St. Maximilian, Düsseldorf: Katholischer Pfarrer kritisiert von der Kanzel mangelnde Forderungen an Muslime und Problem-Ausblendung “aus politischen Gründen”

Juni 29, 2009 by osi 

Die Maxkirche in der Düsseldorfer Altstadt – eines der berühmtesten und ältesten katholischen Gotteshäuser in der Region Düsseldorf (eingeweiht 1737) – hier wird gelegentlich Klartext gesprochen. So auch am vergangenen Samstag, dem 27. Juni. Pfarrer Dr. Joseph Schuh predigte zum Thema Islam. Hier sagte ein Pastor ungewohnt deutlichen Worte, woran die Integration scheitert und weshalb man zwar von der “Opferrolle” der Muslime spricht, jedoch an sie keine Forderungen stellt.

“Schon bei meiner letzten Predigt über das Problem “Islam in Deutschland” wurde ich anschließend gefragt, warum man sonst in Predigten und Kirchen nicht darüber sprechen würde. Meine Antwort darauf kann nur lauten: weil man die Probleme verdrängt, aus politischen Gründen (wenigstens zwei Millionen Wähler) vernebelt, und wenig Bewußtsein dafür entwickelt, wie sehr unsere eigene zukunft von der Integration der in unserem Land lebenden Einwanderer abhängt.

“Opferrolle” der Migranten

Man will einfach nicht offen sagen, daß es die grundlegenden Unvereinbarkeiten und Heterogenitäten sind, an denen die bisherige Integrationspolitik scheitert. Aus eben den politischen Gründen (Wähler!) wird überwiegend nur von der “Opferrolle” der Migranten durch religiöse Diskriminierung und Ausgrenzung gesprochen, aber es wird nicht daran gedacht, Forderungen an die Muslime zu stellen, wenn sie hier in unserem Land leben.

In unserem Land wurden und werden gewaltige Summen ausgegeben für die Eingliederung und die Förderung der Muslime. Das Ergebnis ist, vorsichtig ausgedrückt, entmutigend.

Die Antwort finden wir im Zentrum der kulturellen Auseinandersetzung: im Koran. Denn hier wird tatsächlich Unterschiedliches gemeint, wenn wir dieselben Begriffe gebrauchen: Freiheit, Anstand, Würde, Schande, Respekt und Dialog, Diskussion und viele andere Begriffe. Und Obama hat zwar von den  religiösen Versuchen zueinander zu kommen gesprochen. Aber er hat nicht von der Scharia gesprochen, die der Islam ja in die ganze Welt exportieren will.

Skandalöser Anachronismus

Die Scharia, das Gesetz des Islam, ist notorisch grundgesetzwidrig, ein skandalöser Anachronismus, das Fossil einer überholten Menschheitsepoche und ein schweres Hindernis auf dem Weg zur Reformierung und Modernisierung des Islam.

Der Islam ist eine Leitkultur. Oberstes Gesetz ist der Gehorsam gegenüber Gott, gegenüber den Älteren als seinen Stellvertretern, gegenüber den Männern oder den Brüdern. Die türkischstämmige Necla Kelek erzählt: Söhne, kaum älter als 12, halten das Portemonnaie in der Hand, wenn sie ihre Mütter zum Einkauf begleiten. Sie sind es, die bezahlen. Sie sind es, die bei Abwesenheit des Vates als “Mann im Haus” das Sagen haben.

Die Hierarchie wird also über das Geschlecht definiert und als gottgegeben legitimiert. Als Gesetzesreligion beansporucht der Islam die Regelhoheit über alle Lebensbereiche, auch die Politik. Die kulturelle Differenz ist enorm. Wir haben es mit einem Wertekonflikt zu tun, der die Grundlagen unseres Zusammenlebens berührt als Menschen, die doch grundsätzlich zusammenleben sollen. Auch hierüber hat Obama kein Wort verloren, nämlich über unsere europäische Identität, die ja  in der Aufklärung liegt.

Was ist Aufklärung? Säkular kommt vom lateinischen “saeculum” und bedeutet “Jahrhundert”. Damit ist ein befristeter Zeitraum mit einem Anfang und einem Ende gemeint. Säkularisierung bedeutet historisch den Übergang von ewigen, gottgegebenen zu zeitgebundenen Werten. Werte und Glaubensinhalte wurden in der Säkularisierung auf einmal und erstmals in ihrem historischen Kontext gesehen. Das öffnete den historisierenden Blick. Man bezeichnete diese Entwicklung als “Aufklärung”. Sie hat den Freiheitsgedanken in die Welt gebracht. An die Stelle von Schicksal oder “Kismet” trat der sein Schicksal in die Hand nehmende, vernunftbegabte Mensch. Mit der Aufklärung wurde ihm die Vernunft zur Seite gestellt, die Frage, der Zweifel.

