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Linke Chaoten liefern Polizei schwere Straßenschlachten in Berlin und Hamburg – wie lange wird linker Extremismus noch akzeptiert?

2. Mai 2009 by

Linke Chaoten richteten gestern in Berlin (Foto) und Hamburg schwere Verwüstungen an – Foto: ddp

Krawalle erschüttern Kreuzberg” titelt spiegel online über die schwersten Angriffe linker Chaoten seit langem. Auch bild.de berichtet umfassend über die linke Gewaltorgie in Berlin. Eine Witzfigur von Polizeichef namens Dieter Glietsch (fällt in Reihe mit Fehleinschätzungen auf und hatte auch mit diesem 1. Mai falsch gelegen) hat sich noch nicht gesammelt, um zu den Mordanschlägen, zahlreichen Verletzungen und Millionenschäden in der Metropole ein Statement abzugeben.

Eine besonders bedenkliche Rolle spielte bei den Krawallen die in die Jahre gekommene Öko-Barbarella Jutta Ditfurth. Der “Tagesspiegel” notierte folgendes:

“Ulrike Meinhof hat Bambule empfohlen” – in einem Fernsehspiel über Mädchen, die sich gegen die Unterdrückung in ihrem Heim auflehnen – “wir auch!”. Die Rednerin fragt, indirekt einen gewaltsamen Umsturz rechtfertigend: “Wäre die Bastille gefallen – nur durch Lichterketten? Wäre die Befreiung vom Faschistenpack denkbar – als Loveparade?”

Zu diesen Krawallen kommen mir zwei Fragen: Wie wird dieser Straßenkrieg in die Kriminalitätsbilanz der linken Chaoten eingehen? Und: Wie lange muss man noch warten, bis der mutige “Kampf gegen Rechts” die Verantwortlichen in der Politik nicht mehr so beschäftigt, dass sie sich auch mal des Kampfes gegen Links annehmen? Wobei ich hier nur den Duktus aufnehme, denn niemand muss gegen “Rechts” oder “Links” kämpfen, wohl aber gegen Rechts- und Linksextremismus.  Interessierte Kreise haben den Extremismus jedoch ausschließlich in der rechten Ecke verortet und die Formulierung “gegen Rechts” als hinreichend diskriminierend für alles vom linken Mainstream-Denken abweichende in der Öffentlichkeit durchgesetzt. Wie IG Bau-Chef Klaus Wiesehügel vor dem gegebenen Hintergrund einen Rechtsruck befürchten kann, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Nachtrag: Hier die offizielle Presserklärung der Herren Ehrhart Körting (Innensenator) und Dieter Glietsch (Polizeipräsident).

Der Schwarze Block marschiert – linke Chaoten gestern in Berlin – Foto: FAZ

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