“Bis nichts mehr bleibt” – Schwerer Schlag für Scientology
März 31, 2010
“Kommst Du zurück zu Scientology?”, fragt die kleine Tochter. “Nein, Sarah”, antwortet der Vater, und das Kind weist ihn ab. Mit einem frappierenden Film macht die ARD heute Abend Quote. Es geht um die Scientology-Sekte, die indoktriniert, Gehirnwäsche betreibt, ihre Mitglieder abkassiert und seit 1997 vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Der Film “Bis nichts mehr bleibt” zeichnet die Realität nach. Ein schwerer Schlag für Scientology.
Jetzt wird diskutiert auf “Hart aber fair“. Einschalten. Oder morgen nachsehen. Spannend.
NACHTRAG: 8 Millionen schauten zu
NACHTRAG II: bild.de: Sektenchef keilt gegen seine Kritiker
Altkanzler Gerhard Schröder plädiert in BILD für türkische Schulen – 87 % der Leser voten dagegen
März 31, 2010
Ja, sagt Altkanzler Gerhard Schröder heute in BILD , wir brauchen türkische Schulen in Deutschland. Außerdem müsse die Türkei EU-Mitglied werden, u.a. weil sie als Wirtschaftsmacht bedeutender sei als bisherige EU-Staaten wie z.B. Belgien, Schweden oder Polen.
Gerhard Schröder:
Wir brauchen keine Ängste zu haben oder gar Ängste zu schüren. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass unsere Kinder – und zwar alle, auch die mit Migrationshintergrund, – die deutsche Sprache beherrschen sollen. Wenn sie es nicht tun, dann sollten wir uns fragen, ob es nicht auch an Defiziten im deutschen Schulsystem liegt.
Lieber Herr Schröder, wie erklären Sie sich dann, dass Einwanderer aus asiatischen Ländern, aus europäischen Ländern, aus Russland durch die Bank keine Probleme mit dem deutschen Schulsystem haben?
Die bild.de-Leser glauben ihrem Ex-Kanzler auch nicht: 87 % sagen “Falsch. Türkische Migranten sollen sich in Deutschland integrieren und nicht andersherum”. Nur 13 % sagen: “Super. Viele sprechen Türkisch in Deutschland. Es ist nur gut, die Sprache in der Schule zu lernen.”
Wie der Islam Afrika versklavte
März 30, 2010
In der Geschichte wird gern den Europäern die Schuld an Afrikas Elend gegeben. Doch als Kolonialmächte profitierten sie ab dem 17. Jahrhundert von einem System, das die Araber etabliert hatten. Über 17 Millionen Menschen waren bereits wegen muslimischer Sklavenhändler gestorben.
Ulrich Baron auf Welt Online über das Buch “Der verschleierte Völkermord” des afrikanischen Anthropologen
und Wirtschaftswissenschaftler Tidiane N’Diaye. Der sagt, es sei an der Zeit, „dass der araboislamische Sklavenhandel, der einem Völkermord gleichkommt, näher untersucht wird und gleichermaßen zur Sprache kommt wie der transatlantische Menschenhandel.“
Über die islamische Sklavenhaltung hat auch Egon Flaig in seinem Buch “Weltgeschichte der Sklaverei” geschrieben.
Das Buch “Der verschleierte Völkermord” legt dar, dass in 1300 Jahren 17 Millionen Afrikaner von Muslimen versklavt wurden.
Begonnen, so Ulrich Baron, habe dieser fürchterliche Aderlass im Jahre 652 als der General und Emir Abdallah ben Said dem nubischen König Khalidurat einen Vertrag aufgezwungen habe, der neben der Auslieferung entflohener Sklaven von Muslimen auch die jährliche Lieferung von „dreihundertsechzig Sklaven beiderlei Geschlechts“ vorsah, „die unter den Besten eures Landes ausgewählt und an den Imam der Muslime überstellt werden“.