Verbindlicher Gesellschaftsvertrag

Der Islam hat eine solche Aufklärung noch vor sich. Ihm muß unmißverständlich klar werden, daß ein Miteinander in unserem Land auf einem für alle verbindlichen Gesellschaftsvertrag beruht, der keine Parallelwelten mit grundsätzlich anderen Normen und Rechtsvorstellungen dulden kann. Wir leben hier in Deutschland in einer kulturell pluralen (aber keiner multikulturellen!) Gesellschaft, deren Miteinander durch wertbezogene Gemeinsamkeiten entsteht und nicht durch eine Aneinanderreihung multikultureller Parallelwelten. Daran entscheidet sich die Integration und davon hängt auch der interreligiöse Dialog ab.

Kommentare

24 Responses to “St. Maximilian, Düsseldorf: Katholischer Pfarrer kritisiert von der Kanzel mangelnde Forderungen an Muslime und Problem-Ausblendung “aus politischen Gründen””

  1. bose on Juni 30th, 2009 19:09

    Vielen Dank für die Klarheit und Liebe zur Wahrheit! :-)

  2. luther on Juni 30th, 2009 19:57

    einfach danke für die klaren Worte.

  3. egon sunsamu on Juni 30th, 2009 19:58

    Hut ab, Herr Pfarrer! Die Wahrheit über die misslungene Integration bildungsferner und demokratie-inkompatibler Mitbürger aus dem islamischen “Kulturkreis” anzusprechen braucht Mut. Gegen die “politisch korrekte” Zentralmeinung problemverdrängender Multikulti-Illusionisten hilft nur breitflächige Aufklärung. Aufklärung über den Islam, der bedingungslose Unterwerfung in allen Lebenslagen fordert. Rlph Giordano formulierte es treffend: “Nicht die Muslime, der Islam ist das Problem!” Jeder, der den Koran und die Sunna kennt, wird zustimmen. Leider ist eine “Reformation” bzw. “Aufklärung” innerhalb des Islam nicht möglich. Denn der Koran, der an unzähligen Stellen zum Ermorden von Ungläubigen aufruft und die Überlegenheit des Islam gegenüber aller anderen Religionen festschreibt, soll “das ewige und unveränderbare Wort Allahs” sein. Ewig und unveränderbar. Denkbar schlechte Chancen für eine friedliche “Reformation”. Zumal diejenigen, die den Koran – auch in Teilen -in Frage stellen, als Abtrünnige gelten. Der “Lohn” dafür ist die Todesstrafe, die jeder “Rechtgläubige” eigenhändig ausführen darf und soll…..Herzliche Segenswünsche aus Hessen! egon sunsamu

  4. Limburg on Juni 30th, 2009 20:32

    Muß man zu einer solchen Predigt ebensoviel Mut aufbringen wie Pfarrer Lichtenberg in der Nazizeit, als er die antisemitische Politik der Regierung anprangerte? Zum Glück, nicht, doch etwas Mut brauchte Pfarrer Schuh auch. Klar sprechen kann er auch noch – doch das gehört ja zusammen. Wer sich selbst nicht zensiert, findet schlichte, überzeugende Worte, sein Mißbehagen auszudrücken.
    Solche Pfarrer brauchen auch die Atheisten.

