Sexistische Polizistin – WELT entdeckt EU-Gaga-Sprech

März 31, 2009

“Polizistin” – sagen Sie das nie, nie wieder! Es ist ein pöhses, pöhses Wort. Und bald werden Sie womöglich bestraft, wenn Sie es benutzen!

Die Broschüre “Geschlechtergerechter Sprachgebrauch beim Europäischen Parlament” soll verhindern, dass sexistische, das Geschlecht beschreibende Worte benutzt werden, Stewardess zum Beispiel.

Geben wir dem CDU-Europaabgeordneten Markus Pieper einen Vernunft-Orden. Der sagt: “Wir brauchen diese Bevormundung nicht. Hört auf mit dem Schwachsinn!”

Ja, haben wir auch schon so gesagt – HIER. Jetzt sagt’s auch welt.online.

EU soll Presse retten – was droht uns da?

März 31, 2009

Die europäische Vereinigung der Journalistenverbände EFJ hat in einem Schreiben an alle Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament sowie an den Parlamentspräsidenten um Hilfe gebeten.  Die Medienkrise drohe zur Krise der Demokratie zu werden. Brüssel soll helfen – Subventionen, Steuererleichterungen, vielleicht beides…

Ein gefährlicher Wunsch, findet die FAZ, selbst Presse. Schließe mich an und sehe mich bedroht, wenn Brüssel Geldhähne für (dann sicher sehr EU-freundliche) Verlage aufdreht.  Story hier.

Islamkonferenz eine Blamage für Wolfgang Schäuble?

März 30, 2009

Nun, gewiss gibt es Viele in diesem Land, die der Auffassung sind, dass die Islamkonferenz blamabel sei. Doch jetzt droht die nächste Runde tatsächlich absehbar höchst peinlich für Wolfgang Schäuble zu werden.

Regina Mönch weist heute bei faz.net darauf hin, dass ein Dilemma droht. Wird nämlich Oguz Üçüncü, Generalsekretär der im Gremium vertretenen Milli Görus oder Ibrahim el-Zayat, der als Strippenzieher der islamistischen Muslimbruderschaft gilt,  wegen der im Raum stehenden Vorwürfe verurteilt, wäre Schäuble der gelackmeierte Selbstbeschädiger: Er hätte mit Kriminellen am Tisch gesessen.

Hier ein älterer Bericht auf Deutschlandwoche über el-Zayat

Nach Veto des türkischen Ministerpräsidenten zu Asmussen als NATO-Chef: SZ fragt: Wes Geistes Kind ist Erdogan?

März 30, 2009

Hat die Türkei ihren Einspruch gegen den norwegischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen als neuen NATO-Generalsekretär nun zurückgezogen oder nicht? Es scheint immer noch offen zu sein, zumindest nach gespiegelter Nachrichtenlage. Die Süddeutsche Zeitung, ganz unerwartet ein solcher Meinungsbeitrag aus dieser Ecke, fragt heute: “Wes Geistes Kind ist Erdogan?” und wundert sich (wie weniger politisch korrekte Medien weit vorher), darüber, dass sich Erdogan zum Sprecher der islamischen Welt macht, indem er Rasmussen ablehnt, weil ihm seine Rolle im Streit um die Mohammed-Karikaturen nicht gefiel.

Die SZ heute:

“Will es (das NATO-Bündnis – die Redaktion) sich treu bleiben, dann muss das Bündnis den von Erdogan auf Drängen der islamischen Welt, aber wohl auch aus eigenem Antrieb vorgetragenen Angriff zurückweisen und Rasmussen ohne Verzögerung ernennen. Alles andere erweckte den Eindruck , als schwanke man und überlege, dem Druck von Ländern nachzugeben, die mit Menschen- und Freiheitsrechten eher wenig am Hut haben; und die seit einiger Zeit auf internationaler Ebene verlangen, dass Kritik an Religion, Propheten oder Gott nicht mehr durch das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt, sondern unter Strafe gestellt wird.”

