“Projekt Wilders: Revolte von Rechts”…

September 30, 2010

..überschreibt die FAZ ihren Bericht über die neue niederländische Regierung, die mit Duldung des engagierten Liberalen und Islam-Gegners Geert Wilders und seiner Partei für die Freiheit (PVV) zustande kommt.

Noch ist die Minderheitenregierung mit Unterstützung des Populisten Gert Wilders keine beschlossene Sache. Hält die Absprache aber, kommt in einem Kernland Europas eine Kraft an die Macht, die mit einem ungekannten Mix aus Liberalisierung und Härte den alternden Wohlfahrtsstaat verteidigt. Weiter hier.

Am Samstagnachmittag spricht Geert Wilders in Berlin auf Einladung des Berliner Senatsmitgliedes René Stadtkewitz, der nach seinem Vorbild eine Freiheitspartei gründen will.

Ein prominenter Hassprediger hat Muslime in Holland aufgerufen, Geert Wilders zu köpfen.

Mehrheit der Deutschen empfindet Muslime als Belastung

September 30, 2010

Die Mehrheit der Deutschen sieht einer Umfrage zufolge in muslimischen Migranten eine Belastung für Deutschland. In einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts urteilten nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ 55 Prozent, dass diese Einwanderergruppe „sozial und finanziell wesentlich mehr gekostet als wirtschaftlich gebracht hat“. Lediglich ein Fünftel der Befragten ziehe eine positive Bilanz.

Im Osten sind gemäß der Meinungsumfrage der Financial Times sogar 74 Prozent der Bevölkerung dieser Auffassung.

Hier kompletter Bericht in der Welt.

Euro-Knall noch vor Weihnachten?

September 29, 2010

Noch vor Weihnachten könnte mit dem Euro “etwas Großes passieren”, sagt der britische EU-Abgeordnete Nigel Farage. Der Abgeordnete: “Die Volkswirtschaften von Portugal und Irland sind möglicherweise in einer noch schlechteren Verfassung als die griechische.” Griechenland, Portugal und Irland aus dem Euro auszuschließen, das ist für das Enfant Terrible im EU-Parlament eine mögliche Lösung des Euro-Problems. [mehr...]

Sarrazin: Beifall wie Mick Jagger

September 28, 2010

Der Schweizer Journalist Frank A. Meyer, hat in seiner Sendung “Vis à vis” auf 3Sat Thilo Sarrazin befragt – ein ruhiges, unaufgeregtes Gespräch, in dem viele Positionen Sarrazins verdeutlicht werden. Der Bestseller-Autor bekennt u.a. freimütig, dass er damit schlecht umgehen kann, ohne ein Wort gesagt zu haben “Applaus zu bekommen wie vor dreißig Jahren Mick Jagger”.

Hier die Videos dazu.

Jan Fleischhauers “Unter Linken”: Hier anschauen!

September 28, 2010

Jan Fleischhauers großartige Sendung “Unter Linken” auf RTL verpasst? Hier können Sie sich die entlarvenden Interviews mit Vertretern der linken Gesinnungsblockwarte anschauen:

Mit Duldung von Geert Wilders: Rechtsliberaler Mark Rutte soll neuer Regierungschef der Niederlande werden

September 28, 2010

Mit Duldung von Geert Wilders (links) soll Mark Rutte (43) Regierungschef der Niederlande werden

Die Niederlande werden künftig von einem rechten Minderheitskabinett regiert, das auf die Duldung des erklärten Islamgegners Geert Wilders angewiesen ist. Laut “Handelsblatt am Abend” einigten sich heute die rechtsliberale Partei (VVD) und die Christdemokraten (CDA)  mit Wilders auf politische Grundlinien. Handelsblatt bezieht sich auf die Deutsche Presseagentur (dpa).

Der Rechtsliberale Mark Rutte wird voraussichtlich neuer Regierungschef der Niederlande. Die Entwürfe eines Koalitionsvertrages zwischen Rechtsliberalen und Christdemokraten sowie eines so genannten Duldungsvertrages mit Wilders’ Partei für die Freiheit (PVV) sollen noch heute den Fraktionen zur Zustimmung vorgelegt werden, die als Formsache erachtet werde. Bei den Christdemokraten muss noch ein Parteitag Ja sagen.

Geert Wilders wird am frühen Samstagnachmittag in Berlin auf Einladung des aus der CDU ausgetretenen Senatsmitgliedes René StadtkewitzPorträt des niederländischen Fernsehens hier – in Berlin sprechen, um dem Politiker Starthilfe bei Gründung einer Partei zu geben, die ähnlich wie Wilders’ PVV ausgerichtet ist. Die bevorstehende erfolgreiche Regierungsbildung in Den Haag dürfte Wilders’ Auftritt mehr Gewicht geben.