  5. Helmut Zott on Juni 30th, 2009 21:23

    Da für jeden Moslem der Koran, die Sunna und die Sharia in Offenbarungen Allahs gründen, sind diese für ihn nicht nur absolut verpflichtend, sondern auch jedem anderen, von Menschen geschaffenen Gesetz übergeordnet. Da andererseits die Sharia und unser Grundgesetz nicht kompatibel sind, entstehen notgedrungen unlösbare Glaubens- und Gewissenskonflikte, wenn ein Moslem gezwungen sein sollte, sich zwischen den göttlichen Prinzipien seines Glaubens und denen unserer säkularen Gesetze zu entscheiden. Im Koran lesen wir: „ Es ziemt nicht den gläubigen Männern und Frauen, so Allah und sein Gesandter irgendeine Sache beschlossen, sich die Freiheit herauszunehmen, anders zu wählen; denn wer Allah und seinem Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in offenbarem Irrtum“(Sure 33, Vers 37; Übersetzung nach L. Ullmann).
    Was also tun, wenn im Koran etwas steht, was laut Grundgesetz verboten ist?
    Hier ein Beispiel. In der 4. Sure lesen wir den Vers 89, der in der Koranübersetzung von Max Henning folgendermaßen lautet: „Sie (die Ungläubigen) wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr (ihnen) gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer …“
    Hier wird eindeutig zur religiös begründeten Ablehnung und Diskriminierung, ja sogar zum Töten von Menschen aufgefordert, deren „Schuld“ allein darin besteht, ein anderes Welt- oder Gottesbild zu haben. Das steht zweifellos im unüberbrückbaren Widerspruch nicht allein nur zum Artikel 3 unseres Grundgesetzes.
    Ein frommer Moslem müsste sich also weitestgehend von den Prinzipien seines Glaubens trennen, um sich verbindlich und rückhaltlos zu den Grundrechten in einem demokratischen Rechtsstaat oder zu der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ bekennen zu können. Ist er dann überhaupt noch ein Moslem? Gleichzeitig frommer Moslem und wahrer Demokrat zu sein, ist nicht möglich. Islam und Demokratie schließen sich aus und sind grundsätzlich unvereinbar!

  6. Helmut Zott on Juni 30th, 2009 21:28

    Zwischen dem islamischen Recht, das sich als offenbartes Gesetz Allahs versteht, und dem deutschen Grundgesetz sowie den allgemeinen Menschenrechten, die beide säkulare Errungenschaften menschlichen Geistes darstellen, bestehen unüberbrückbare Gegensätze, da das islamische Rechtssystem auf dem Grundsatz der Verschiedenheit von Mann und Frau und von Muslimen und Nicht-Muslimen basiert.
    Der bekannte Altertumswissenschaftler Egon Flaig sagt dazu in einem Aufsatz kurz und bündig: „Die Scharia beinhaltet die Dhimmitude. Egal wie abgemildert die Scharia hier und dort ist: sie ist auf radikalste Weise anti-demokratisch und anti-menschenrechtlich“.
    Und Dr. Axel Ayyub Köhler vom Zentralrat der Muslime in Deutschland meint: „Das islamische Recht – Scharia – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime“ („Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“, S. 17 f). Er fährt fort: „Eine Verfassung nach dem Prinzip der Gewaltenteilung mit der Institutionalisierung von Legislative, Exekutive und richterlichen Gewalt ist in der klassischen islamischen Staatstheorie nicht zu finden. Das ist aus islamischer Sicht insofern verständlich, als die Gesetze – nämlich die göttlichen Gesetze – als Scharia schon vorhanden sind und sich eine im Sinne des Wortes gesetzgebende Macht nicht mehr zu konstituieren braucht. Nur Allah ist gesetzgebende Macht!“ (S. 28).
    Nur mit anderen Worten drückt den gleichen Sachverhalt ein anderer Moslem aus: „Für fromme Muslime gehört die einzige rechtmäßige Befehlsgewalt Allah allein, und der Herrscher bezieht seinen Machtanspruch von Allah und dem heiligen Gesetz und nicht vom Volk“.
    Und Scheich Said Schaaban erklärt auch warum: „Wir müssen die Demokratie zugunsten des Islam, dem einzig vollkommenen, vom Allmächtigen ausgearbeiteten System, ablehnen… Unser Marsch hat gerade erst begonnen und der Islam wird zu guter Letzt Europa und Amerika erobern… Denn der Islam ist der einzige (Weg) zur Erlösung, der dieser verzweifelten Welt noch bleibt…. Unser Auftrag ist, der gesamten Welt Erlösung zu bringen. Und dass ja niemand glaube, wir seien nur utopische Träumer!“