Damit vertritt die Süddeutsche Zeitung den Standpunkt, dass islamische Länder Menschen- und Freiheitsrechte mißachten und dabei sind (über den von Muslimen dominierten UN-Menschenrechtsrat) Kritik an der “Religion des Friedens” unter Strafe zu stellen. Das sind erstaunliche Töne für die politisch-korrekte und stets gutmenschlich bewegte SZ.

Mayotte in der Südsee ist jetzt Teil der EU

März 30, 2009

Zu einer Zeit, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei EU-Politikern aneckt, weil sie die Vergrößerung der EU stoppen will, hat sie sich jetzt gerade wieder von selbst erweitert. Neue EU-Bürger sind 220.000 Menschen, die auf der vor Madagaskar gelegenen Insel Mayotte leben. Ihre Wirtschaftsleistung pro Kopf beträgt ein Fünftel des Durchschnitts in der EU, sie sind zu 98 Prozent Muslime.

Mayotte war französische Kolonie und hat bereits vor Jahren auf seine Unabhängigkeit vom fernen Frankreich verzichtet. Jetzt haben die Mayotter, offensichtlich ein schlaues Volk, sich entschieden, ihr Vulkaneiland solle auf Dauer Teil Frankreichs sein. Damit ist gewährleistet, dass der Lebensstandard gehalten oder verbessert werden kann. Größter Einzahler in die EU, nur zur Erinnerung, ist Deutschland. Sie und ich unterstützen jetzt Mayotte. Bericht hier auf achgut.de. Weitere Berichte auf zeit-online und auf  taz.de.

Wer sagt Sarkozy, dass er endlich mal die schwachsinnige Regelung aufhebt, wonach eine Ex-Kolonie sich in  das französische Staatsgebiet und damit in die EU einwählen können?

Saudi Arabiens höchste religiöse Autorität Abdulasis al-Alscheich für Verheiratung Zehnjähriger

März 30, 2009

Es ist kaum zu glauben, doch der Aufschrei darüber wird wieder ausbleiben: Scheich Abdulasis al-Alscheich, die höchste religiöse Autorität im wahabitisch geprägten Saudi-Arabien, propagiert die Verheiratung von Zehnjährigen! Ein Mindestalter für Mädchen lehne er ab, sagte der ranghöchste sunnitische Geistliche Saudi Arabiens.

Der Scheich wörtlich:

“In den Medien habe ich in letzter Zeit viel über die Verheiratung junger Mädchen gelesen, doch wer sagt, dass ein Mädchen mit zehn oder zwölf Jahren nicht heiraten könne, weil es zu jung sei, der macht einen Fehler und tut den Mädchen Unrecht.”

In Saudi-Arabien ist es üblich, dass minderjährige Mädchen zwangsverheiratet werden.  Bericht hier bei WeltOnline.

Während man in Deutschland das Thema Zwangsverheiratung sehr entspannt sieht und als religiös-kulturelle Eigenart anzusehen scheint, fackelte ein Gericht in Spanien nicht lange und verurteilte die Mutter einer 14-Jährigen, die ihre Tochter an ihren 40 Jahre alten Vetter zwangsverheiratet hatte, zu 17 Jahren Gefängnis. Der Vetter kassierte 13 Jahre und sechs Monate Knast, der Vater 18 Monate. Wenn das hier in Deutschland Schule machte, würde die eine oder andere Zwangsehe vielleicht unterbleiben. Bericht im Bonner Generalanzeiger, der nach dem Abgang des politisch korrekten Chefredakteurs Joachim Westhoff nun auch sowas schreibt.

Was denn nun? Schläft Deutschlandradio im Streit um designierten NATO-Chef Rasmussen oder ist alles offen?

März 28, 2009

Deutschlandradio Kultur, mein Leib- und Magensender, meldet heute Morgen und auch um 9 Uhr noch auf der Website, Türkeis Erdogan habe Anders Fogh Rasmussen, den norwegischen Ministerpräsidenten, angerufen und ihm persönlich seine Bedenken gegen seine Ernennung zum NATO-Generalsekretär mitgeteilt. Grund: Rasmussens Haltung während des Mohammed-Karikaturen-Streits mache ihn für die islamische Welt indiskutabel.

