Sarrazin: Jetzt streiten sich zwei Juden – Henryk M. Broder will, dass Zentralrats-Kramer zurücktritt
Oktober 10, 2009 by osi
Wegen des unsäglichen Vergleichs Dr. Thilo Sarrazins mit Hitler und Goebbels hat der jüdische Publizist Henryk M. Broder den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, zum Rücktritt aufgefordert. Kernvorwurf des spitzzüngigen Broder: Als Bundespräsident Horst Köhler zwei erklärte Antisemiten, Felicia Langer und Henning Mankell, mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnete, habe Kramer sich nicht getraut etwas zu sagen. Dagegen schlage er, der jetzt mangels Autoritätsverlustes den Schulterschluss mit den Muslimen suche, auf den angezählten Sarrazin ein.
Broder glaubt indes nicht, dass Kramer seinem Rat zurückzutreten folgen wird: Die Personaldecke bei den Juden sei so dünn wie bei der SPD.
Nachtrag: Auch der jüdische Professor Michael Wolffsohn fordert den Rücktritt von Stephan Kramer. Im Tagesspiegel schreibt er unter dem Titel “Kein Mega-Verbrecher – Wer Sarrazin mit Hitler vergleicht, hat nich alle Tassen im Schrank” u.a.:
Heute diffamiert Kramer Sarrazin, im Januar diffamierte er den Präsidenten des Bundestages, Norbert Lammert. Wer wird der Nächste sein? Will der Konvertit Kramer uns geborenen „Alt-Juden“ beweisen, dass er der bessere Jude ist? 100 Prozent reichen, 150 sind zu viel. Charlotte Knobloch ist gefordert, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, die eigentliche Repräsentantin der Juden Deutschlands. Mit wegsehen, weghören und schweigen ist es nicht mehr getan, Frau Knobloch!






Wie kann der Publizist Broder es überhaupt wagen , über den honorigen
Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland Stephan Kramer
erstens herzuziehen , um dann auch noch seinen Rücktritt zu fordern .
Broder sollte doch wissen das Zentralräte bzw. deren Vorsitzende in der
Bundesrepublik einen Sonderstatus geniessen und es unfair ist , diese auf
solch miese Art niederzumachen .
Herr Kramer der , wie im Netz in verschiedenen Versionen zu lesen ist ,
zu dem von ihm so vehement verteidigtem Glauben übergetreten ist , macht
seine Sache schon gut. So gut , dass man Zweifel an seiner Loyalität zu
dem von ihm bewohnten Land und deren Bewohner hegt .
[...] International“ pointierte Aeusserungen gemacht hat, deren klarste Henryk Broder in seiner Kolumne in der Weltwoche allesammt übernahm, weil sie dem jüdisch-stämmigen Kolumnisten bedenkenswert [...]