Griechenland-Krise: Wir zahlen – weil Merkel & Co Banken mit Milliarden gerettet haben, ohne neue Regeln zu setzen
März 3, 2010
Die deutsche Bevölkerung hat sichtlich die Nase voll davon, für Tricksereien, Gier, Versäumnisse oder Faulheit anderer in die Pflicht genommen zu werden, gleich ob es um Banken geht oder wie jetzt um Griechenland oder künftig vielleicht
um Portugal, Irland, Italien oder Spanien.
Bei laufenden Umfragen, etwa bei Welt Online (ca. 26.000 Teilnehmer) oder bei bild.de (142.000 Teilnehmer) sind 84 % bzw. 83 % dagegen, Griechenland Hilfe zu leisten, ein eindeutiges Votum.
Dass wir dennoch für Griechenland tief in die Tasche greifen werden, liegt daran, dass die gleichen Großbanken, die nur mit Steuergeldern überlebt haben, jetzt die Griechenland-Krise nutzen, um den Euro in Anbetracht der Griechenlandkrise in den Keller zu prügeln.
Die Regierungen der Europäischen Union haben Milliarden Steuergelder verbraten, um Großbanken zu retten, oftmals mit dem Hinweis, sie seien “systemrelevant”. Sie haben jedoch völlig verantwortungslos versäumt, den Banken neue Regeln zu setzen. [mehr...]
Neue EU-”Außenministerin” Catherine Ashton platziert Briten in Spitzenpositionen – Deutschland hat nichts zu melden
März 3, 2010
Wie das EU-kritische Portal EurActiv.de meldet, formiert sich Widerstand gegen die Bemühungen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, wesentliche Stellen im EU-”Außenministerium” mit britischen Vertrauten zu besetzen. Insbesondere wolle Berlin einen britisch dominierten EAD verhindern. Die Kommission und Ashton haben offensichtlich ohne Absprache mit den Mitgliedstaaten wichtige Vorentscheidungen getroffen.
EurActiv:
Deutschland und Frankreich wollen eine mögliche britische Dominanz in der europäischen Außenpolitik verhindern. Personelle Entscheidungen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton hätten für Unmut gesorgt, berichtet die britische Zeitung Guardian mit Berufung auf ein vertrauliches Dokument des deutschen Außenministeriums. [mehr...]
Griechen rufen zum Boykott deutscher Waren auf
Februar 26, 2010
Verantwortungslose Populisten bringen das griechische Volk gegen Deutschland auf – ein Affront ausgerechnet gegen das Land, von dem im Euro-Verbund die größte Last bei der Sanierung der griechischen Staatsfinanzen zu erwarten ist. Ministerpräsident Papandreou erklärt die Frage der Reparationszahlungen nach dem Krieg für ungelöst und ein
Verbraucherverband ruft zum Boykott deutscher Waren auf.
Als wäre Griechenland ein muslimischer Staat, fordert die Regierung die deutsche Bundesregierung dazu auf, sich wegen eines Titelblatts des Magazins Focus zu entschuldigen. Der Botschafter hat sich schon entschuldigt (warum, ist schleierhaft). Das reicht wohl nicht.
Die griechischen Hoteliers werden sich wohl nicht wundern können, wenn im Sommer weniger Deutsche in ihren Betten liegen.
EU-Beitritt: Spaniens Zapatero Steigbügelhalter für Erdogan
Februar 23, 2010
Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat Spanien besucht. Dabei sprach sich Spaniens Regierungschef, der Sozialist José Louis Rodriguez Zapatero, dem Gast gegenüber für eine Vollmitgliedschaft der Türkei
in der Europäischen Union aus. Mit den beiden Staatschefs trafen sich zwei Gleichgesinnte – der Türke ein Vorkämpfer des Islam, der Spanier ein williger Steigbügelhalter. Die Kreuze in Spanien hat er bereits abgehängt.
Zapatero hat Spanien seit seiner Erstwahl 2004 massiv umgestaltet. Er verstärkte den Kontakt zur muslimischen Welt, maßgeblich zu Marokko und legalisierte gegen den Protest der Konservativen den Aufenthalt illegaler Einwanderer, eine Entscheidung, die dazu führte, dass die Flut der Immigranten so anstieg, dass Zapatero jetzt die EU um Hilfe rief. Obwohl er den Pazifismus predigte, boomte unter Zapateros Regierung der Waffenhandel (130 % plus), Venezuelas Chavez war einer der Hauptabnehmer. [mehr...]
