Chaoten: Hamburg erwartet am Wochenende eine Welle der Gewalt – Darf die Polizei mehr als zuschauen?

September 11, 2009 by osi 

Ein Chaot schleudert einen Gegenstand auf Polizisten – Foto: ddp

An diesem Wochenende, beginnend heute, rechnet Hamburg anlässlich des gewalttätigen, illegalen Schanzenfestes mit einer Welle der Gewalt. Die Ausschreitungen auf der Straße werden flankiert von einer Kundgebung der NPD gegen das Schanzenfest und einer weiteren Kundgebung des “Bündnis gegen Rechts” gegen diese NPD-Veranstaltung. Der Krawall ist programmiert.

Es ist bizarr, wie der Staat, wie die Behörden in Berlin und Hamburg sich von den Chaoten auf der Nase herumtanzen lassen. Die alte permissive Philosophie “Nur nicht provozieren” steckt immer noch in den Köpfen. Das Resultat ist eine eskalierende Gewalt gegen Fensterscheiben und Autos und in letzter Zeit verstärkt aggressiv gegen Polizisten – bis hin zu Giftgasattacken wie am 1. Mai in Berlin und lebensbedrohlichen Angriffen. Bislang alles ohne nennenswerte Gegenwehr des Staates, der zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit verpflichtet wäre.

In dem Zusammenhang sei nochmals an die Worte des Polizeigewerkschaft-Chefs Rainer Wendt erinnert:

Wir reden von Personen, die bereit sind, Gewalt gegen Polizisten auszuüben – bis hin zu versuchten Tötungsdelikten. Das heißt, die Polizei kann hier überhaupt nicht provozieren. Jegliches Zurückweichen des Staates an der einen oder anderen Stelle wird von diesen Chaoten immer nur als Schwäche ausgelegt, deshalb muss die Polizei mit Stärke und Konsequenz vorgehen und Gewalt schon im Keim verhindern, sonst wird uns das nicht gelingen.

Man darf gespannt sein, ob die Polizei in Hamburg an diesem Wochenende mehr tun darf als zuschauen. Man darf gespannt sein, wie viele der gewalttätigen Chaoten festgenommen werden, wie viele von ihnen angeklagt und dann tatsächlich mit aller Härte des Gesetzes verurteilt werden.  Vorhersage: Einige hunderttausend Euro Sachschaden, viele verletzte Polizisten, Tausende von uns zu bezahlende Überstunden der Polizei – und in den Knast wandert keiner der Chaoten.  So wird der Staat zur Lachnummer und züchtet sich seine Gegner.

Kommentare

3 Responses to “Chaoten: Hamburg erwartet am Wochenende eine Welle der Gewalt – Darf die Polizei mehr als zuschauen?”

  1. meinereiner on September 12th, 2009 09:08

    Die Früchte des “Kampf gegen Rechts” sehen wir gerade. Die “Rote SA” marschiert auf den Strassen der Grossstädte und der Staat schaut mehr oder weniger hilflos zu. Ist doch bezeichnend, dass die gefährliche NPD vor den linken “Verteidigern der Demokratie” geschützt werden muss und die Polizei mittlerweile offen von Mordversuchen spricht. Würden Nazis versuchen Menschen zu steinigen, totzuprügeln oder zu verbrennen, würde man dann von “versuchten Tötungsdlikten” sprechen? Wohl kaum!

  2. Lechtsundrinks on September 12th, 2009 11:56

    Wie kann denn die Presse nur immer noch diese gefährlichen Täuschungs- und Vertuschungsmaschen mitmachen?? Der Begriff “Chaot” ist dermaßen verniedlichend und verharmlosend, daß sich vor Lügerei nur so die Balken biegen.
    Verübten nicht tausende Linkfaschisten und -extremisten diesen Straßenterror, sondern ein rechtsextremer, dann würde doch schneller hysterisch Rechtsextremist und Neonazi geschrien, als ich es hier schreiben kann.
    Die Medien mißbrauchen ihre meinungsmachende Macht und versündigen sich an unserem Land. Warum nur, frage ich mich. Am Ende sitzen doch alle in einem Boot.

  3. Ben Rather on September 13th, 2009 10:39

    Das ist erst der Anfang. Solange Politik und Polizei stillhält und den Berufschaoten
    aus dem linken Lager Spielraum gewährt,werden sich die Übergriffe auf Polizei und alles was nicht `LINK´ ist , häufen. Drakonische Strafen brauchen dieRandalierer
    nicht zu fürchten , denn in den Gerichten richten oftmals Gesinnungsgenossen . Zu verlieren haben die Pöbler in der Regel auch nicht viel und wenn , dann ihren mit Steinen gefüllten Rucksack. Auf Vermögen sch……en die Linken ja ,denn wenn sie sich an die Macht geprügelt haben , wird ja sowieso alles geteilt. DDR pur. Einen prominenten Steinewerfer konnten wir ja einige Jahre als Aussenminister erleben der in seiner gesamten politischen Karriere nur an eins gedacht , nämlich sich selbst .
    Auch schön anzuhören die immer wieder laut tönenden Parolen wie `Nazis raus´
    oder ´Deutschland verrecke´. Wenn es so weiter geht wird irgendwann ,im Kampf
    gegen Rechts , in Deutschland der Linksverkehr eingeführt und jeder Rechtshänder
    landet im Gulag .