Im heutigen Sudan sei diese Geißel noch immer aktiv: „Der Horror im Darfur währt mittlerweile seit dem 7. Jahrhundert bis hinein ins 21. Jahrhundert, mit dem Unterschied, dass es nun auch eine ethnische Säuberung gibt.“ Der türkische Ministerpräsident Erdogan hatte jeglichen Völkermord im Sudan geleugnet – mit den Worten, ein Muslim könne keinen Völkermord begehen.
Was will Erdogan wirklich?
März 29, 2010
BILD stellt heute eine hoch interessante Frage: “Was will Erdogan wirklich?” Das lesenswerte Seite 2-Porträt des muslimischen Nationalisten und Ministerpräsidenten der bevölkerungsreichen Türkei finden Sie auf bild.de.
Auszug:
• 2009, beim Weltwirtschaftsforum, verließ er wütend eine Podiumsdiskussion mit Israels Präsident Peres und wurde zu Hause dafür gefeiert.
• Am Wochenende, auf dem Gipfel der Arabischen Liga, bot er der arabischen Welt an, gemeinsam gegen die „Vertreibung“ der Palästinenser aus Ost-Jerusalem zu kämpfen – Beifallsstürme!
• Erdogan hat viel Verständnis für „unsere Freunde in Teheran“, ist „Ehrenbürger“ der iranischen Hauptstadt.
IST ERDOGAN in Wirklichkeit EIN MUSLIMISCHER POPULIST, ein „Jörg Haider VOM BOSPORUS“?
Dazu: Erdogan nennt Israels Politik verrückt
Migazin: Sigmar Gabriel kritisiert Sprachnachweis, will Wahlrecht auch für Türken
Die asiatische Moderne im Streit mit dem europäischen Original
März 28, 2010
Die Türkei verkörpert eine notorische Moderne, die des Nahen Ostens. Sie trägt alle Merkmale asiatischer Industrialisierungsbegleitung. Dazu gehören der Nationalismus als Staatsdoktrin und die Religion als gesellschaftliche Selbstverständigungsbasis. In beiden Fällen zählt der Mensch als Teil der Gruppe. Auf ihn persönlich ist keine Rücksicht zu nehmen, höchstens auf die Gruppe.
Dass es so ist, und ganz und gar nicht besser werden will, daran erinnert uns seit Jahren bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit der türkische Ministerpräsident Erdogan. Zu den asiatischen Gepflogenheiten der Politik gehört das Säbelrasseln, zumindest aber das Wortgefecht. Die asiatische Moderne liegt seit eh und je im Streit mit dem europäischen Original. Das Problem ist, dass ihre Protagonisten meinen, man könne allem und jedem einen Hut aufsetzen und damit sei die Sache getan. Zu den neuesten aufgesetzten Hüten gehört Istanbuls Titel Kulturhauptstadt Europas.
Richard Wagner auf der “Achse des Guten” über die Türkei und ihren Ministerpräsidenten Erdogan
“Der grüne Prinz” – Sohn eines Hamas-Gründers über sein Leben als Spion Israels
März 28, 2010
Mosab Hassan Yousef spielte ein lebensgefährliches Spiel. Der Sohn eines der Gründer der Hamas paktierte mit den Israelis. Er war das Ohr des Geheimdienstes Schin Beth im Führungszirkel der Hamas, ein Spion der Spitzenklasse. Sein Codename lautete “Grüner Prinz”, abgeleitet aus der Farbe des Islam und der Tatsache, dass sein Vater ein “König” der Hamas war. Der Palästinenser, der seit drei Jahren in den USA lebt, war von den Israelis als Waffenbeschaffer verhaftet worden. Im Gefängnis erlebte er, was Mit-Terroristen mit ihren Kameraden anstellten. Yousef geriet innerlich immer mehr auf die Seite Israels und begann seine Spionagekarriere. Jetzt hat er seine Autobiografie vorgelegt: Sohn der Hamas.