Griechenland wieder mit Drachme? – HRE, Commerzbank, Landesbanken zockten mit griechischen Papieren
Februar 21, 2010
Griechenland den Euro wegnehmen und die Drachme wieder einführen? Geht eigentlich nicht, aber es gibt dennoch einen Weg, sagt Europarechtler Prof. Martin Seidel. Siehe Beitrag auf euractiv.
Die Frage ist nur, ob Seidel berücksichtigt hat, dass deutsche Banken auf Schuldverschreibungen Griechenlands und anderer Eurozonen-Fastpleitiers in Höhe von über 500 Milliarden Euro sitzen.
Das Handelsblatt enthüllt schockierende Fakten, die bislang im politischen Raum noch nicht diskutiert werden. Gemäß der deutschen Finanzzeitung haben ausgerechnet mit Milliarden Steuergeldern gestützte Banken auf griechische Schrottpapiere gesetzt:
Das mit Abstand höchste Griechenland-Portfolio habe nach Erkenntnissen der BaFin mit 9,1 Mrd. Euro ausgerechnet die Hypo Real Estate (HRE) in den Büchern. Das mittlerweile zwangsverstaatlichte Institut habe sein Engagement in diesem Land vom März bis September vergangenen Jahres um fast 50 Prozent aufgestockt – genau zu jener Zeit, als es mit erheblichen staatlichen Mitteln gestützt wurde. Die Commerzbank, an der der Bund ebenfalls beteiligt ist, soll Griechenland-Papiere im Volumen von 4,6 Mrd. Euro halten. Auch angeschlagene Landesbanken haben demnach im großen Stil griechische Anlagepapiere gekauft, die LBBW für 2,7 Mrd. Euro, die BayernLB für 1,5 Mrd. Euro.
Die Werte, die hier abgeschrieben werden müssen, darf man noch zu den kolportierten fünf Milliarden Euro hinzurechnen, die wir angeblich in den Eurozonen-Topf werfen müssen, um den Kollaps der Hellenen zu vermeiden. Und das dürfte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Britische “Con Air”: Alle 14 Tage Gefangenen-Flieger nach Polen
Februar 20, 2010
Die Freizügigkeit in der EU hat nicht nur Sonnenseiten. Den britischen Steuerzahler kostet laut Daily Mail allein der
(bislang) geheime Rücktransport krimineller Polen, die dank der 2004 neu gewonnenen Bewegungsfreiheit in der EU nach Großbritannien flüchten konnten, 25 Millionen Pfund Sterling (28,46 Mio Euro) jährlich.
Laut der britischen Zeitung startet von einem kleinen Flughafen bei London mittlerweile vierzehntäglich ein Flugzeug (Foto: Daily Mail), mit dem polnische Polizisten kriminelle Landsleute nach Hause holen, ein Gefangenentransport per Flugzeug, ähnlich wie in dem Film “Con Air” mit Nicolas Cage.
Im Jahr 2007 wurden britische Behörden gebeten, 257 polnische Verdächtige zu jagen, 135 wurden mit kommerziellen Flügen nach Hause geschickt – Kosten: 300,000 Pfund (340.000 Euro). Die hohen Kosten, so Daily Mail, hätten dazu geführt, dass stattdessen ein polnisches Militärflugzeug eingesetzt wurde, das mittlerweile alle 14 Tage verkehre. Im letzten Jahr ergingen an Großbritannien 3,526 Festnahme-Ersuchen, 516 Gesuchte wurden an andere Länder ausgeliefert. [mehr...]
CDU-Wirtschaftsrat: Präsident Kurt Lauk übt massive Kritik an Goldman Sachs wegen Türkerei in Griechenland
Februar 20, 2010
Aus dem heutigen Newsletter der Wirtschaftswoche:
„Goldman Sachs hat horrenden Profit gemacht und dabei den Zusammenhalt der Euro-Zone
unterminiert“, sagte Lauk der WirtschaftsWoche. Dabei bezog er sich auf ein Geschäft der Bank mit dem griechischen Staat, mit dessen Hilfe das Land seine Schulden kaschiert haben soll. Lauk rief wegen des „weder politisch noch ethisch vertretbaren“ Verhaltens der Bank indirekt zu einem Boykott auf. „Wenn Goldman Sachs mit anrüchigen Geschäften die europäische Staatengemeinschaft schädigt, sollte es kein Geschäftspartner für Seriöse sein“, so Lauk, der bis zum vergangenen Jahr im EU-Parlament saß.
