Maischberger Live: Hartz IV – Übel, Beispiel Dübel
Januar 13, 2010 by osi
Die laufende Sandra Maischberger-Sendung zum Thema Hartz IV offenbart unser aller Problem: die Belastung der arbeitenden Menschen dieser Gesellschaft durch unproduktive Mitglieder dieser
Gesellschaft, die man in Teilen auch faul nennen muss.
Ein Paradebeispiel dieser Art ist der Studiogast namens Arno Dübel (53, Foto) aus Hamburg, bei google-Suche als “Deutschlands glücklichster Arbeitsloser” zu finden, der klipp und klar sagt, dass er keine Lust habe zu arbeiten. Stellt “das Amt” Forderungen, meldet er sich krank. So einfach ist das. Dübel hatte nie Träume, ist 53 Jahre alt, kommt gut klar mit der Staatsknete. Er hat nie länger als 14 Tage oder drei Wochen gearbeitet. Hat die Schule abgebrochen, hat die Lehre abgebrochen, die Leute, die arbeiten, tun ihm leid.
Berlin-Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky, gleichfalls Studiogast, bescheinigt ihm “erfolgreich zu sein in seinem System”.
Dübel lacht darüber.
Buschkowsky stellt klar, dass Arno Dübel aus Hamburg kein Einzelfall ist, irgendwo “zwischen 15 und 22 Prozent” schätzt er den Anteil der “Dübels” unter den Hartz IV-Empfängern.
Florian Gerster, Ex-Chef der Bundesanstalt für Arbeit, sagt zu Dübel: “Es muss ein Unterschied sein, ob jemand sich um die Lösung seiner Probleme bemüht oder nicht – fördern und fordern.”
Heiner Geißler, Ex-CDU-Generalsekretär, spricht von Dübel als einem “exotischen Einzelfall”. Zu Dübel sagt er, er sei krank. Dübel widerspricht: “Nur weil ich alle 14 Tage, drei Wochen, zum Arzt gehe, bin ich doch nicht krank.” Heiner Geißler ist als Hartz-IV-Kritiker eingeladen (die armen Menschen), er findet der Hartz IV- Satz müsse “unbedingt erhöht werden.”
Florian Gerster weist als Hartz IV-Befürworter darauf hin, dass seit Einführung dieses Systems der Leistungskürzung die Zahl der Arbeitslosen um eine Million verhindert hat. Die SPD wurde für diese Gerhard Schröder-Entscheidung massiv abgestraft.
Eine bizarre Diskussion.
Als ich Anfang September einem New Yorker Taxifahrer das Hartz IV-System erklärte, verriss der fast das Steuer. Er hatte blitzschnell realisiert: “Wenn du Geld bekommst ohne zu arbeiten, gibt es doch keinen Anreiz zu arbeiten.”
Die Intelligenz eines New Yorker Taxifahrers wünscht man allen auf der Regierungsbank. Auch wenn Hartz IV Leistungskürzung bedeuten mag: Drakonische Strafmaßnahmen müßten greifen, wenn ermittelt wird, dass Leistungsempfänger zusätzlich schwarz arbeiten. Sie leben auf Kosten aller, die jeden Morgen zu Arbeit gehen, ob sie müde sind, einen Kater haben, sich verschnupft fühlen oder die Knochen weh tun.
Die scharfe Verfolgung aller Systembetrüger ist sozial, nicht asozial. Eine soziale Hängematte ist die Beleidigung aller arbeitenden Menschen.






Arno Dübel führt ein wunderbares Leben mit Hartz4 und weiß gar nicht wie er das viele Geld ausgeben soll. Er würde am liebsten noch etwas davon abgeben. Wenn, dann arbeitet er höchstens noch viel für die Medien, von denen er sich schon seit langem herumreichen läßt.
Ein pschychisch kranker Freak und Laienschauspieler wird repräsäntativ für Millionen Arbeislose zum Hartz4 Jubiläum in die Talkshow eingeladen. Unterstützt von neoliberalen Hartz4 Befürwortern. Der arme Herr Geisler sollte wohl von allen Seiten niedergemacht werden.