“Wenn ich die Straße hinunterlief, wurde ich von Hamas-Bodyguards geschützt und gleichzeitig von den
israelischen Spezialkräften”, sagt er. “Geheimdienst bedeutet Macht. Ein Wort von mir konnte eine Aktion auslösen oder stoppen.” Yousef ist entrüstet, dass palästinensische Eltern und Anführer Kinder an die Front schicken und ihren Tod in Kauf nehmen. Er ist angeekelt von der Korruption der Autonomiebehörde und vom gesetzlosen Dschungel seiner Gesellschaft. “Für wen sollten die Leute sterben? Für einige korrupte Politiker, damit ein korrupter Staat geschaffen wird, der von korrupten Politikern übernommen wird und die eigenen Leute weiter ausnutzt?”
Wieder in Freiheit, lieferte Mosab Yousef seinen Auftraggebern, die ihm den Decknamen Grüner Prinz gaben und ihm ein Gehalt zahlten, regelmäßig wertvolle Informationen, die längst nicht nur die Aktivitäten der Hamas betrafen. So gelang es ihm, die Mitbegründer der zunächst undurchschaubaren Terrororganisation „Al-Aqsa-Brigaden“ als Mitglieder von Jassir Arafats Leibgarde „Force 17“ zu entlarven. Und in zahlreichen anderen Fällen war es (nach seinen eigenen Angaben) ihm zu verdanken, dass geplante Selbstmordanschläge vereitelt und Bombenbauer ausfindig gemacht werden konnten.
Ohne die Identität der Zielpersonen gekannt zu haben, verhinderte der Grüne Prinz zudem Attentate auf Schimon Peres und den früheren orientalischen Oberrabbiner Ovadja Josef.
Der Regelwahn der EUrokraten
März 28, 2010
Wenn man sich neue Regeln und Vorschriften aus Brüssel zu Gemüte führt, gewinnt man den Eindruck, den Verfassern fehle es an Verstand. Unsere beliebte Glühlampe, verbannt. Die neuen Leuchtmittel: viel weniger effizient und noch dazu umweltschädlicher. Metzger dürfen nur schlachten, wenn sie eine 200-Punkte-Checkliste beachten. Der bedeutendste Rattengiftwirkstoff soll verboten werden – weil Schwangere ihn nicht vertragen (!)..usw.
bild.de gibt einen kleinen Überblick über den EUnsinn.
Mythos Ehe?
März 28, 2010
Ein wichtiges Thema wird in einer prominent besetzten Runde diskutiert. Sandra Maischberger fragt am kommenden Dienstag (22:45 Uhr, ARD): “Mythos Ehe – geht’s nur ohne Liebe?”.
Teilnehmer: Sänger Gunter Gabriel (vier Ehen), Schauspielerin Christiane Hörbiger mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Gerhard Tötschinger, Martin Lohmann, verheirateter Autor (“Das Kreuz mit dem C”), Gründer und Sprecher des Arbeitskreises engagierter Katholiken (AEK) in der CDU, Ehekritikerin Marie-Luise Schwarz-Schilling (“Ehe ist nicht mehr zeitgemäß”) und die Paar-Therapeuten (!) Maria Fricke und Silvio Wirth, die Exoten der Runde (sieben Jahre zusammen, jeder teilt das Bett noch mit drei anderen Partnern.
“Makombo-Massaker” – Über 300 Menschen bestialisch umgebracht – Kinder mußten Kinder töten
März 28, 2010
Die “Lord’s Resistance Army” macht Kinder zu Soldaten oder mißbraucht sie als Sexsklaven – Foto: warisboring.com
Mit unglaublicher Bestialität haben ugandische Rebellen der so genannten “Lord’s Resistance Army” in der
kongolesischen Region Makombo im Nordosten des Landes ein Massaker in mehreren Dörfern verübt.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wurden in dem drittgrößten Staat Afrikas 321 Menschen ermordet, 250 weitere Zivilisten sollen die Milizen der “Widerstandsarmee des Herrn” entführt haben. Das Verbrechen wurde bereits im Dezember verübt, wurde jedoch erst jetzt bekannt. Das Massaker sei an Brutalität kaum zu überbieten.