  7. Helmut Zott on Juni 30th, 2009 21:30

    Ohne jeden Zweifel ist für einen gläubigen Moslem die Scharia unvereinbar mit dem Grundgesetz, und seine Einbindung in die Welt des Unglaubens ein Verrat an der Sache Allahs. Deswegen besteht für eine islamische Minderheit grundsätzlich die religiöse Verpflichtung, sich aus dem offenkundig unislamischen gesellschaftlichen Umfeld zurückzuziehen, um dem schlechten Einfluss der vermeintlich korrupten Gedanken und Zustände dieses politischen Systems zu entgehen. Die geistige und soziale Isolierung schließt eben auch den Rückzug der Muslime in die reine Umgebung einer Moschee mit ein, wo alles geboten wird, was ein autonomes Dasein ohne Integration im Umfeld des Unglaubens ermöglicht. Integration heißt für fromme Muslime nicht Auseinandersetzung und kulturelle Korrespondenz mit den Gegebenheiten des aufnehmenden Landes, sondern Absonderung und heute schon Begegnung auf halbem Weg. Später dann, bei wachsender Geburtenrate und weiterem Import junger Frauen aus Anatolien, erfolgt die „hidjra“, der Durchbruch zur islamischen Dominanz und die vollständige Durchdringung aller kulturellen Lebensbereiche nach altbewährtem Muster des „Medina-Modells“.
    Ermöglicht wird das alles kurioserweise auf ganz legalem Wege mit Hilfe der Demokratie selbst, die implizit die Gesetzlichkeit enthält, nach der man sie, unter Ausnutzung der demographischen Situation, abschaffen kann. Ziel und Zweck aller Bemühungen und Maßnahmen ist und bleibt die Errichtung einer göttlich legitimierten Herrschaft, unter Annullierung der säkularen, der Scharia widersprechenden Gesetzgebung, und der abschließenden Unterordnung aller Ungläubigen unter das Gesetz des neu geprägten Staates.
    Die Integration ist gescheitert, aber sie bekommt einen neuen Sinngehalt: Integration heißt für Muslime auf lange Sicht, dass sich die Ungläubigen an die neu geschaffenen Zustände anzupassen haben.
    Die Islamisierung eines Staates nach diesem Schema ist nur ein Meilenstein auf dem von Ayyub Axel Köhler erwähnten Weg der „Verbreitung der islamischen Weltordnung“. Ziel bleibt die Weltbeherrschung.

  8. Markus on Juni 30th, 2009 21:49

    Danke für einen Grund, den ansonsten multikulturell verbrämten Kirchenfunktionären in den letzten zwanzig Jahre ungerechtfertigt Steuer gezahlt zu haben. Besteht Hoffnung?

  9. Hassan Kal on Juni 30th, 2009 22:30

    Endlich mal offene, unbequeme, aber auch wahre Worte! Ich komme ursprünglich selbst aus der Türkei, bin kurdischer Abstammung und inzwischen deutscher Staatsbürger. Ich gehöre zu der Gruppe der Ex-Muslime und bin, soweit ich das selbst beurteilen kann, aber auch anhand von Aussagen meines Umfeldes, bestens integriert. Ich habe mich nicht nur für dieses Land, sondern auch für dessen Kultur entschieden, was man von den allermeisten meiner ehem. Landsleute nicht behaupten kann.

    Das Problem Islam wird immer noch von großen Teilen der Politik, aber auch der Bevölkerung negiert oder peinlichst verschwiegen. Es wird Zeit, dass die Inkompatibilität des Islam mit modernen westlichen Gesellschaften endlich mal thematisiert wird, soll es in naher Zukunft nicht zu Unruhen kommen.

    Für diesen mutigen Beitrag vielen Dank!

    http://www.ex-muslime.de/

  10. G on Juni 30th, 2009 23:07

    Bemerkensweert!

  11. Regulator on Juni 30th, 2009 23:51

    Welch ein mutiger Pfarrer!!!
    Meine Hochachtung. Die Kirche lebt doch noch…

  12. Kölschdoc on Juli 1st, 2009 00:23

    .
    …..“Schon bei meiner letzten Predigt über das Problem “Islam in Deutschland” wurde ich anschließend gefragt, ……..

    Nach den selten offenen Worten von Pfarrer Dr.Joseph Schuh wäre es schön , hier auch das Manuskript der ersten Predigt zu dem Thema ( s.o.)hier nachlesen zu können !

    Danke !
    .

  13. CFR on Juli 1st, 2009 01:32

    “Interreligiöser Dialog”, was genau sollte das nochmal sein?

    “Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes”
    (Islamische Charta, Art. 3, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.).

    Sure 98:6 “Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches
    (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten”.

    Sure 61,4: “Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die für ihn in Reih und Glied mit Waffen kämpfen, fest stehend wie eine Mauer.”

    Sure 4,89: “Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.”

    Sure 54,17: “Der Koran soll leicht verständlich und für jedermann zu begreifen sein.”

