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Das Euro Desaster und die Angst vor dem Islam

18. Februar 2012 by

Aus aktuellem Anlass holen wir diesen Artikel noch mal nach oben. Er erschien das erste Mal am 31. Dezember 2010.

Inkompetente Politiker haben den Euro eingeführt, ohne durch einen gemeinsamen finanzpolitischen Ordnungsrahmen die Grundlage dafür zu schaffen und ohne die Beitrittsfähigkeit von Staaten zur Eurozone gründlich zu überprüfen. Mit Garantien für Griechenland und Irland verhindern wir, die Steuerzahler, derzeit, dass schwächelnde Staaten Pleite gehen.

Nächste Pleite-Kandidaten auf der Liste könnten Portugal, Belgien, Spanien oder Italien sein.Eine britische Expertenkommission gibt in einer heute bekannt gewordenen Erklärung dem Euro nur eine 20-Prozent-Chance zu überleben.

Die deutsche Politikerkaste muss sich insgesamt schwere Vorwürfe machen lassen. Helmut Kohl (CDU) hat den Euro vorbereitet, verantwortlicher Finanzminister bei der Einführung des Euro war Hans Eichel (SPD). Der Mann verzichtete darauf, erheblichen Bedenken gegen den Beitritt Griechenlands zur Eurozone nachzugehen, eine Verantwortungslosigkeit sondergleichen, die ein Team von BILD-Reportern in diesem Jahr noch mal dokumentierte. Dagegen jubelte Eichel bei der Einführung:

“Das ist ein historischer Tag deswegen, weil sich hier für jedermann zum Anfassen zeigt, was europäische Einigung ist und dass das das große Wohlstands- und Friedensprojekt für das 21. Jahrhundert hier für uns Europäer ist.”

Harter Nord-Euro

Vorschläge zur Lösung der Euroschwäche waren bunt wie ein Kaleidoskop: Man solle den „Rettungsschirm“ massiv vergrößern, Griechenland und weitere Länder in die Insolvenz gehen lassen, einen „harten“ Nord-Euro und einen eher „weichen“ Euro für die südlichen Staaten Europas einführen oder Eurobonds auflegen, womit wir direkt die Schulden der Pleitekandidaten übernommen und jährlich einen zweistelligen Milliardenbetrag mehr auf der Schuldenuhr gehabt hätten. Diese und viele Vorschläge mehr sorgen für eine aufgeregte Vielstimmigkeit.
Die Situation erinnert an das bedrohliche Bild eines todkranken Patienten am Krankenbett, um den Ärzte panisch herumstehen, weil sie nicht wissen wie sie ihn retten sollen.

Stahlträger in den morschen Euro-Keller

Die Aufgabe der Politik, maßgeblich der deutschen Bundesregierung, ist heute schnelles, umsichtiges und nachhaltiges Handeln bei der Stabilisierung und entschiedenen Ausgabenkontrolle der ins Trudeln gekommenen Länder. Die Fehler bei der Gründung der Euro-Zone müssen jetzt im Feuerwehr-Tempo ausgebügelt werden. Nur ein festes Regelwerk mit kristallklaren Vorgaben, abgestimmter Fiskalpolitik und umfassender Kontrolle wird den Euro festigen können. In den morschen Keller des Euro-Hauses müssen Stahlträger eingezogen werden.

Die Sorge um den Euro ist eine der beiden großen, die wir mit ins neue Jahr nehmen. Die zweite Sorge ist jene um den Islam und die Auswirkungen, die eine Ausweitung auf die kulturelle Identität unserer Gesellschaft haben wird. Außerdem steigt die Angst vor Gewalttaten radikaler Angehöriger dieses Glaubens- und Gesellschaftssystems, wie sie jetzt zuletzt in den Niederlanden und in Dänemark (Hintergrund hier) verhindert worden sind.

Durch unkontrollierten Zuzug von Menschen aus islamischen Ländern ohne Hinterfragung der Relevanz für den Arbeitsmarkt und der kulturellen Auswirkungen sowie unter Hinnahme der dadurch explodierenden Sozialkosten (hier die vorsichtige Schätzung der Bertelsmann-Stiftung von 16 Mrd. Euro jährlich) ist Deutschland auf dem Weg zu einer anderen Republik. Christian Wulff hält den Islam bereits für einen Teil Deutschlands und mahnt Respekt füreinander an, ohne die Migranten in erster Linie zur Anerkennung der hier gültigen Kultur und Regeln aufzufordern.

Psychopolitische Erkrankung

Ein Artikel in der österreichischen Die Presse fasst die Ängste um den Euro und die zunehmende Islamisierung sehr gut zusammen. Hier ein Auszug:

Zweifel am Euro und an der EU insgesamt werden in fast schon traditioneller Weise als Ausweis nationalistischer Gesinnung denunziert. Und wer Befürchtungen hinsichtlich künftiger kultureller Hegemonieansprüche der moslemischen Zuwanderer äußert, muss mit der öffentlich verhängten Diagnose „Islamophobie“ rechnen. Es handelt sich dabei um eine schwere psychopolitische Erkrankung, deren auffälligstes Symptom die Nichtanerkennung der multikulturellen Heilsordnung ist. Noch sind die Kreuzritter der Political Correctness nicht so stark, dass sie auf diese Diagnose die politische Zwangspsychiatrierung folgen lassen können. Noch.

Hier der komplette Artikel von Michael Fleischhacker.

FAZ: Islamistischer Terror – BEDROHTE FREIHEIT

spiegel.de: 2011 bringt Kostenplus für Mehrheit

Die Welt: Griechen wollen im Euroland bleiben, aber 84 % hadern mit Angela Merkel

2 Responses to Das Euro Desaster und die Angst vor dem Islam

  1. ………84 % hadern mit Angela Merkel
    Dazu gibt es eine Antwort unter:
    http://plebiszit.blogspot.com/2012/02/griechen-sind-steinreich-deutsche.html

    OT
    Konferenz der Euro-Gegner designiert Prof. Schachtschneider als Bundespräsidentschafts-Kandidaten

    Chapeau
    aktiviert das Blognetz, damit die Negativeliten merken, Wir sind noch da

  2. Pingback: Angst vor dem Islam – Hintergründe eines Anschlags in Belgien und Afghanistan – zeitongBlog

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