Nach Sarrazin-Besuch: Broder über Toleranz in Kreuzberg
Juli 24, 2011
“Anders als in den „national befreiten Zonen“ im Osten haben in Kreuzberg nicht die Neo-Nazis und die Rechtsradikalen das Sagen, sondern deren fortschrittliche Counterparts, die darüber entscheiden, wer ein „Faschist“ beziehungsweise ein „Rassist“ und deswegen in Kreuzberg nicht willkommen ist. Gestern war es Thilo Sarrazin, morgen könnte es jemand sein, der das „Kreuzberger Milieu“ als das beschreibt, was es ist: ein spießbürgerliches Biotop, bewohnt von linken Reaktionären, die nichts dabei finden, das System abzuschöpfen, das sie zutiefst verachten.”
Henryk M. Broder – weiter hier auf Welt Online: Kreuzberg – Sozial Befreite Zone Deutschlands
Angst 2011 – der Euro und der Islam
Dezember 31, 2010
Inkompetente Politiker haben den Euro eingeführt, ohne durch einen gemeinsamen finanzpolitischen Ordnungsrahmen die Grundlage dafür zu schaffen und ohne die Beitrittsfähigkeit von Staaten zur Eurozone gründlich zu
überprüfen. Mit Garantien für Griechenland und Irland verhindern wir, die Steuerzahler, derzeit, dass schwächelnde Staaten Pleite gehen.
Nächste Pleite-Kandidaten auf der Liste könnten Portugal, Belgien, Spanien oder Italien sein.Eine britische Expertenkommission gibt in einer heute bekannt gewordenen Erklärung dem Euro nur eine 20-Prozent-Chance zu überleben.
Die deutsche Politikerkaste muss sich insgesamt schwere Vorwürfe machen lassen. Helmut Kohl (CDU) hat den Euro vorbereitet, verantwortlicher Finanzminister bei der Einführung des Euro war Hans Eichel (SPD). Der Mann verzichtete darauf, erheblichen Bedenken gegen den Beitritt Griechenlands zur Eurozone nachzugehen, eine Verantwortungslosigkeit sondergleichen, die ein Team von BILD-Reportern in diesem Jahr noch mal dokumentierte. Dagegen jubelte Eichel bei der Einführung:
“Das ist ein historischer Tag deswegen, weil sich hier für jedermann zum Anfassen zeigt, was europäische Einigung ist und dass das das große Wohlstands- und Friedensprojekt für das 21. Jahrhundert hier für uns Europäer ist.”
Harter Nord-Euro
Vorschläge zur Lösung der Euroschwäche waren bunt wie ein Kaleidoskop: Man solle den „Rettungsschirm“ massiv vergrößern, Griechenland und weitere Länder in die Insolvenz gehen lassen, einen „harten“ Nord-Euro und einen eher „weichen“ Euro für die südlichen Staaten Europas einführen oder Eurobonds auflegen, womit wir direkt die Schulden der Pleitekandidaten übernommen und jährlich einen zweistelligen Milliardenbetrag mehr auf der Schuldenuhr gehabt hätten. Diese und viele Vorschläge mehr sorgen für eine aufgeregte Vielstimmigkeit.
Die Situation erinnert an das bedrohliche Bild eines todkranken Patienten am Krankenbett, um den Ärzte panisch herumstehen, weil sie nicht wissen wie sie ihn retten sollen.
Stahlträger in den morschen Euro-Keller
Die Aufgabe der Politik, maßgeblich der deutschen Bundesregierung, ist heute schnelles, umsichtiges und nachhaltiges Handeln bei der Stabilisierung und entschiedenen Ausgabenkontrolle der ins Trudeln gekommenen Länder. Die Fehler bei der Gründung der Euro-Zone müssen jetzt im Feuerwehr-Tempo ausgebügelt werden. Nur ein festes Regelwerk mit kristallklaren Vorgaben, abgestimmter Fiskalpolitik und umfassender Kontrolle wird den Euro festigen können. In den morschen Keller des Euro-Hauses müssen Stahlträger eingezogen werden.
Millionen für Moscheen aus Rettungsschirm
Die Sorge um den Euro ist eine der beiden großen, die wir mit ins neue Jahr nehmen. Die zweite Sorge ist jene um den Islam und die
Auswirkungen, die eine Ausweitung auf die kulturelle Identität unserer Gesellschaft haben wird. Außerdem steigt die Angst vor Gewalttaten radikaler Angehöriger dieses Glaubens- und Gesellschaftssystems, wie sie jetzt zuletzt in den Niederlanden und in Dänemark (Hintergrund hier) verhindert worden sind. Als völlig unverständlich darf gelten, dass Griechenland mit EU-Millionen und auf Weisung der EU Großmoscheen baut.