Dagegen meldet Die Welt mit Bezug auf Abdullah Gül, den türkischen Präsidenten, die Türkei mache den Weg für Rasmussen nun frei.

Was denn nun? Schläft Deutschlandradio oder verbreiten Erdogan und Gül Unterschiedliches. Yahoo meldete bereits gestern Abend gleichfalls, dass die Türkei zustimme, die Süddeutsche verbreitete das bereits gestern Mittag.

Festakt der türkischen Gemeinde: FAZ sieht “Karikatur eines jammernd fordernden Verbandstürkentums”

März 27, 2009

Einen eher merkwürdigen Festakt in Berlin, bei dem zwei Monate zu früh der 60. Geburtstag des Grundgesetzes gefeiert wurde, beschreibt die FAZ. “Ein Fest des Jammertürkentums” überschreibt die Zeitung die Story über die von der “Türkischen Gemeinde in Deutschland” unter ihrem Vorsitzenden Kenan Kolat organisierte Veranstaltung.

“Bauchschuss-Musa”, der Verbrechenssumpf der Schützenvereine und die massenmörderischen Jäger

März 26, 2009

Von Wolfgang Röhl

„Rotlichtgröße Musa A. ging nie ohne eine scharfe Waffe aus dem Haus, gelegentlich steckte er sich sogar Handgranaten in die Tasche“, meldet die „Hamburger Morgenpost“ über „Bauchschuss-Musa“, einen stadtbekannten St. Pauli-Zuhälter, der gestern mit einer geladenen 9-mm-CZ 83-Pistole im Hosenbund in seiner Wohnung verhaftet wurde. Musa, Jahrgang 1967, hat offenbar die aktuelle „Spiegel“-Titelgeschichte „Vom lebensgefährlichen Unsinn privater Schusswaffen“ nicht gelesen und weiß daher nicht, was alles passieren kann mit so einem Schießeisen. „Seine Gangster-Karriere begann vor fast 20 Jahren. Mit seiner Bande junger Türken, der `Gangster GmbH`, terrorisierte er alteingesessene Zuhälter, schoss um sich und eroberte Bordelle“, so die MoPo. Ein gnadenloser, mutmaßlich rassistisch voreingenommener deutscher Richter schob den sympathischen Sportler (Karate, Kickboxen) in seine Heimat ab…

Hier kriegte Musa bei einer Unstimmigkeit im trauten Familienkreis einen Bauchschuss ab. Zwecks qualifizierter Behandlung musste er nach Deutschland zurück, wo er nach seiner Genesung der Einfachheit halber blieb. [mehr...]

Anschuldigungen gegen Israels Soldaten falsch

März 26, 2009

Wie die Jersusalem Post berichtet, handelt es sich bei den Schilderungen angeblicher Gräueltaten der israelischen Armee um falsche Anschuldigungen. Die von der israelischen Zeitung Haaretz verbreiteten und bereitwilligst auch von deutschen Medien übernommenen Vorwürfe, wonach israelische Soldaten absichtlich palästinensische Zivilisten während der Operation “Cast Lead” getötet hätten, haben sich laut Jerusalem Post nach einer offiziellen Untersuchung der Armee als erfunden herausgestellt. Die Jerusalem Post beruft sich auf einen vertrauenswürdigen Insider, die Ergebnisse der Studie werden erst in Kürze veröffentlicht.

Die Quelle der Jerusalem Post erklärt alle Vorwürfe für nichtig und sagt in dem Zusammenhang: “Denken Sie an die Vorwürfe, wonach wir 48 Zivilisten in einer UN-Schule in Gaza getötet hätten. Tatsächlich wurden sieben Menschen getötet und vier oder fünf von Ihnen waren Terroristen. Die UN haben sich entschuldigt, aber das Image ist hin.”

NACHTRAG: Hier eine Stellungnahme der israelischen Botschaft zum Dilemma der asymmetrischen Kriegsführung gegen eine Terrororganisation.

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