Lauk schlägt laut wiwo vor, Goldman Sachs könne Wiedergutmachung leisten, “etwa indem sie in Griechenland eine Behörde zur Aufdeckung von Steuerhinterziehungen finanziert.” Kompletter Artikel.
Spiegel Online: Euro-Gruppe schnürt Milliardenpaket für Athen
Schieflage Griechenlands könnte deutsche Banken ins Trudeln bringen – Hypo Real Estate stark gefährdet
Februar 20, 2010
Gemäß der Bankenaufsicht BaFin kann laut Spiegel Online die griechische Krise auch deutsche Banken in erhebliche Schieflage bringen, speziell die Hypo Real Estate. Deutsche Geldinstitute sitzen demnach auf Papieren der hoch verschuldeten PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) in einer Gesamthöhe von 522,4 Milliarden Euro!
Die Griechen müssen in diesem Jahr noch Schuldverschreibungen in zweistelliger Milliardenhöhe unter die Leute bringen, um einen Totalkollaps zu vermeiden. Deutschland wird kaufen (müssen). Der Dank des griechischen Volkes ist eher nicht zu erwarten: Die Griechen stänkern gegen Deutschland und reagieren auf die Sparbemühungen der Regierung mit Generalstreik.
Hier die schockierende Story auf Spiegel Online.
Unfassbar: Pleite-Griechen stänkern gegen Deutschland – Wir dürfen wegen ausstehender Weltkriegs-Reparationen keine Kritik äußern
Februar 19, 2010
Es ist unfassbar. Da schmuggelt sich Griechenland mit gefälschten Zahlen in die EURO-Zone – womöglich unter fachkundiger Mitwirkung der großen Investment-Bank Goldman Sachs, wird zu einem absoluten Pflegefall der Euro-Schicksalsgemeinschaft und beißt jetzt die Hand, von der es künftig Fütterung erwartet!
Der frühere Minister Margaritis Tzimas wütete im griechischen Parlament: “Wie kann Deutschland die Frechheit besitzen, uns wegen unserer Finanzen zu denunzieren, wenn es immer noch keine Entschädigung für die griechischen Opfer des Zweiten Weltkriegs gezahlt hat!”
Sechs Abgeordnete der kleinen Linken Koalitionspartei forderten die Regierung auf, wegen Reparationszahlungen Druck auf die Bundesregierung auszuüben. Zugleich machten sie deutsche Banken und Politiker für die Krise des Mittelmeerstaates mitverantwortlich. “Mit ihren Äußerungen spielen deutsche Politiker und deutsche Finanzinstitute eine führende Rolle in einem erbärmlichen Spiel, bei dem Geschäftemacherei auf Kosten der Griechen betrieben wird”, hieß es in einer Anfrage der Abgeordneten an die Regierung.
Vor diesem Hintergrund kaufen wir die griechischen Schrott-Staatsanleihen gleich viel lieber.
NACHTRAG: dpa meldet gerade das hier:
Die Streiks gegen das radikale Sparprogramm der griechischen Regierung zeigen Wirkung: Benzin und andere Treibstoffe wurden heute nach vier Tagen Streik der Zollbeamten knapp. Selbst in Athen mussten bereits einige Tankstellen schließen. Die Zollbeamten wollen noch bis kommenden Mittwoch streiken.
An diesem Tag soll das Land durch umfangreiche Streiks im staatlichen wie auch im privaten Wirtschaftsbereich lahmgelegt werden.
Generalstreik, Land lahmlegen – klasse Idee, so geht’s sicher ganz schnell wieder aufwärts.
These vom anthropogenen Klimawandel fällt in sich zusammen, doch EU führt sich weiter wie Öko-Diktatur auf
Februar 15, 2010
Obwohl dem IPCC immer mehr Lügen nachgewiesen werden und sich die Annahmen verdichten, dass die Erde vor einer Abkühlung steht, steuert die EU weiter ihren Kurs Richtung Öko-Diktatur.
Die neueste Enthüllung: Die Erde ist seit 1995 nicht wärmer geworden und, ja, im Mittelalter war es wärmer als jetzt. Und, ja, es ist richtig, dass anthropogene Ursachen für den Klimawandel nicht so recht zu belegen sind. Bericht hier in der Daily Mail.




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