Griechen rufen zum Boykott deutscher Waren auf

Februar 26, 2010

Verantwortungslose Populisten bringen das griechische Volk gegen Deutschland auf – ein Affront ausgerechnet gegen das Land, von dem im Euro-Verbund die größte Last bei der Sanierung der griechischen Staatsfinanzen zu erwarten ist. Ministerpräsident Papandreou erklärt die Frage der Reparationszahlungen nach dem Krieg für ungelöst und ein Verbraucherverband ruft zum Boykott deutscher Waren auf.

Als wäre Griechenland ein muslimischer Staat, fordert die Regierung die deutsche Bundesregierung dazu auf, sich wegen eines Titelblatts des Magazins Focus zu entschuldigen. Der Botschafter hat sich schon entschuldigt (warum, ist schleierhaft). Das reicht wohl nicht.

Die griechischen Hoteliers werden sich wohl nicht wundern können, wenn im Sommer weniger Deutsche in ihren Betten liegen.

Gaddafi erklärt Schweiz zum Feindbild

Februar 26, 2010

Der libysche Staatschef und Terrorist Muammar Gaddafi hat zu einem “Heiligen Krieg” gegen die Schweiz aufgerufen. Dabei bezog er sich vor allem auf die Volkabstimmung gegen Minarette. Ein weiterer Hintergrund war die Verhaftung seines Sohnes Hannibal, der in der Schweiz festgesetzt wurde, weil er Angestellte zusammengeschlagen hatte.

“Die Massen der Muslime müssen zu allen Flughäfen in der Islamischen Welt strömen und jedes Schweizer Flugzeug an der Landung hindern, sie müssen zu allen Häfen gehen, und jedes Schweizer Schiff am Anlegen hindern, sie müssen alle Geschäfte und Märkte durchforsten, um den Verkauf irgendeines Schweizer Produkts zu stoppen”, sagte Gaddafi.

Bericht hier auf euractiv.

Wortmeldung zur “gentechnikfreien Zone Hamburg”

Februar 24, 2010

Autor Michael Miersch in einem Beitrag auf Deutschlandradio Kultur (ein ARD-Pflänzchen, bei dem man die GEZ-Zwangsabkassierung mal nicht so bedauert) über die Erklärung der Freien und Hansestadt Hamburg zur “gentechnikfreien Zone”:

Hamburg hat sich zur gentechnikfreien Zone erklärt. Die Bürgerschaft folgte damit einem gemeinsamen Antrag der Grünen und der CDU.

Natürlich werden weiterhin auch in Hamburg die Kranken mit gentechnisch hergestellten Medikamenten behandelt, werden die Diabetiker sich gentechnisch erzeugtes Insulin spritzen. Werden auch in den Hamburger Supermärkten etwa 60 Prozent der Lebensmittel gentechnisch erzeugte Komponenten enthalten.

Die Hamburger Kaufleute und alle anderen bezahlen weiterhin mit Euroscheinen aus gentechnisch veränderter Baumwolle. Die Frauen benutzen Tampons aus solcher Baumwolle und die meisten Hamburger tragen wohl auch Unterwäsche, die kaum gentechnikfrei sein kann, weil die Hälfte der weltweit erzeugten Baumwolle nun mal von gentechnisch verbesserten Sorten stammt – und niemand sich die Mühe macht, die Ernte extra für Hamburg zu sortieren.

Weiter hier – Website von Deutschlandradio Kultur.

EU-Beitritt: Spaniens Zapatero Steigbügelhalter für Erdogan

Februar 23, 2010

Der türkische Regierungschef Recep  Tayyip Erdogan hat Spanien besucht. Dabei sprach sich  Spaniens Regierungschef, der Sozialist José Louis Rodriguez Zapatero, dem Gast gegenüber für eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union aus. Mit den beiden Staatschefs trafen sich zwei Gleichgesinnte – der Türke ein Vorkämpfer des Islam, der Spanier ein williger Steigbügelhalter. Die Kreuze in Spanien hat er bereits abgehängt.

Zapatero hat  Spanien seit seiner Erstwahl 2004 massiv umgestaltet. Er verstärkte den Kontakt zur muslimischen Welt, maßgeblich zu Marokko und legalisierte gegen den Protest der Konservativen den Aufenthalt illegaler Einwanderer, eine Entscheidung, die dazu führte, dass die Flut der Immigranten so anstieg, dass Zapatero jetzt die EU um Hilfe rief.  Obwohl er den Pazifismus predigte, boomte unter Zapateros Regierung der Waffenhandel  (130 % plus), Venezuelas Chavez war einer der Hauptabnehmer. [mehr...]