Ein Faustschlag ins Gesicht aller fleißig arbeitenden Menschen von denen heutzutage niemand mehr vor Hartz4 Erfahrungen in seinem Leben geschützt ist.
Das hat mit ausgewogenem Journalismus nicht mehr zu tun. In den letzten Sendungen entwickelt sich Frau Maischberger immer mehr zur Pressesprecherin der Regierung. Das verblüffende daran ist, das es immer noch Zuschauer gibt welche auf solch primitive simple Propagandatricks anspringen.
Dies hat es ja schon öfters in der Deutschen Geschichte gegeben.
Die Realität ist aber das sich jeder abhetzt seine familie ernähren muss und von arbeitgebern unterdrückt wird und natürlich sein ganzes erarbeitetes Geld den Staat geben muss es gibt immeer weniger netto vom brutto dafür erhöhen sich alle kosten undalles wird teurer und man bekommt weniger dafür
Das ist realität man das ist Realität
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Wie schön, dass die Klischees wieder mal gefüttert wurden. Bin selbst Hartz lV Empfängerin und würde doch gern arbeiten, um endlich wieder unabhängig von staatlicher Hilfe zu sein. Ich kenne viele, die in der selben Lage wie ich sind, aber einer wie Herr Dübel ist nicht dabei. Ich glaube auch nicht so richtig, dass das alles so ganz real ist, weil er behauptete, das Amt würde auch den Strom bezahlen. Tut es aber nicht!!! Mit der Präsentation solcher Leute betreibt man VOLKSVERHETZUNG!
Ich bin kein Hartz-4-Empfänger und finde es zu billig, wie gegen diese Menschen polemisiert wird. Das ist nun wirklich nicht Deutschlands größtes Problem.
Arno Dübel vertritt Extrempositionen, die sich in dieser krassen Form wohl bei den wenigsten Hartz-IV-Empfängern wiederfinden werden. Mir ist rätselhaft, was Herrn Dübel dazu bewegt, mit dieser Einstellung quer durch die BRD zu tingeln und in Talkshows aufzutreten, vielleicht wird er auch einfach nur gut dafür bezahlt.
Zu dem Beispiel mit dem New Yorker Taxifahrer: in den USA hat man die Möglichkeit, in x-beliebigen verschiedenen Berufen zu arbeiten, sofern man gewisse Kenntnisse in dem jeweiligen Bereich vorweisen kann. Das ist in Deutschland anders, wer hier nicht in seinem Ausbildungsberuf unterkommen kann, hat nur die Möglichkeit als Hilfsarbeiter Geld zu verdienen. Dies wiederum bedeutet dann nicht selten, trotz Arbeit noch auf Hartz IV angewiesen zu sein, weil der Verdienst nicht ausreicht.
Ich könnte noch weiter fortfahren, aber letztendlich scheint es dem Autoren dieses Artikels wohl ohnehin nur um pauschale Stimmungsmache gegen Hartz-IV-Empfänger zu gehen.
Es ist immer eine Sache der Auslegung eines Gesetzes, das weiss jeder, der einmal Erfahrung mit einem Gesetz gemacht hat.
Die eine Wohnung haben, könnten eine Arbeit bekommen, müssen aber nicht unbedingt arbeiten. Dafür sorgt dann Hartz IV, so und so.
Die keine Wohnung nachweisen, bekommen auch keine Arbeit. Das ist dann ihr Problem.
Ein Arno Dübel steht auf der besseren Seite dieses Hartz IV Gesetzes, das er für sich auslegt. Was ist daran so schlimm????
Ach so, dass hat aber nichts mit diesen Artur Fischer von den Fischerwerken zu tun, oder?
Der hat ja auch Übles getan mit seiner schwerbehinderten Tochter Margot Fischer:
http://www.fischerfratze.de
Ist noch schlimmer, wenn Wirtschaftsbosse die schwerbehinderte Tochter zum Arbeitsamt (ARGE) schicken.
Da wirds mir Übel vom Dübel.