Auf das Konto der “Lord Resistance Army” kommen mindestens 1200 Tote, außerdem wurden Hunderte Kinder entführt und zahllose Frauen vergewaltigt.
Der österreichische Standard:
Sie hätten ihre Opfer zunächst gefesselt und danach mit Macheten und Äxten getötet oder mit schweren Holzknüppeln erschlagen. Teilweise hätten sie die Dorfbewohner aber auch an Bäumen aufgehängt und ihnen den Schädel eingehauen. Bei den meisten Opfern habe es sich um erwachsene Männer gehandelt. Außerdem brachten die Milizen aber auch mindestens 13 Frauen und 23 Kinder um. Das jüngste Opfer sei ein dreijähriges Mädchen gewesen, das die Täter verbrannten.
Viele der entführten Kinder seien gezwungen worden, andere Kinder zu töten, die sich den Befehlen der Rebellen widersetzt hätten. HRW dokumentierte zahlreiche Fälle, in denen Kinder sich im Kreis um ein Kind aufstellen und es so lange abwechselnd mit Holzstöcken auf den Kopf schlagen mussten, bis es starb.
Vor dem Hintergrund des Attentats wirkt es befremdlich, dass der kongolesische Präsident Joseph Kabila den Abzug der UN-Friedenstruppen fordert.
INFO DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO
Bundesregierung führt Geheim-Verhandlungen über Aufnahme von Guantánamo-Gefangenen – Bosbach hat Bedenken
März 28, 2010
In bislang geheim gehaltenen Gesprächen verhandelt derzeit das Innenministerium mit den US-Behörden über die Übernahme von Guantanamo-Häftlingen.
Zu den möglichen Kandidaten gehören ein Palästinenser aus dem Westjordanland, der der konservativen Predigervereinigung Tabligh-i-Jamaat angehört und in Pakistan festgenommen wurde, ein Jordanier, der im Sommer 2001 nach Afghanistan gereist war, sowie ein Syrer, der Ende 2001 in einem Krankenhaus in Kabul behandelt wurde und kurz danach festgenommen worden war. Alle Gefangenen sind von der US-Regierung zur Freilassung vorgesehen.
Wolfgang Bosbach, CDU, Vorsitzender des Innenausschusses, machte seine Bedenken deutlich. Laut BamS sagte er, er habe “grundsätzliche Sicherheitsbedenken”. Bosbach schloss jedoch die Aufnahme von Häftlingen nicht kategorisch aus. Die USA müßten allerdings darlegen, warum die Häftlinge noch nicht entlassen worden seien, warum sie nicht in den USA verbleiben oder alternativ in ihr Heimatland überführt werden könnten.
Genau das ist das Problem.
Ex-Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier hatte bereits im Dezember 2008 angekündigt, Häftlinge aus Guantanamo übernehmen zu wollen. Damals waren u.a. radikalislamische Uiguren aus dem Nordosten Chinas im Gespräch.
Es ist nicht nachzuvollziehen, weshalb die Bundesrepublik Deutschland mutmaßliche Terroristen ins Land holen sollte. Gelten die Häftlinge als unschuldig, soll man sie dort freilassen, wohin man sie verbracht hat – in den USA. Oder: Ab ins Flugzeug und zurück ins Herkunftsland.
Alles, insbesondere die “Rückfallquote” freigelassener Guantánameros, spricht dagegen, islamistische Kämpfer mit schwer einzuschätzendem Gefährdungspotenzial nach Deutschland zu holen.




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