Fast 50 % der Deutschen geht der Atomausstieg zu schnell
Mai 31, 2011
Bild.de fordert in Verbindung mit katastrophalen Umfragewerten für die CDU zur Abstimmung über den Atomausstieg auf. Hier das Ergebnis, nach bislang mehr als 27.000 Stimmen:
“Der Atomausstieg geht mir viel zu schnell” 46 %
“Der Atomausstieg kommt genau richtig” 29 %
“Deutschland muss früher aus der Atomenergie aussteigen” 25 %
Was ist Fukushima gegen unser Euroshima?
Mai 30, 2011
Dieter Spethmann, über 18 Jahre Chef der Thyssen AG, im Focus:
Es gibt auch ein Euroshima: Die europäische Gemeinschaftswährung hat Deutschland bislang mehr als 2500 Milliarden gekostet
Als am 11. März im Nordosten Japans die Erde bebte, das Seewasser sich zurückzog und als Tsunami wiederkam, berichteten die Medien an erster Stelle über dieses Ereignis. Als kurz danach die Folgen für das japanische Atomkraftwerk Fukushima sichtbar wurden – die Medien waren dabei: täglich und wöchentlich. Am 27. April hieß es: Die Kosten für den Wiederaufbau nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan könnten nach Einschätzung der Rating-Agentur Standard & Poor´s bei mehr als 400 Milliarden Euro liegen. Weiter hier.
Widerstand gegen energiepolitische Planwirtschaft wird zum Verbrechen an der Zukunft
Mai 30, 2011
Der Journalist und Filmemacher Günter Ederer (Foto) in einem Beitrag in der Fuldaer Zeitung über die energiepolitische Planwirtschaft der CDU-FDP-Regierung unter Angela Merkel.
“Landschaftsschutz, Vogelschutz, Naturschutz? Alles vergessen, wenn es darum geht, aus Windkraftmonster- und Photovoltaik-versiegelten Flächen die staatlich garantierten Subventionen abzugreifen. Über 20 Seeadler, über 140
Rotmilane und hunderttausende Fledermäuse und Vögel wurden in Deutschland schon geschreddert. Eine Straße von Fulda nach Meinigen wird als Gefahr für die Rhön verteufelt. Aber gegen eine Stahlverspargelung des Biosphärenreservats Rhön regt sich bei den geldgetriebenen Klimaschützern kaum Widerstand. Es geht hier auch nicht um die Scheinalternative Atomstrom gegen Ökostrom. Es geht um die massiven Staatseingriffe in den Energiemarkt, der zur Benachteiligung der sozial Schwachen und zu langfristigen Verwerfungen bei der Energieerzeugung führt. Mit dem gleichen Eifer hat der Staat die deutsche Steinkohle mit Milliarden gepflegt, hat die Atomindustrie zur alternativlosen Energie erklärt und subventioniert, und jetzt sind Wind und Sonne dran.”
In diesem Zusammenhang: Einer der Gründer von Greenpeace, Patrick Moore, ist einer der glühendsten Verfechter der Atomenergie. Hätten Sie’s gewußt?
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Mai 30, 2011
Offener Brief der Konzernbetriebsräte EnBW – E.ON – RWE – Vattenfall an Bundeskanzlerin Merkel
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
bereits vor einigen Wochen hatten sich die Konzernbetriebsräte von EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall im Namen der Kolleginnen und Kollegen aus den Kernkraftwerken mit dem Anliegen persönlich an Sie gewandt, unsere Interessen bei der laufenden Energie-Diskussion nicht außer Acht zu lassen.
Bis heute haben wir auf unser Schreiben von Ihnen keine Antwort erhalten. Darüber sind wir enttäuscht und halten das für einen sehr fragwürdigen Stil gegenüber den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien, um deren Existenzen es letztlich geht. Wir können das nur so deuten, dass die Würfel zur Zukunft der Kernenergie in Deutschland längst gefallen sind, obwohl die Ethikkommission ihren Bericht noch nicht vorgelegt hat und obwohl der Bericht der Reaktorsicherheitskommission keinen Anlass bietet, Hals-über-Kopf aus der Kernenergie auszusteigen. Das hat selbst der Bundesumweltminister bestätigt. [mehr...]
