Im Jahr der Europawahl leistet sich die EU aktuell wieder mal einen Beitrag, der jeden vernünftigen Menschen am Verstand der EU-Parlamentarier zweifeln läßt.
Wäre es nicht so ernsthaft – im Hinblick auf eine galoppierende Gleichschaltung Europas und im Kontext zahlreicher Schurigeleien, Gesetze und Verordnungen zu sehen, die einem Geheimplan zu entspringen scheinen, Europas Wertegerüst umzubauen: es wäre einfach nur zum Wiehern.
Politische Vollpfeifen, die auf welche Weise auch immer in Brüssel zu einem Parlamentssitz gekommen sind, wollen jeden Hinweis auf den Ehestatus abgeschafft sehen: Verboten also die Begriffe Frau und Fräulein, Madame und Mademoiselle, Mrs. und Miss, Senora und Senorita…
“Die Führer der Europäischen Union haben es verboten, die Worte ‘Miss’ und ‘Mrs’ zu gebrauchen, weil sie nicht als politisch korrekt erachtet werden. Brüssels Bürokraten haben entschieden, dass diese Worte sexistisch sind und neue Richtlinien für eine geschlechtsneutrale Sprache herausgegeben. Die Broschüren fordert europäische Politiker auf, auf die Benennung des Ehestatus einer Frau zu verzichten.”
Damit nicht genug: Die Umerziehung soll noch weiter greifen: Der Begriff “sportsmen” (englisch für männliche Sportler) soll durch das Wort Athlet ersetzt werden, das gleiche soll für “statesmen” (männliche Staatschefs) gelten, die künftig als politische Führer zu bezeichnen seien. Der Begriff Feuerwehrmann soll verschwinden und das im Englischen gebräuchliche Wort für Stewardessen, “air hostess”, soll zu dem neutralen Flugbegleiter mutieren.
“Politische Korrektheit auf dem Weg zum Wahnsinn”, findet der schottische Abgeordnete Struan Stevenson, der offensichtlich seine Sinne beieinander hat und diese Dummheit, die laut Daily Mail der Generalsekretär der Europäischen Union verbockt hat, nicht mittragen will.
Haben die Verantwortlichen für diese unsäglichen Verhaltensregelungen George Orwell nicht gelesen? Sehen sie nicht, dass sie dabei sind, ein Neusprech zu diktieren und sich zur Gedankenpolizei aufzuschwingen? Es wird höchste Zeit, dass Demokraten gegen diese Gaga-Politik aufstehen.
Der britische Parlamentarier Philip Bradbourn will laut Daily Mail nun von Generalsekretär Javier Solana wissen, wer die Umdenk-Broschüre autorisiert hat und wie viele Euro Steuergelder das gekostet hat. Rührt sich irgendein Protest deutscher EU-Parlamentarier?
Erinnern wir uns daran, dass auch der Riesenbetrug der Parlamentarier mit vorgetäuschten Beschäftigungsverhältnissen in England aufgedeckt wurde!
Auf der EU-Website für die verordnete Gleichschaltung von Männlein und Weiblein findet man keinen Hinweis zu dieser Broschüre, aber genügend von dem Gender Mainstreaming-Unsinn, den auch die CDU-Vielfachmutter Ursula von der Leyen fleißig propagiert.

Europäisch-Britische Union