Wir haben heute den um Monate zu spät erfolgten Abtritt eines Politikers erlebt, dem eine machtbewußte Kanzlerin mit zauderhafter
Zustimmung der Bundesversammlung den Zugang zu Schloss Bellevue gebahnt hatte. Deutschland litt seit der Adventszeit unter einem uneinsichtigen Naivling, der unfähig war eigenes Fehlverhalten zu erkennen, der Unverständnis über Kritik an seiner Person zeigte bis zum Schluss.
Auch heute, bei seinem Rücktritt um elf Uhr, präsentierte sich Wulff, alle Fakten ignorierend, als Teflon-Mann. Er habe Fehler gemacht, sei aber “immer aufrichtig” gewesen. Die Salami-Taktik beim Zugeben ohnehin von den Medien enthüllter Negativ-Sachverhalte als Aufrichtigkeit zu bezeichnen, das war der letzte Beweis dieses Mannes, dass die Kanzlerin einen politischen und moralischen Zwerg auf den höchsten Thron des Landes gehievt hatte. Die Rolle der Medien – mit dem wichtigsten Medium Bild wollte er “Krieg führen” – beklagte Wulff auch heute, sie hätten seine Familie und ihn verletzt. Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) legte prompt sein Veto ein.
Wulff ist ein Mann des Mittelmaßes, ein Mann, der den Anzug des Bundespräsidenten nicht ausfüllen konnte. Ein Vorbild war er in keinerlei Hinsicht. Wulff wird in die Historie eingehen als Bundespräsident mit der kürzesten Amtszeit, als erster Bundespräsident, der Negativ-Schlagzeilen in Serie produzierte und als erster Bundespräsident seit 1949, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelte und dessen Immunität deshalb aufgehoben werden mußte.
Deutschland wird diesem Mann keine Träne nachweinen. Dies tun allein die Türken in Deutschland, die sich wehmütig an den Präsidenten erinnern, der offiziell erklärte: “Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland”. Dieser Satz, als wäre er das Abrakadabra für eine erfolgreiche Integrationspolitik, imponierte auch dem breiten linksrotgrünen Mainstream in Deutschland, dem Wulff in seiner dürftigen Rücktrittserklärung das Thema noch mal servierte.
Heute Abend sagte Elmar Theveßen, Chefredakteur des ZDF, nach einigen treffenden Worten in einem Kommentar denn auch diesen interessanten Satz:
“Dabei hätte er ein großer Präsident werden können, weil er beim Thema Zuwanderung die Engstirnigen und auch die Ewiggestrigen herausgefordert hat”.
Just for the record: Der Mainzelmann stellt damit alle Gebührenzahler in den Senkel, die glauben, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.
Theveßen ist sich in seiner Ansicht einig mit den “Deutsch Türkischen Nachrichten”, die heute unter der Überschrift “Bundespräsident: Deutsch-Türken wünschen sich zweiten Wulff” trauern:
“Mit Wulff hatten Migranten endlich das Gefühl, auch von der deutschen Politik anerkannt zu werden. Besonders für die deutsch-türkische Freundschaft habe er viel geleistet. Nun hoffen sie, dass sich der neue Bundespräsident ihnen gegenüber genauso verhält.”
Das Bedauern des deutsch-türkischen Anteils an der Bevölkerung wird von der Mehrheit der autochthonen Bevölkerung, laut Momentaufnahme der ARD heute Abend, von 73 %, nicht geteilt. Sie sagen: Gut, dass er weg ist.
Die Frage ist nur, wer kommt jetzt.
Hoffentlich nicht die krankhaft ehrgeizige stromlinienförmige Ursula von der Leyen, der ein moralischer Kompass fehlt, hoffentlich nicht der grün-naive Klaus Töpfer, der unter anderem für die Erhöhung unserer Strompreise und Probleme der Wirtschaft mitverantwortlich ist, hoffentlich nicht Wolfgang Thierse, der sich schön öfter durch grob rechtswidriges Verhalten auszeichnete. Hoffentlich ein Mann wie Joachim Gauck!
Es wäre wunderbar für dieses Land, wenn sich die Erkenntnis durchsetzen würde, dass der Bundespräsident vom Volk gewählt werden sollte. Die Mehrheit in diesem Land würde richtig liegen. Schwarmintelligenz funktioniert, das weiß jeder Zuschauer von “Wer wird Millionär”.
welt.de: Es ist jetzt Zeit für den besseren Präsidenten
Vera Lengsfeld: Direktwahl des Bundespräsidenten – jetzt!
Henryk M. Broder und Reinhard Mohr in einem offenen Brief an Wulff: Gehörigen wir Ungläubigen auch dazu?
Diesen Blickwinkel auf den Wulff-Rücktritt wollen wir auch nicht verheimlichen: Störfall Wulff

Aber sicher wünschen sie sich den. Die Chancen stehen immerhin 50:50, dass der nächste Bundespräsident eine andere Attitüde an den Tag legt als dieser Speichellecker.
Ganz ehrlich,
Das Wulff nicht mehr da ist,ist für beide religionen
nicht zu trauern.
Türkei braucht nicht deutschland mittlerweile nicht.
Und das Islam zu deutschland gehört,ist klah.
Wie andere Religionen.
Wulff wollte was Erreichen,aber sein wille war nicht
Gross.
Ich finde lol hahaaa schei** drauf:D
ps:Bin Türk;)