Hans-Olaf Henkel: Merkels Euro-Politik leichtsinnig und verantwortungslos
Mai 29, 2011
Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel, Ex-Boss von IBM und langjähriger Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Leibniz-Gemeinschaft, in einem Beitrag für die Wochenzeitung “Junge Freiheit“:
“‘Scheitert der Euro, scheitert Europa’, proklamiert die Kanzlerin. Das ist nicht nur falsch, es ist leichtsinnig und verantwortungslos. Es ist falsch, weil es
Europa auch schon vor der Einführung des Euro gab und auch nach einem Einheitseuro geben wird, nebenbei ist auch heute der Euroraum noch lange nicht identisch mit dem viel größeren Europa. Es ist leichtsinnig, weil Alternativen zum Tabu erklärt und somit jede Verhandlungsposition der Deutschen im europäischen Poker um glaubwürdigere Stabilitätsmechanismen untergraben werden.
Es ist verantwortungslos, denn ein Scheitern des Einheitseuro kann man nicht mehr ausschließen, und gerade für diesen Fall muß doch möglicher Panik vorgebeugt werden anstatt sie von oben zu züchten.”
Henkel, Honorarprofessor an der Universität Mannheim und Autor (aktuelles Buch: “Rettet unser Geld”), tritt für einen Euro des stabilen Nordeuropa ein, dem auch Staaten wie Finnland oder Schweden beitreten könnten.
Spanien: Polizei in Barcelona prügelt wehrlose Studenten
Mai 28, 2011
Spaniens Jugend geht auf die Straße – 43 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, 20 Prozent allgemeine Arbeitslosigkeit, Schulden und Handeln ohne Plan sind der Grund dafür. Der sozialistische Regierungschef José Zapatero, in den aktuellen Regionalwahlen brutal abgestraft, hat das Land mit seiner Umverteilungspolitik in große Gefahr gebracht. Die Jugend Spaniens will das nicht länger hinnehmen: Nach dem friedlichen Protest Tausender Jugendlicher auf dem Platz Puerta del Sol in Madrid schlossen sich viele tausend weiterer junger Menschen an. Das Video oben liefert Bilder, die kennzeichnend sind für ein Europa, dass in Teilen in Anarchie versinkt. Polizisten schlagen auf dem Plaza Catalunya in Barcelona mit Schlagstöcken auf friedliche Demonstranten ein. Unter dem Sozialisten Zapatero fühlt man sich an General Franco erinnert. Europa 2011!
Hier ein Blick auf den Puerta del Sol Platz in Madrid – Assoziationen mit dem Tahrir Platz in Cairo drängen sich auf.
Der Ex-Wirtschaftsweise Jürgen Donges verurteilt Zapatero.
Gesellschaftlich gewollte Planziele
Mai 28, 2011
Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch
Angela Merkel ist erst seit knapp fünfeinhalb Jahren Bundeskanzlerin. Doch es kommt uns gelegentlich wie eine helmutkohlsche Ewigkeit vor. Das liegt vielleicht
daran, dass Merkel in dieser Zeit Deutschland so nachhaltig – eines ihrer Lieblingswörter – verändert hat.
In ihrer Amtszeit sägte sie an sämtlichen politischen Eckpfeilern, die die Bundesrepublik über Jahrzehnte so erfolgreich gemacht hatten. Da wäre zunächst die freie Marktwirtschaft, die auf immer mehr Feldern ausgehebelt und auf dem Energie- und Umweltsektor Schritt für Schritt in eine staatlich gelenkte Planwirtschaft überführt wird.
Weiter auf der Achse des Guten.