  14. Boos on Juli 1st, 2009 10:15

    In spätestens zehn Jahr, wenn die islamische Zuwanderung völlig aus den Fugen gerät,
    werden uns unsere Kinder fragen, warum wir zu feige waren, etwas gegen die unerträglichen Zustände zu unternehmen, dagegen, dass eine zugewanderte Ideologie
    unsere hart erkämpften Freiheiten und unsere Demokratie abschaffen will.

  15. Ein Gast on Juli 1st, 2009 11:54

    Meine Hochachtung für Sie, Pfarrer Dr. Schuh, für Ihre klaren und ehrlichen Worte!

    Bitte machen Sie weiter so, predigen Sie die Wahrheit, zur Zeit und zur Unzeit.
    Gottes Segen, Mut und Kraft für Sie!
    Hoffentlich werden Sie noch für viele andere aufmerksame Christen zum Vorbild!

    Hier in Deutschland können alle, selbst diejenigen, die sie tief im Herzen ablehnen und verdammen, die Freiheiten und Möglichkeiten genießen, die unsere christlich geprägte Gesellschaft bietet. Seien es Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Glaubensfreiheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

    Ich wünsche mir, dass wir alle hier nicht vergessen, wie sehr “Ungläubige” (egal welcher Überzeugung) in moslemischen Ländern (dem sogenannten Dar-es-Salaam, “Haus des Friedens”) unterdrückt, benachteiligt, gefoltert und auch getötet werden.

  16. Bernhard Josef on Juli 1st, 2009 12:21

    All diese Bemühungen zur Integration von Muslimen in unser Land, insbesondere die von Minister Schäuble initiierte Islamkonferenz, sind totaler Unsinn. Muslime, die ihre Religion ernst nehmen, sind nicht integrierbar.

    WIR sollten aufhören, Unsummen für den Versuch zu verschwenden, Unintegrierbare zu integrieren. WIR sollten uns ihre Arroganz und Überheblichkeit uns gegenüber nicht mehr bieten lassen, die in Fatwas wie diesen zum Ausdruck kommt:

    “Es ist einer Muslima nicht erlaubt einen Kaafir (Nicht-Moslem) zu heiraten, egal ob er Christ, Jude oder Götzenanbeter ist. Denn der Mann hat Autorität über die Frau. Und es ist einem Kaafir nicht erlaubt, Autorität über eine Muslima zu haben. Denn der Islam ist die wahre Religion und alle anderen Religionen sind falsch.” [Shaykh ‘Abd al-Rahmaan al-Barraak]

    Da ihre Religion und ihre Regeln zumeist diametral entgegengesetzt sind, zu dem was unsere Gesellschaft und unser Land ausmachen, sollten WIR sie auffordern, unser Land zu verlassen.

    SIE sollten unser Land verlassen, denn die Regeln ihrer eigenen Religion verlangen das von ihnen.

    Einer Muslima, die das Fatwa-Center bei Islam Question&Answer um Rat fragt, wie sie im Westen leben soll, antwortet Shayk Muhammad S Al-Munajjid:

    “Das erste, was du tun solltest, ist das Land der Ungläubigen zu verlassen, denn der Prophet (Friede und Segen Allah’s ruhe auf ihm) rückte ab von jedem, der unter den Ungläubigen siedelte. Daher ist es Dir verboten, im Land der Ungläubigen zu wohnen. Dies insbesonders deshalb, weil Du dort wegen der Arbeit bist, und das ist kein legitimer Grund weshalb es Dir erlaubt sei, dort zu bleiben.”

    “Du mußt ein moslemisches Land wählen, in dem die Menschen Bescheidenheit, Keuschheit und Hingabe an den Islam befolgen.”

    Nur für den Fall, daß jemand doch meint, im Land der Ungläubigen bleiben zu müssen, hat Shayk Muhammad strenge Regeln:

    “Es ist Dir verboten, Deinen Kindern Freundschaft mit den Kindern der Ungläubigen zu gestatten.
    Du solltest in den Herzen Deiner Kinder Haß gegenüber dieser Kultur und ihren Sitten einflößen und sie darüber belehren, daß sie gegen Gottes Gesetz und des Menschen Natur ist. Laß sie wissen, daß sie nicht lange in dem Land bleiben werden.
    Es ist so viel Irreführung, Fehlverhalten und Unmoral in diesen Ländern der Ungläubigen. Was wir zu Anfang sagten, ist voll des Rates: Verlaßt dieses Land der Ungläubigen und zieht in ein moslemisches Land.
    Wer in einem Land der Ungläubigen lebt, muß gewahr sein, daß Allah ihn am Tag der Auferstehung hierfür zur Verantwortung ziehen wird.
    Wir bitten Allah darum, daß er es Euch leicht machen möge, dieses Land zu verlassen.”