Durch unkontrollierten Zuzug von Menschen aus islamischen Ländern ohne Hinterfragung der Relevanz für den Arbeitsmarkt und der kulturellen Auswirkungen sowie unter Hinnahme der dadurch explodierenden Sozialkosten (hier die vorsichtige Schätzung der Bertelsmann-Stiftung von 16 Mrd. Euro jährlich) ist Deutschland auf dem Weg zu einer anderen Republik. Christian Wulff hält den Islam bereits für einen Teil Deutschlands und mahnt Respekt füreinander an, ohne die Migranten in erster Linie zur Anerkennung der hier gültigen Kultur und Regeln aufzufordern.
Psychopolitische Erkrankung
Ein Artikel in der österreichischen Die Presse fasst die Ängste um den Euro und die zunehmende Islamisierung sehr gut zusammen. Hier ein Auszug:
Zweifel am Euro und an der EU insgesamt werden in fast schon traditioneller Weise als Ausweis nationalistischer Gesinnung denunziert. Und wer Befürchtungen hinsichtlich künftiger kultureller Hegemonieansprüche der moslemischen Zuwanderer äußert, muss mit der öffentlich verhängten Diagnose „Islamophobie“ rechnen. Es handelt sich dabei um eine schwere psychopolitische Erkrankung, deren auffälligstes Symptom die Nichtanerkennung der multikulturellen Heilsordnung ist. Noch sind die Kreuzritter der Political Correctness nicht so stark, dass sie auf diese Diagnose die politische Zwangspsychiatrierung folgen lassen können. Noch.
Hier der komplette Artikel von Michael Fleischhacker.
FAZ: Islamistischer Terror – BEDROHTE FREIHEIT
spiegel.de: 2011 bringt Kostenplus für Mehrheit
Die Welt: Griechen wollen im Euroland bleiben, aber 84 % hadern mit Angela Merkel
Die Wahrheit über Mohammed
November 27, 2010
Mohammed wurde wahrscheinlich Ende August 570 in Mekka geboren. Früh verwaist, wuchs er zunächst bei Beduinen in der Wüste heran. Dann nahmen ihn Verwandte in Mekka auf und er arbeitete als Kameltreiber, zog mit Karawanen durch das Gebiet zwischen Syrien und dem Jemen.Im Jahre 595 lernte der völlig mittellose Mohammed die reiche Witwe Chadidja kennen. Schnell wurde er „Geschäftsführer“ und Liebhaber der wesentlich älteren Dame. Damit begann sein sozialer Aufstieg.
Die Welt hat die Story über den Lebensweg des Begründers des Islam leider mittlerweile vom Netz genommen. Der Blog Politically Incorrect hat sie gesichert.
Was spricht gegen Schubladen?
Februar 7, 2010
Was spricht eigentlich gegen Schubladendenken? Ist praktisch, spart Zeit. Eine ganze Menge Leute hat ja bequem in zwei, drei Dutzend Schubladen Platz. Was schon die Tatsache zeigt, dass man eine Bevölkerung von 80 Millionen mittels ein paar hundert sorgfältig ausgesuchter Interviewpersonen ziemlich zuverlässig einordnen kann, bezüglich Wahlverhalten, Konsumvorlieben, Wertevorstellungen, Sozialverhalten, Ängsten und so fort.
Wie die “Welt” mit Walden umgeht
Januar 21, 2010
Manchmal wundert man sich schon, wie ehemals konservative Zeitungen mit ihrem Erbe umgehen. Den jüngsten Beleg für übermäßige politische Korrektheit lieferte Sven Felix Kellerhoff in einem Artikel für die Tageszeitung Die Welt, in dem er über das „Archiv zur Revolte“ berichtete. Seit ein paar Tagen steht eine erste umfassende Auswertung der Berichterstattung der Springer-Blätter zur 68er-Revolte im Internet. Genau 5.655 Artikel aus den sieben wichtigsten Blättern des Verlages seien erfasst, rechnet der 1971 geborene Journalist und Sachbuchautor vor. Kellerhoff schreibt in der Welt: „Matthias Walden zum Beispiel, konservativer Gastkommentator, traf zwar ins Schwarze, als er am 7. Januar 1967 die Vorkämpfer der Studentenbewegung spitz ‚links vom Geist’ verortete. Doch zugleich überzog Walden seine Kritik bei Weitem, als er im selben Artikel die ‚physische Ungewaschenheit’ und die ‚vorsätzliche geistige Ungewaschenheit’ des ‚immatrikulierten Mobs’ geißelte. Auch in Karikaturen und Leserbriefen, die in der Welt abgedruckt wurden, finden sich jetzt dank der Datenbank nachvollziehbar Entgleisungen, die tatsächlich inakzeptabel sind.“ Was treibt die Welt an, Jahrzehnte nach 1968 einen publizistischen Wandel durch Anbiederung zu betreiben und dabei gleich mal ehemalige „Säulenheilige“ des Verlags mit einer kurzen gehässigen Bemerkung vom Sockel zu stoßen? Vielleicht sollte man zur Ehrenrettung ein paar Worte zu Walden verlieren, der anscheinend heute nicht mehr so hoch im Kurs bei einer Tageszeitung steht, für die mittlerweile etliche bekennende Linke und sogar frühere taz-Autorinnen zu Feder greifen. Mehr als nur „konservativer Gastkommentator“, also quasi eine zu vernachlässigende Größe oder ein Betriebsunfall des Springer-Verlags war der früh verstorbene Journalist allemal. [mehr...]
