Muslime wollen Scharia in Dänemark
Oktober 31, 2011
Sonderbehandlung? Ja, bitte! Zwei Nachrichten der letzten Tage, die zusammengehören. Erstens: Auf einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OECD), die letzte Woche in Wien stattfand, forderten Vertreter einer “Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt” die Einführung von “Richtlinien gegen Islamophobie im öffentlichen Diskurs”. Die Redefreiheit in Europa sei mit Verantwortung verbunden, erklärte der Generalsekretär der Initiative, Bashy Quraishy. Man wolle “keine Sonderbehandlung”, sondern denselben Schutz, den es gegen Homophobie und Antisemitismus längst gebe.
Henryk M. Broder bei Welt Online über muslimische Forderungen nach Sonderrechten.
Necla Kelek in der FAZ über das Märchen der türkischen Einwanderung
Oktober 29, 2011
Von Necla Kelek
Sie haben nicht Deutschland, sondern die Türkei gerettet: Warum vor fünfzig Jahren die ersten türkischen Gastarbeiter kamen und sie keine Opfer waren.
“Jeder unserer Brüder und Schwestern hat hier Tag und Nacht gearbeitet, um Herzen zu gewinnen. Sie haben jede Bitterkeit zu Honig gemacht, jedweder Schwierigkeit getrotzt.“ Das sagte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan 2008 bei einer Rede vor türkischen Immigranten in Köln. Es war Balsam für die Seele seiner Anhänger, sie hörten es nur zu gern. Auch deutsche Politiker neigen dazu, die Geschichte der Arbeitsmigration als eine von türkischen Opfern und deutscher Schuld durch Ausbeutung zu verklären. Aber diese Version der Geschichte ist ein Märchen.
Die türkischstämmige Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek in der FAZ zu der von vielen Medien und Politikern wie Guido Westerwelle kolportierten Story, die türkischen Einwanderer hätten Deutschland maßgeblich aufgebaut. Weiter hier in der FAZ.
In der Frankfurter Rundschau dagegen sülzt sich Arno Widmann einen unglaublichen Blödsinn zusammen.
Foto: Necla Kelek (Wikipedia/Medienmagazin pro)
Schuldenschnitt – Portugiesen und Iren sind die Dummen
Oktober 29, 2011
Von Roland Tichy
Der Schuldenschnitt für Griechenland hat die Gefahr für den Euro gebannt – jubelt etwa der Ökonom Thomas Straubhaar. Anderen fehlt ein notwendiger Schritt – der Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone. Sie fürchten, dass davon eine folgenschwere Botschaft ausgeht: Schulden werden erlassen, wenn man nur so kaltblütig pokert wie Athens Finanzminister Evangelos Venizelos. Er hat auch noch durchgesetzt, dass das Hilfspaket von Juli noch einmal um 21 Milliarden Euro aufgestockt wird, eine Art europäischer Bonus für unsolidarisches und unsolides Verhalten. Portugiesen und Iren, die fleißig sparen, sind die Dummen. Ihnen wird kein Cent geschenkt. Aus dieser Sicht leiten sich für den Euro schlimme Szenarien ab: Weiter auf dem Blog des Chefredakteurs der Wirtschaftswoche.
Tichy hat ein neues Buch veröffentlicht: “Tichy’s Totale – wohin treibt Europa?”
Wall Street Journal schreibt, der griechische Schuldenschnitt habe für jeden etwas, nur nichts für die Lösung des Problems.
Todsichere Beweise für menschengemachte Klimaerwärmung
Oktober 29, 2011
Von Dirk Maxeiner
Der Winter war lang, das Frühjahr kühl, der Sommer so lala und wir blicken auf einen einigermaßen schönen Herbst zurück. Das Jahr war eigentlich ziemlich unspektakulär, das Wetter jedenfalls keine Katastrophe. Wie der nächste Winter wird, weiß natürlich kein Mensch. Eines aber steht fest: Der kommende Winter wird ein weiterer Beleg für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung sein – vollkommen egal, ob er nun lang und kalt oder kurz und mild ausfällt.
Die offizielle Klimaforschung ist inzwischen für alle Eventualitäten gerüstet. Egal ob die Temperaturen künftig tatsächlich ansteigen oder ob sie sinken – beides ist ein todsicherer Beweis für die menschengemachte Klimaerwärmung.
Weiter auf der Achse des Guten
Hans-Olaf Henkel auf Tour – Plädoyer für stabilen Nordeuro
Oktober 29, 2011
Hans-Olaf Henkel, Ex-BDI-Präsident, ehemaliger IBM-Europamanager und Erfolgsautor – “Rettet unser Geld” – , kämpft für eine stabile Nordeuro-Union, der Deutschland, Österreich, BeNeLux und Finnland angehören sollten. Die Politik sieht HOH derzeit im Gleichschritt auf dem “Weg in die Schuldenunion”. Der politische Überzeugungstäter, der sich derzeit darauf konzentriert, die FDP unter völlig anderen Vorzeichen neu aufzustellen, geht mit seinen Thesen auf Deutschlandtournee.
Eine FDP mit Henkel im driver seat hätte eine Chance auf die Überholspur. Es wäre eine FDP, in der ein Frank Schäffler, der für den Liberalen Aufbruch steht, mit Gleichgesinnten das Sagen hätten. Guido Westerwelle bereitet dankenswerterweise bereits sein Leben als Privatier auf Mallorca vor.