    WIR sollten sie nicht bei uns Willkommen heißen, da sie uns aus tiefster Seele verachten.

    SIE sollten uns schnellstens verlassen, da ihre Religion das von ihnen fordert.

  17. G. Eich on Juli 1st, 2009 12:33

    Ist das erfrischend! Pfarrer Dr. Josef Schuh hat den Islam aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet.
    Wir als Christen fragen uns immer wieder, wenn wir solche seltenen Reden eines kath. Geistlichen, zum Thema Islam hören oder lesen, wie lange wird es dauern, bis diese mutigen Männer von der Bischofskonferenz, oder ihrem Bischof, Redeverbot zu dem Problem Islam, bekommen.
    Wir sind überzeugt, die Oberen der Kirche wissen ganz genau, welche Gefahren für ganz Europa, durch den politischen Islam, bestehen. Keiner der Herren, auch Rom nicht, will in ein, angebliches, Fettnäpfchen treten.
    Nur die Muslime nicht provozieren, sie könnten ja beleidigt werden. Pfarrer Schuh sagt richtig, kommt jemand zu uns, dann soll er erst gefordert werden, sich unseren Gesetzen unter zu ordnen, unsere Sprache lernen und nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.
    Die hier intigrierten Zuwanderer, egal aus welchem Kulturkreis, denken in der Mehrheit wie Hassan Kal in seiner Zuschrift beschreibt.
    G Eich

    Hassan Kal on Juni 30th, 2009 22:30

    Endlich mal offene, unbequeme, aber auch wahre Worte! Ich komme ursprünglich selbst aus der Türkei, bin kurdischer Abstammung und inzwischen deutscher Staatsbürger. Ich gehöre zu der Gruppe der Ex-Muslime und bin, soweit ich das selbst beurteilen kann, aber auch anhand von Aussagen meines Umfeldes, bestens integriert. Ich habe mich nicht nur für dieses Land, sondern auch für dessen Kultur entschieden, was man von den allermeisten meiner ehem. Landsleute nicht behaupten kann.

    Das Problem Islam wird immer noch von großen Teilen der Politik, aber auch der Bevölkerung negiert oder peinlichst verschwiegen. Es wird Zeit, dass die Inkompatibilität des Islam, mit modernen westlichen Gesellschaften, endlich mal thematisiert wird, soll es in naher Zukunft nicht zu Unruhen kommen.

    Für diesen mutigen Beitrag vielen Dank!

  18. Bernhard Josef on Juli 1st, 2009 12:41

    Meinem obigen Kommentar möchte ich hinzufugen die Antwort von Shayk Muhammad S. Al-Munajjid auf die Frage eines Jugendlichen zum Thema Sexualkundeunterricht in einer gemischten Klasse an einer Schule im Ausland.

    Die Antwort beginnt mit den Worten:

    “Praise be to Allaah.

    Western societies have become the worst disgrace in human history,.”

    “Gelobt sei Allah.

    Die westlichen Gesellschaften sind zur größten Schande in der Geschichte der Menschheit geworden.”

    Die Antwort endet:
    “Leben in den Ländern der Ungläubigen und das Studium in gemischten Schulen sind verboten. Daher solltest Du das Land verlassen.”

  19. Heinz Müller on Juli 1st, 2009 12:53

    Vielen Vielen Dank
    Sie geben mir den Glauben an die Kirche zurück
    Ich würde mir wünschen das mehr Pfarrer diese offenen Worte beherzigen und wie in alter Tradition den Finger in die Wunde der sogenannten Migration legen.
    Die Gotteshäuser wären voll mit Menschen.
    Was ist mit dem Mut der Kirche. Wenn ich lesen muss das sich offen insbesondere Evangelische Pfarrer zu Handlangern der Muslime machen und dabei dei Botschaft Christi offen verleugnen wird mir immer noch schlecht.
    Was die Muslime in dessen Namen hier veranstalten geht ja langsam auf keine Kuhhaut
    Deren Verbündete die Multikulturisten und zum teil auch die Kirche sehen nicht das der Weg des Islams der in das Mittelalter ist.

