen ihre faulen Kredite, dem Seuerzahler stinkt’s

Mit eigenem Wagen geehrt: Oberbürgermeister Dirk Elbers

Natürlich ein Thema: die Obama-Mania – der US-Präsident mit Heiligenschein und Europa an den Rockschößen

Großindustrie unter dem staatlichen Schirm, der Mittelstand steht im Regen, das halten viele für eine Sauerei

Der Optimismus zeigt dem Pessimismus eine Nase. _Die “Rheinische Prost” verbreitete gute Stimmung

Alle, wirklich alle, kamen zu Fuß, auch Prinz Lothar I., der am Josef Beuys-Ufer den Zug vor dem offiziellen Kickoff inspizierte. Eine dagegen kam per Audi-Limousine, eskortiert von einem Motorrad-Polizisten mit Blaulicht: Unsere umstritene Schulministerin Barbara Sommer brauchte offensichtlich den großen Auftritt am Rosenmontag, bevor sie einen Wagen zum Mitfahren enterte.

Pünktlich zum Start des Düsseldorfer Rosenmontagzuges um 13:40 Uhr hörte es auf zu regnen, das Aufatmen auf den Wagen war fast hörbar. Rund 900.000 Narren, über 100.000 mehr als im Vorjahr, erlebten einen gewohnt politischen Rosenmontagszug mit den markanten Wagen von Jacques Tilly und seiner Partnerin Doris George. Die Themen: Die Bankenkrise, Obama, der Papst und die Pius-Brüder – und ansonsten die reine rheinische Fröhlichkeit, die auch Tagesschau-Sprecher Jan Hofer an Bord der Prinzengarde Rotweiß genoss.

Rosenmontagsstreit Düsseldorf-Köln über Moschee-Wagen

Februar 23, 2009

Noch sind die Rosenmontagszüge nicht gestartet, da gibt es schon Ärger – zumindest zwischen den Kölner und Düsseldorfer Jecken. Die Kölner Narren empören sich über den oben gezeigten Wagen des Düsseldorfer Künstlers Jacques Tilly, der für die Rheinische Garde Blau-Weiß im Düsseldorfer Zug mitfahren wird, der um 13:35 Uhr startet. Der Wagen stellt die vom türkischen Staat gelenkte Organisation DITIB dar, die mit ihrer Großmoschee die Kölner überrollt, denen ob dieser architektonischen Dominanz die Augen aus dem Kopf quellen. Der Bergische Löwe Düsseldorfs grinst dazu und sagt: “Leeve Kölner, do seider platt, wa?” Am Rande marschiert ein Mitglied der Kölner Bürgerbewegung Pro Köln, die seit jeher gegen die Moschee kämpfte.

Im Express empört sich heute Kölns Zugleiter Christoph Kuckelkorn: “Was Tilly macht, ist zuviel. Es ist einfach zu platt.” Die Kölner hatten sich für ihren extrem braven Moscheewagen im letzten Jahr untertänigst die Zustimmung der Muslime eingeholt. Für Jacques Tilly völlig undenkbar.

Tilly wehrte sich im Express auch gegen eine Vereinnahmung durch die Gruppe “Pro Köln”, die politisch im rechten Lager steht, sich von der NPD abgrenzt, sich jedoch gleichzeitig vorhalten lassen muss, den französischen Rechtsradikalen Jean-Marie Le Pen zu einem Kongress eingeladen zu haben. Pro Köln lobt den Tilly-Wagen auf der eigenen Website unter der Headline “Düsseldorfer machen Köln platt“. Eine Verwendung von Tilly-Motiven auf der Pro Köln-Website hatte der Düsseldorfer untersagt.

Deutschlandwoche wünscht allen Lesern in Karnevalshochburgen einen fröhlichen Rosenmontag.

Deutschlands Banken mit 1000 Milliarden Euro Schulden?

Februar 22, 2009

Paul C. Martin, Kolumnist und Ex-Mitglied der Chefredaktion von Bild, schreibt auf bild.de über die Spiegel-Story von morgen, wonach in den deutschen Banken Giftmüll in Form von hochriskanten oder wertlosen Wertpapieren im Wert von einer Billion (1000 Milliarden Euro) vergraben liege. Martin, ein kompetenter Wirtschaftsfachmann, sagt, ohne Gründung einer so genannten”Bad Bank”, also einer geordneten Giftmülldeponie des Staates, ginge es gar nicht weiter. Noch ziere sich Finanzminister Peer Steinbrück… Weiter hier.

Bild-Leser werben für Bild – Werbeagenturen bald arbeitslos?

Februar 22, 2009

Bild ist die größte Zeitung Europas, Bild hat Millionen Fans und auch einen Haufen Gegner. Einer der letzteren hat mit der Gegnerschaft zu Bild sein eigenes Profil geschärft: der Blogger Stefan Niggemeier, der in seinem Bild-Blog Fehler in Bild “aufdeckt”. Dabei handelt es sich meistens um kleinere Schlurigkeiten, wie sie in jeder deutschen Zeitung vorkommen, weil eine Tageszeitung unter Druck produziert wird. Niggemeier hat von seinen Lesern einige Anti-Bild-Werbemotive entwerfen lassen, die zuweilen auch ganz lustig daher kamen.

Nach dem Motto “Vom Gegner lernen” haben Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und Bild.de-Chefredakteur Manfred Hart nun die Leser gebeten, Werbung für Bild zu machen. Das Ergebnis ist schon jetzt so, dass man vermuten könnte, das Werbeagenturen bald nicht mehr in Anspruch genommen werden müssen. Zumal die Bild-Werbung durch Bild-Leser auch noch viel authentischer ist als das was in Agenturen entsteht.

Hier eine Auswahl der ersten Leser-Ideen.

Kopftuchstreit von Speyer – offener Brief an die Regierung

Februar 22, 2009

An die Landesregierung Rheinland-Pfalz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie im folgenden Sachverhalt um Unterstützung ersuchen. An unserem Kolleg ist während des laufenden Schuljahrs eine Lehrerin versetzt worden, die aus religiösen Gründen auf das Tragen des Kopftuchs besteht. Wir lehnen das Verhalten der Lehrerin aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2003 ab. In dem Urteil wird ausdrücklich auch auf die Wahrung der negativen Religionsfreiheit Bezug genommen und die Landesregierungen dazu aufgefordert, entsprechende klärende Gesetze zu erlassen.

Hier geht’s weiter.

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