“Klimaschutz killt die Demokratie”
Dezember 14, 2009
“Wissenschaftler mischen sich zu sehr in die politische Debatte. Ihre Untergangsszenarien sind Wasser auf die Mühlen von Kapitalismuskritikern, die die Effizienz von Autokratien bewundern”. – Ein bemerkenswerter Essay von Ulli Kulke bei Welt Online.
Greenpeace und andere Action-Clowns: Mummenschanz mit Medienhelfern
Juli 7, 2009
Der einfachste Job in Deutschland ist der des Greenpeace-Aktivisten. Man kann ihn auch dann ausüben, wenn man den Hauptschulabschluss vermasselt hat. Oder wenn das Studium der Sozialwissenschaften im 15. Semester zu öden beginnt. Benötigt wird etwas körperliche Fitness und der Drang, Gesetze zu übertreten. Fahrradkuriere willkommen! Man kraxelt irgendwo hoch, auf einen Strommast zum Beispiel, oder fährt mit einem Zodiac an ein Schiff heran. Befestigt dort eine riesige Parole (irgendwas mit Mütterlein Erde) und lässt sich dabei filmen und fotografieren. Schwupps, ist das Ganze am nächsten Tag in den Medien, und die Mädels in der Stammkneipe machen Augen. Tarzan lebt!
Risiken? Gleich null. Zwar ist das Ganze juristisch gesehen Hausfriedensbruch oder Ärgeres. Aber es gibt so gut wie nie was auf die Mütze, denn man rauscht ja immer mit einer Medienmeute im [mehr...]
Zur Islamisierung Europas
Juni 27, 2009
Von Astrid Meyer-Schubert
Essay aus “Die Neue Ordnung ” Nr. 3, Juni 2009
Die Frage, ob für Europa die Gefahr einer Islamisierung besteht oder nicht, läßt sich anhand der im Jahr 2008 gehaltenen Kölner Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan mit einem klaren Ja beantworten. Denn selten wurde in einer politischen Ansprache der Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen Abendland und Orient so offenbar wie in diesem Antiassimilierungsaufruf an die eigenen Landsleute. Daher kann auf diese Rede noch auf unabsehbare Zeit als Modellbeispiel zurückgegriffen werden, zumal entschiedene Reaktionen deutscher Politiker ausgeblieben sind.
Wieder einmal signalisierte Deutschland in dem Versäumnis eindeutiger politischer Akzentsetzungen eine Lähmung, die bei Beobachtern die Frage aufkommen läßt, inwieweit sich nicht nur die deutschsprachige, sondern überhaupt die europäische Kultur der Gefahr einer Islamisierung bewußt ist. [mehr...]
Tom Buhrow: So viel Biss wie ein entzahnter Tiger – laßt ihn kassieren, wenn er nur vom Schirm verschwindet!
Juni 24, 2009
Es ist wohlfeil, sich über die lukrativen Nebentätigkeiten des ARD-Moderators Tom Buhrow zu echauffieren, wie sie vom Medienmagazin „Zapp“ auf NDR 3 jüngst enthüllt wurden. Ausgerechnet „Bild“, ansonsten auf der Dauershitliste von „Zapp“, brachte den Fall groß und bundesweit raus. Auf den Medienseiten der Blätter und in den Branchendiensten schlagen er und Artverwandtes seither Wellen. Auch die letzten nichtsnutzigen Publizistikprofessoren, die noch nicht einvernommen wurden, melden sich begeistert zu Wort, wenn Ethikgeraschel zur Causa B. nachgefragt wird. [mehr...]
Wolfgang Röhl über den “60.” von Orwells “1984″
Juni 11, 2009
Vor sechzig Jahren, am 8. Juni 1949, erschien in London George Orwells Roman „Nineteen Eighty-Four“, vier Tage später in New York. Im ersten Jahr verkaufte er im Vereinigten Königreich 50 000 und in den USA rund 330 000 Hardcover. Wie viele Millionen bis heute gedruckt wurden, ist schwer zu sagen; wahrscheinlich eine zweistellige Zahl. Allein die Samisdat-Verbreitung – unter allen kommunistischen [mehr...]







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