    Weiter so Herr Pfarrer und wenn sie Ünterstützung brauchen werden Sie Sie bekommen

    Jesus Christus ist mit Ihenen

  20. Helmut Zott on Juli 1st, 2009 13:54

    In den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die Christen zusammen mit den Muslimen den einen und denselben Gott anbeten.
    1.) Hier der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils:
    “Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat” (Art.3).
    2.) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage klar zum Ausdruck:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).
    3.) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.
    4.) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

    Es ist schockierend für einen Christenmenschen von den Muslimen und aus ihren Schriften zu erfahren, dass es Allah ist, der seinen Gläubigen das Lügen und Morden lehrt und es ihnen anbefiehlt, aber es ist auch schockierend für ihn, von seiner Kirche erfahren zu müssen, dass er zu demselben Gott betet. Wie kann sein eigener Gott im Koran (47,4) befehlen, den Ungläubigen die Köpfe abzuhacken, und nachdem viele von ihnen abgeschlachtet sind, die übrigen Gefangenen sorgsam zu fesseln, wo er doch selbst zu den Ungläubigen gerechnet wird? Christen sind nun mal Ungläubige nach
    Sure 5: “Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: ´Gott ist Christus, der Sohn der Maria´“. Sie sind nach Sure 8,37 verdammt in alle Ewigkeit: „Die Ungläubigen sollen alle in die Hölle kommen“ – oder auch nach Sure 4,57: „Die, welche unseren Zeichen nicht glauben, werden an Höllenflammen braten, und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir (Allah) ihnen andere Haut, damit sie um so peinlichere Strafe fühlen; denn Allah ist allmächtig und allweise“.
    Ist das der liebende Gott, zu dem der Christenmensch sein „Vater unser…“ betet?

  21. Helmut Zott on Juli 1st, 2009 15:59

    Man bilde sich nicht ein, den Konflikt und die Diskrepanz zwischen Allah und dem Christengott dadurch lösen zu können, dass man vorgibt, ´es gebe ja nur einen Gott`, den wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschieden sehen, so dass wir auf unterschiedlichen Wegen zu ihm streben und uns ihm annähern.

    Nein, dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart.
    Dem einen Teil der Menschheit hat er verkünden lassen, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde geschickt: „Also hat Gott die Welt geliebet, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“.
    Dem anderen Teil der Menschheit hat der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt und verzeiht es nicht, wenn man ihm einen Sohn andichtet: „Wer Allah irgendein Wesen zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein“ (Koran 5/73). Das kann logischerweise nicht der gleiche Gott sein, es sei denn dieser sich selbst widersprechende Gott ist ein Lügner oder er ist schizophren.

  22. Klaus Jan aus Rheine on Juli 1st, 2009 18:21

    Grüß Gott, Herr Pfarrer!

    Ihnen sei Dank für Ihre klaren Worte. Hoffentlich lesen das auch die Herrschaften der deutschen Bischofskonferenz und vor allem dieser Herr Zollitsch, Hauptberuf Islamkuschler.

    Ich habe mich als Katholik sehr gefreut, denn noch nie habe ich einen Geistlichen vernommen, der den Mut hatte, diese klaren Worte von der Kanzel (!) zu verkünden.

  23. Helmut Zott on Juli 2nd, 2009 08:36

    Pfarrer Dr. Joseph Schuh: “Aber er hat nicht von der Scharia gesprochen, die der Islam ja in die ganze Welt exportieren will”.

    Allah ist angeblich nicht nur der Schöpfer aller Menschen, er hat sie auch wissen lassen wie sie leben sollen.
    Diese Willensoffenbarung, wie sie unter anderem im Koran vorliegt, ist die Grundlage eines Regel- und Gesetzeswerkes, das allen Moslems, nach deren Meinung sogar jedem Menschen, verbindlich vorschreibt wie sie sich verhalten sollen. So jedenfalls wird es uns dargestellt: „Der Muslim ist in seinem gesamten Leben und Handeln dazu aufgerufen, sich an den Quran und die Sunna des Gesandten (saw) zu halten. Diese beiden Rechtsquellen des Islam haben oberste Priorität in den Handlungen und den Denkweisen der Muslime“ (Muslim§Recht).

    Diese Vorschriften und Verhaltensregeln haben sich bis ins 11. Jahrhundert hinein zu einem Verbund aus Religions-, Sozial-, Vertrags- und Staatsrecht verdichtet, den man Scharia nennt.