Neue israelische Drohne kann Iran erreichen

Februar 21, 2010

Die israelische Luftwaffe IAF hat heute eine neue Drohne vorgestellt, die mit einer Flügelspanne von 26 Metern und einer Reichweite von 20 Flugstunden neue Maßstäbe setzt.

Die Flotte der neuen Drohnen sei zu Aufklärungszwecken gedacht, könne aber auch Fracht befördern. Man kann somit davon ausgehen, dass Bomben oder Boden-Luft-Raketen zur möglichen Ausstattung gehören.

Die neuen Drohnen können den Iran erreichen.

Sunday Times: Israels Netanyahu genehmigte Dubai-Attentat

Februar 21, 2010

Nach einem detailreichen Bericht in der Sunday Times hat Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu das spektakuläre Attentat auf den Hamas-Waffenbeschaffer  Mahmoud al-Mabhouh in Dubai persönlich genehmigt.

Die Story in der seriösen britischen Zeitung liest sich wie das Exposé für ein Drehbuch zu einem Agenten-Thriller. Das Attentat hat zu diplomatischen Verwicklungen geführt.

Gulf News: Polizeichef Dubais sagt: Al Mabhouh war ein leichtes Ziel

Islam und Gewalt – Momentaufnahme

Februar 21, 2010

Philippinen: Muslimische Kämpfer der Abu Sayyaf getötet

Thailand: Muslimische Rebellen angeschossen, Bombenmaterial entdeckt

USA: Fünf Muslime verdächtigt, auf größtem US-Militär-Stützpunkt Giftattentate geplant zu haben

Dagestan:  Zwei Polizisten mutmaßlich von muslimischen Rebellen erschossen

Griechenland wieder mit Drachme? – HRE, Commerzbank, Landesbanken zockten mit griechischen Papieren

Februar 21, 2010

Griechenland den Euro wegnehmen und die Drachme wieder einführen? Geht eigentlich nicht, aber es gibt dennoch einen Weg, sagt Europarechtler Prof. Martin Seidel. Siehe Beitrag auf euractiv.

Die Frage ist nur, ob Seidel berücksichtigt hat, dass deutsche Banken auf  Schuldverschreibungen Griechenlands und anderer Eurozonen-Fastpleitiers in Höhe von über 500 Milliarden Euro sitzen.

Das Handelsblatt enthüllt  schockierende Fakten, die bislang im politischen Raum noch nicht diskutiert werden.  Gemäß der deutschen Finanzzeitung haben ausgerechnet mit Milliarden Steuergeldern gestützte Banken auf griechische Schrottpapiere gesetzt:

Das mit Abstand höchste Griechenland-Portfolio habe nach Erkenntnissen der BaFin mit 9,1 Mrd. Euro ausgerechnet die Hypo Real Estate (HRE) in den Büchern. Das mittlerweile zwangsverstaatlichte Institut habe sein Engagement in diesem Land vom März bis September vergangenen Jahres um fast 50 Prozent aufgestockt – genau zu jener Zeit, als es mit erheblichen staatlichen Mitteln gestützt wurde. Die Commerzbank, an der der Bund ebenfalls beteiligt ist, soll Griechenland-Papiere im Volumen von 4,6 Mrd. Euro halten. Auch angeschlagene Landesbanken haben demnach im großen Stil griechische Anlagepapiere gekauft, die LBBW für 2,7 Mrd. Euro, die BayernLB für 1,5 Mrd. Euro.

Die Werte, die hier abgeschrieben werden müssen, darf man noch zu den kolportierten fünf Milliarden Euro hinzurechnen, die wir angeblich in den Eurozonen-Topf werfen müssen, um den Kollaps der Hellenen zu vermeiden. Und das dürfte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Nicht unter Kontrolle

Februar 21, 2010

Bundeskanzlerin Angela Merkel distanziert sich öffentlich von ihrem Stellvertreter, dem Vizekanzler Guido Westerwelle und seinen Äußerungen zu Hartz IV.  Die Bundeskanzlerin distanziert sich gleichfalls von ihrem Umweltminister Norbert Röttgen in der Frage der Laufzeit der Atomkraftwerke.

Merkel hat die Dinge nicht so ganz unter Kontrolle, aber – immerhin – sie sagt wieder mal was.

Cool: Geotag Mapping von Microsoft

Februar 20, 2010

Bill Gates hat’s getwittert, bevor er in die Antarktis aufbricht, was immer er da vorhat: Microsoft hat ein Geotag Mapping entwickelt, das sich recht spannend präsentiert – Konkurrenz zu google. Hier der link.

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