“Hack des Jahrzehnts” gegen Ahmadinedschad

September 28, 2010

Stuxnet wurde zuerst von Fachleuten in Deutschland entdeckt. So fand der in Hamburg ansässige Sicherheitsexperte Ralph Langner mit seinem Team heraus, dass Stuxnet vier Schwachstellen der Windows-Betriebssysteme von Microsoft ausnutzt und insbesondere Leittechnik-Produkte der Firma Siemens angreift. Langner spricht vom „Hack des Jahrzehnts”, und zählt in seinem Blog die Gründe auf, warum sich die Cyber-Attacke gegen die iranische Atomanlage in Buschehr richtet. Der Schädling sei von Insidern ganz gezielt als Sabotage-Software für Anlagen wie in Buschehr entworfen worden. Und es sei auch wohl kein Zufall, dass dort sich in jüngster Zeit die technischen Probleme häuften.

bild.de sehr ausführlich über eine Cyber-Attacke gegen das iranische Atomprogramm in Buschehr.

Geert Wilders im Fernsehen über den Islam und warum er seit sechs Jahren eine kugelsichere Weste trägt

September 27, 2010

Am Samstag dieser Woche spricht der niederländische Chef der PVV (Partei für die Freiheit), Geert Wilders, auf Einladung des Berliner Ex-CDU-Senatsmitglieds René Stadtkewitz in Berlin. Schon im Vorfeld wurde zu Demonstrationen gegen Wilders aufgefordert. Zur Meinungsbildung hier ein Wortwechsel Wilders’ mit Job Cohen, dem Chef der Sozialdemokraten, der im Juni, also vor den niederländischen Parlamentswahlen, stattfand. René Stadtkewitz will eine neue Partei gründen und sieht Wilders offensichtlich als Geburtshelfer.

Necla Kelek über die “Gedankenfeigheit” der Politik und die sich wegduckenden Mitverursacher der Integrationskrise

September 27, 2010

Die Notwendigkeit, über eine neue Sozial- und Bildungspolitik, über Integration und Islam zu sprechen, ist nun unbestritten. Doch ich sehe auch, dass die Mitverursacher der Integrationskrise – die Migrationsforscher, die Islamfunktionäre, die politischen Sozialarbeiter – sich im Moment wegducken und nur darauf warten, dass sich die Aufregung legt, um in ein paar Wochen an die Fleischtöpfe der Integrationsetats zurückzukehren. Auch bei den Politikern herrscht “Gedankenfeigheit”, das heißt, der Mut fehlt, das Problem des Miteinander und der Zukunft unserer Gesellschaft von Grund auf zu analysieren, zu werten und dann zu beraten, was zu tun ist. Stattdessen müssen “Lösungen” her. Und wie die aussehen, ist bekannt.

Necla Kelek und  Monika Maron im WELT-Doppelinterview über die Folgen der Sarrazin-Welle.

Sultan Recep Tayyip Erdogan I. und die angekündigte Wiederauferstehung des Osmanischen Reiches

September 26, 2010

Von Wolfgang Osinski

Die derzeitige Kernargumentation für den EU-Beitritt der Türkei lautet, dass verhindert werden müsse, dass dieses mit weit über 70 Millionen  Bürgern islamischen Glaubens bevölkerungsstarke und geopolitisch bedeutsame Land Europa den Rücken kehrt und sich  Schurkenstaaten wie Iran und Syrien zuwendet. Die Befürworter dieser Glaubensrichtung finden sich fraktionsübergreifend. Guido Westerwelle (FDP) ist davon ebenso überzeugt wie sein Vorgänger im Außenamt, Joschka Fischer oder der zu merkwürdigen Ansichten neigende Ruprecht Polenz, der dennoch dem Auswärtigen Ausschusses des Bundestags vorsitzen darf. Auch der US-Präsident Barack Obama unterstützt den EU-Beitritt der Türkei – wohl nach der Devise: Vermischt Euch mit dem Islam, seid nicht seine Gegner.

Die Vertreter dieser Denkrichtung vergessen die Erwägung, dass es vielleicht gar nicht darum geht, ob die Türkei in das  europäische Lager wechselt oder sich zusehends im islamischen verankert: Die Türkei will sich nirgendwo andocken, sie will nicht Teil eines Verbundes sein sondern das Machtzentrum selbst. Recep Tayyip Erdogan (Foto links) sieht sich zweifellos als künftigen Sultan eines neuen Osmanischen Reiches und macht die europäische Politik-Elite mit seiner strategisch exekutierten und rein an Einflußzuwachs orientierten Außenpolitik zu Statisten.

EU-Milliarden für die Türkei

Das Frappierende dabei: Erdogan hält es nicht einmal für nötig, diplomatisch auf Äquidistanz zu Orient und Okzident zu gehen, er bekennt sich eindeutig zum Islam und fordert dennoch die Mitgliedschaft in der EU wie selbstverständlich ein. Die Milliarden, mit denen die EU die Türkei schon jetzt füttert, weiß er für seine politischen Ziele offensichtlich recht gut einzusetzen. [mehr...]

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