    Dazu schreibt Ayyub Axel Köhler in seinem Buch “Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung” folgendes:
    1.) Der Islam ist schließlich die Unterwerfung des Menschen unter den Willen Allahs und das Gesetz Allahs ….Das islamische Recht – Schari`a – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime (S. 17 f).
    2.) Die wesentlichen Rechtsquellen sind der Koran und die authentische Überlieferung dessen, was der Prophet Mohammed gesagt, getan und gebilligt hat…
    Der Rechtscharakter der Sunna bzw. des Hadith wird mit dem Koran erklärt, wo es u. a. heißt: „Ihr Gläubigen! Gehorcht Allah und seinem Gesandten“ (Sure 8:20). Und: „Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah“ (Sure 4:80).
    Die Glaubensgrundsätze und das islamische Recht (Schari`a) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft (S. 25).

    Zwischen dem islamischen Recht, das sich als offenbartes Gesetz Allahs versteht, und dem deutschen Grundgesetz sowie den allgemeinen Menschenrechten, die beide säkulare Errungenschaften menschlichen Geistes darstellen, bestehen allerdings unüberbrückbare Gegensätze, da das islamische Rechtssystem auf dem Grundsatz der Verschiedenheit von Mann und Frau und von Muslimen und Nicht-Muslimen basiert. Der bekannte Altertumswissenschaftler Egon Flaig sagt dazu in einem Aufsatz kurz und bündig: „Die Scharia beinhaltet die Dhimmitude. Egal wie abgemildert die Scharia hier und dort ist: sie ist auf radikalste Weise anti-demokratisch und anti-menschenrechtlich“.

  24. Helmut Zott on Juli 2nd, 2009 09:45

    Pfarrer Dr. Joseph Schuh: „Denn hier wird tatsächlich Unterschiedliches gemeint, wenn wir dieselben Begriffe gebrauchen … “

    In der Tat beginnen die Schwierigkeiten im gegenseitigen Verstehen damit, dass manche Begriffe für die beiden Dialogpartner unterschiedliche Bedeutung haben. Hier nur zwei Beispiele.

    1.) Für die christliche Seite besagt Toleranz, gemäß dem lateinischen Wort „tolerare“, das „ertragen“ oder „erdulden“ heißt, dass man den Anderen in seinem Anderssein belassen und ertragen muss. Im Islam dagegen verbindet man damit die Vorstellung der Duldung nichtislamischer Monotheisten, also Juden und Christen. Geduldet werden sie aber nur als Gläubige zweiter Klasse und als geschützte, aber entmündigte Minderheiten, die das bezahlen müssen. Das ist die so genannte Toleranz gegenüber den Ungläubigen. Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterjochung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islam. Der djihad nach außen um den islamischen Machtbereich zu erweitern und der djihad nach innen um die Macht zu erhalten oder die Machthaber zu beseitigen, die sich weigern, nach den Regeln der sharia zu regieren, sind beide untrennbar verknüpft mit Krieg, Gewalt und Intoleranz. Der Islam kann von seinem Grundverständnis her nicht tolerant sein, er ist wesenhaft intolerant. Das aber hindert die christlichen Dialogvertreter, die nach dem Motto „Muslime sind die besseren Christen“, die islamische Seite gut, besser jedenfalls als die eigene, vertreten, nicht daran, im Kern des Islam die Toleranz zu entdecken und entgegen der Logik und der geschichtlichen Fakten an dem „Mythos von einem toleranten Islam“ festzuhalten.

    2.) Mit dem Frieden im Islam verhält es sich ähnlich wie mit der Toleranz. Auch dieser Begriff bedeutet im Islam nicht etwa harmonisches Zusammenleben, sondern „leben unter dem Gesetz Allahs“. Wo der Islam herrscht, herrscht Friede. Die Erde befrieden heißt: den Islam verbreiten; heißt: das Haus des Krieges „Dar al-Harb“ in das Haus des Islams „Dar al-Islam“ zu überführen und damit zum Haus des Friedens „Dar al-Salam“ werden zu lassen. Weltfriede im Islam ist Friedhofsfriede der Alleinexistenz unter dem Gesetz Allahs, wo der Unglaube ausgerottet ist. Wenn der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ (ZMD) in seiner „Islamischen Charta“ unter Nr.1 verkündet: „Der Islam ist die Religion des Friedens“, so ist natürlich das damit gemeint. Eine friedliche Koexistenz mit Ungläubigen hat es in der islamischen Welt nie stabil und dauerhaft gegeben und wird es, auf Grund der Veranlagung des Islam, auch nicht geben können