Hier ein Bericht über den ersten HOH-Auftritt in der Halle Münsterland in Münster.
„Manchmal komme ich mir vor wie ein Autofahrer, der auf der richtigen Seite fährt, während ihm hundert Geisterfahrer entgegenkommen“, sagt Hans-Olaf Henkel. Der Ex-Manager und ehemalige Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) stellte am Samstagabend in der Halle Münsterland seine neue Vortragsreihe „Rettet unser Geld – die Alternative zur Euro-Politik“ vor. Weiter hier.
Türken in Deutschland – “Die Einwanderungslüge”
Oktober 23, 2011
Von Michael Paulwitz
Im deutschen Politiktheater ist mal wieder volkspädagogische Märchenstunde. Die Einwanderung von Millionen Türken habe uns „bereichert“, uns
„weltoffener“ gemacht, unseren „Wohlstand gemehrt“ – die Jubelarien der politisch korrekten Onkel und Gouvernanten von Wulff bis Wowereit zum 50. Jahrestag des Gastarbeiter-Anwerbeabkommens mit der Türkei sind ungefähr so pluralistisch und realitätsnah wie die Redebeiträge von Fidel Castro und Genossen auf einem kubanischen Parteitag.
Der Publizist Michael Paulwitz über die Verbreitung unwahrer Behauptungen zur Einwanderung von Türken in Deutschland und über massive soziale, kulturelle und finanzielle Folgelasten.
Hier Artikel in Junge Freiheit: “Die Einwanderungslüge”
Guido Westerwelle hält die türkische Einwanderung für eine “Erfolgsgeschichte“
Hans-Werner Sinn zur Eurokrise: “Trickserei der Politik ist unerträglich” – kontra Merkel und Europäische Zentralbank
Oktober 23, 2011
Hans-Werner Sinn (Foto: Jan Roeder, Wikipedia), Präsident des ifo-Instituts und damit hochkarätiger Wirtschaftsexperte, kritisiert heftig Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Europäische Zentralbank. Er ist dafür, dass Griechenland die Euro-Zone verläßt und kritisiert die “Trickserei der Politik” als “unerträglich”.
559 Milliarden Euro – das zahlt Deutschland, wenn die europäischen Krisenstaaten zusammenbrechen. Sagt Professor Hans-Werner Sinn. Er ist Chef des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, seit 1989 auch Mitglied im wissenschaftlichen Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium. Sein Wort hat Gewicht, wenn es um Geld geht. In einem Vortrag am Freitagabend in Dillenburg forderte er: Griechenland solle aus der Euro-Zone austreten. Aber unabhängig davon sagte er den 150 Zuhörern: “Eins ist sicher: Ein Teil Ihres Vermögens ist bereits weg.”
Bericht auf mittelhessen.de
Die europäische Zahlungsbilanzkrise – pdf des ifo-Instituts
“Großer Kitsch”
Oktober 23, 2011
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat ein Buch geschrieben. Dr. Thilo Sarrazin (“Deutschland schafft sich ab“) hat es gelesen – und zerreißt es in der Welt am Sonntag. Auszug:
Er blendet aus, dass es gruppenbezogene Unterschiede gibt, die der Erklärung bedürfen: Italiener, Spanier, Griechen, Kroaten, ostdeutsche Vietnamesen, die zusammen in weitaus größerer Zahl angeworben worden waren als Türken und Marokkaner, haben heute, soweit sie noch in Deutschland leben, keine nennenswerten Integrationsprobleme. Das gilt ebenso für Russen, Ukrainer und Polen. Die Probleme konzentrieren sich ausschließlich auf Migranten aus der Türkei, dem arabischen Raum sowie auf Sinti und Roma.
Erleichterung über Gaddafis Tod
Oktober 22, 2011
Libyens Diktator Muammar al Gaddafi – gefasst und, kaum jemand sagt das so deutlich – kaltblütig erschossen. In Anbetracht all der peinlichen Dinge, die der Wahnsinnige aus der Wüste hätte aussagen können, dürfte vielen ein Stein vom Herzen gefallen sein, vermutet die Neue Zürcher Zeitung.
Bei der Gelegenheit: Letzter Preisträger des Internationalen Gaddafi-Preises für Menschenrechte war im letzten Jahr der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.
bild.de hat einen recht ausführlichen Bericht über die Begleitumstände der Ermordung Gaddafis.
“Linkstrend Stoppen” will CDU-Mitgliederbefragung
Oktober 21, 2011
Die „Aktion Linkstrend stoppen“, gegründet von dem betagten Rechtsanwalt Friedrich-Wilhelm Siebeke aus Mettmann bei Düsseldorf,
hat eine „informelle CDU-Mitgliederabstimmung zur Euro-Rettung“ gestartet. Bis zum Bundesparteitag der Christdemokraten Mitte November in Leipzig will die Aktion, die sich für einen konservativeren Kurs der Union einsetzt, 5.000 Unterschriften von CDU-Mitgliedern sammeln.
Diese sollen dann am Parteitag der CDU-Führung überreicht werden. Als Zeichen der Basis gegen die Euro-Rettung. Vorbild ist die erfolgreiche Kampagne des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler, der innerhalb weniger Wochen mit mehr als 3.500 Unterschriften eine Mitgliederbefragung zum dauerhaften Euro-Rettungsschirm bei den Liberalen durchgesetzt hatte. Mehr hier.





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