Foto: RegierungOnline/Steins
Integration praktisch: Muslimas lernen Fahrradfahren
Mai 27, 2011
Die Stadt Achim in Niedersachsen lädt zu interkulturellen Erfahrungen in Slowenien, fördert massiv barrierefreies Wohnen, verfügt über eine ausgezeichnete Bürgerstiftung und zeigt Herz für den Frauenfußball. Und das Städtchen hat natürlich auch einen Präventionsrat, der mit Hilfe der Polizei jetzt eine Integrationslücke schließt: das Radfahrtraining für Muslimas. Und das muslimisch korrekt: Es unterrichtet eine Polizistin. Hier die Pressemitteilung, verschwurbeltes Integrations-Neusprech vom feinsten:
“Im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz wirbt die Clearingstelle Präventionskooperation des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bundesweit bei Moscheevereinen und Polizeibehörden dafür, den Dialog aufzunehmen und zu intensivieren. Ziel ist es, auf der Basis des Wissens voneinander und dem Vertrauen ineinander gut und effektiv zusammenzuarbeiten. Da Integration nur vor Ort gelingen kann, legt die Deutsche Islam Konferenz auch Wert auf die Praxisorientierung.
Bezogen auf die Clearingstelle bedeutetdies, dass Betroffene und Ansprechpartner vor Ort über eine im Internet eingestellte Datenbank Gelegenheit bekommen sollen, Integrations-Projekte anzubieten und über Landesgrenzen hinaus Erfahrungen auszutauschen. Eines dieser bundesweit beispielgebenden Projekte läuft mit großem Erfolg in Achim. Unter Anleitung der Polizistin Katja lernen muslimische Frauen das Fahrradfahren. In vier Unterrichtseinheiten werden den Frauen die wichtigsten Verkehrsregeln beigebracht, die fünfte Schulungseinheit findet im öffentlichen Verkehrsraum statt. Ziele des Kurses sind es neben der Integration, die Mobilität und das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken und zu fördern. Fahrradfahren macht unabhängig, und ganz nebenbei verbessern die Frauen auch noch ihre Deutschkenntnisse. Finanziert wurde der Kurs vom Präventionsrat der Stadt Achim, die Fahrräder wurden von der Polizei gestellt. Zurzeit findet in Achim ein Fortgeschrittenen Kursus für Muslima statt.”
Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland, an Neusprech dieser Art bereits gewöhnt, wird sich über diese Pressemitteilung nicht mal wundern sondern das muslimische Radfahrtraining für eine vernünftige Maßnahme halten, was es schließlich auch ist: Man kann ja nur dafür sein, dass Menschen Radfahren lernen, gleich ob Mann oder Frau, jung oder alt, es hält schließlich fit.
Die nicht muslimischen Einwanderer aus allen anderen Nationen können offensichtlich alle radfahren.
Foto (Polizeiinspektion Verden): Achims Kontaktpolizistin Katja Brammer mit drei Teilnehmerinnen des Kurses “Fahrradfahren für Muslimas”.
Obamas Aufforderung zur Torheit
Mai 25, 2011
In einer aufdringlich angekündigten Rede mit dem bescheidenen Titel “Anmerkungen des Präsidenten zum Nahen Osten und Nordafrika” antwortete Barack Obama auf die arabische Revolte der letzten fünf Monate mit Elementen des gesunden Menschenverstands und sogar Wortgewandtheit (“durch die moralische Kraft der Gewaltlosigkeit hat das Volk der Region in sechs Monaten mehr Veränderungen erzielt als Terroristen in Jahrzehnten”). Er definierte außerdem eine US-Politik zur Unterstützung von Reformen und gegen Gewalt, die ich für diskussionswürdig und diskutierbar halte. [mehr...]
Verordnete Nachhaltigkeit – im Kern totalitär
Mai 20, 2011
“Alle Welt redet von Nachhaltigkeit. Aber was soll das überhaupt bedeuten? Die Idee einer global gesteuerten Ressourcenbewirtschaftung ist utopisch und im Kern totalitär.
Scharlatane haben sich zu allen Zeiten hinter Wort-Ungetümen versteckt. Das soll den normalen Menschenverstand auf Distanz halten. Ein aktuelles Beispiel liefert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) mit seinem Bericht „Welt im Wandel“. Weiter bei Dirk Maxeiner (Foto) auf Welt Online.








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