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Verfassungsschutz über Islam und Internet

19. Februar 2012 by

Alexander Eisvogel, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, das auf seiner Website sehr auf die Gefahr Islamismus eingeht und Heranwachsende in Comics (siehe Foto) aufklärt, warnt vor dem radikalen Islam im Internet. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagt er:

Typisch für eine Radikalisierung war bisher eine gemeinsam entwickelte religiöse Überzeugung, die etwa in Gebetsstuben kultiviert wurde. Dann kam ein religiöses Erweckungserlebnis hinzu, schließlich eine Reise ins Ausland, die eine fundamentalistische Ausrichtung bestärkte, oft folgte die terroristische Ausbildung in einem Lager. Das alles gibt es weiterhin. Daneben treten heute aber Formen der digitalen Vergemeinschaftung, die in sozialen Netzwerken stattfinden, zum Beispiel auf Facebook. Das Web 2.0 leistet nun auch das, was zuvor allein Prediger, Gebetszirkel oder Koranschule boten: die Bildung einer sozialen Gruppe, die auf andere ausstrahlt. Die virtuelle Welt wirkt auf die reale Welt ein. Wir erleben den Dschihadismus 2.0, eine Art „virtueller Dschihad“.

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