Posthume Auszeichnung für Kirsten Heisig

Juli 23, 2010

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) verleiht der vor Anfang Juli verstorbenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig posthum den Orden “Bul le mérite”.

Der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen sagte, die Entscheidung sei bereits im letzten Herbst gefallen. Kirsten Heisig habe den Preis gerne annehmen wollen. Niemand, so Jansen, habe sich vorstellen können, dass sie freiwillig aus dem Leben scheiden könnte.

Berlin: Wer Polizisten prügelt, findet gnädige Richter

Juli 23, 2010

Derzeit fordert der eine oder andere Poltiiker härtere Strafen für Angriffe auf Polizisten. Die Richter verstehen das – jüngstes Beispiel – so: Ein Berliner Polizist wird in die Dienstunfähigkeit geprügelt und der Täter wird mit einer Bewährungsstrafe ermuntert, sich weiterhin gegen die Staatsgewalt zur Wehr zu setzen. Es ist nicht bekannt, ob der Richter auch zu denen gehörte, die mit den Worten “Wir wissen, wo du wohnst” zu einer migrantenfreundlichen Strafe überredet wurde. Doch in Berlin kann man das theoretisch weniger ausschließen als in anderen deutschen Großstädten.

Auch mit dem Problem der Drogendealer-Kids wird die Polizei allein gelassen.

Feine LINKE: Staatsanwalt ermittelt gegen Klaus Ernst; Bodo Ramelow weiter im Visier des Verfassungsschutzes

Juli 21, 2010

Kommunist Nr. 1: Der LINKE-Politiker Bodo Ramelow darf weiter vom Verfassungsschutz beobachtet werden, sagt das Bundesverwaltungsgericht. Ramelow führt die LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag

Kommunist Nr. 2: Der LINKE-Chef Klaus Ernst ist im Visier des Staatsanwalts: Ermittlungen wegen Betrugs und Untreue – siehe hier Bericht in der Welt.

Kirsten Heisigs Buch – Wie der Rechtsstaat kapituliert

Juli 20, 2010

“Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.”

Dieser Satz steht im Buch der Jugendrichterin Kirsten Heisig (Foto), die unter merkwürdigen und nicht umfassend untersuchten Umständen Anfang Juli aus dem Leben schied. Die engagierte Richterin, die neben ihrer Arbeit aktive Elternaufklärung im Migranten-Milieu betrieb, spricht Dinge aus, von denen man in Deutschland offiziell bislang nichts wußte.

Die Welt berichtet heute unter Bezug auf einen Vorabdruck im Spiegel unter der Überschrift “Die Blamage eines Staates” über die postum bekannt gewordenen  Enthüllungen der Richterin. [mehr...]

Die Kapitulation der Deutschen Polizeigewerkschaft

Juli 20, 2010

Von Ansgar Lange

Dass Multikulti auch seine Schattenseiten hat, sollte sich mittlerweile bis in das behütetste bürgerliche Wohnviertel herumgesprochen haben. Das diesbezügliche Schweigekartell in den Medien, welches lange existierte, wird mittlerweile durch eine Publizistik jenseits der vorgegebenen herrschenden Lehre und durch das Internet aufgebrochen. Es ist also zunächst zu begrüßen, dass auch bei der  Deutschen Polizeigewerkschaft angekommen ist, dass Migranten nicht immer nur friedlich und die Täter nicht immer Deutsche sind. Vielleicht hat zu diesem Erkenntnisgewinn aber auch beigetragen, dass jüngst Polizisten zum Angriffsziel eines Mobs wurden, dem wohl keine Kulturbereicherung zugeschrieben werden kann. [mehr...]

Widerwärtige Diskussion um Dominik Brunner

Juli 18, 2010

Die Welt fragt: “Ist Brunner noch ein Held?”, der Spiegel schreibt:  Freund der Angeklagten gibt Brunner Mitschuld und die Zeit glaubt: “Das Heldenbild Brunner wird unheimlich.”

Dominik Brunner wollte Kinder vor einer Bedrohung durch zwei Jugendliche schützen. Er verhielt sich umsichtig, rief die Polizei und riet den bedrohten Kindern, mit ihm aus der S-Bahn auszusteigen. Jetzt wird in Medien darüber diskutiert, inwieweit Brunner selbst schuld an seinem Tod war. Angeblich hat er zuerst geschlagen.

Sollte er dies getan haben, dann gewiss um den Überraschungseffekt bei dem kurz bevorstehenden Angriff für sich zu verbuchen.

Einige Medien, besonders widerwärtig Claudia Keller im Tagesspiegel und in der ZEIT, gehen nun daran, aus dem angenommenen Mordopfer Dominik Brunner postum einen Schläger zu machen.

Der Staatsanwalt will, so oder so, beim Mordvorwurf bleiben. Selbst wenn Brunner an einer Herzschwäche gestorben ist, stünde sie, was bei genauem Hinsehen jedem einleuchten sollte, im kausalen Zusammenhang mit den Schlägen, die auf ihn einprasselten. Auf Staatsanwälte ist manchmal noch Verlass, zumindest in Bayern. Auf die Presse in Teilen eher nicht: Selbst schuld, der Brunner, mit seiner Affinität zur Selbstverteidigung und seiner Freude am Kickboxen!

Henryk M. Broder: Ein Herz für Killer

Peter Hahne: Brunner bleibt ein Held, egal ob er durch Schläge oder Herzschwäche starb

Kirsten Heisigs Vermächtnis – ihr Buch “Das Ende der Geduld”

Juli 13, 2010

Das schriftliche Vermächtnis der unter seltsamen Umständen gestorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig aus Berlin ist das Buch “Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter”. Wie amazon heute mitteilt, wird das Buch bereits zwischen dem 28. und 31. Juli verfügbar sein. Ursprünglich sollte die Auslieferung erst im September erfolgen. Das Buch der engagierten Richterin: ein must read für alle, die sich für Jugendkriminalität interessieren.

Kirsten Heisig: Ihr letztes Interview – und die Zweifel am Selbstmord wachsen

Juli 9, 2010

Die gebürtige Türkin Necla Kelek, Soziologin und Autorin und Lesern dieses Blogs bekannt, hat kürzlich die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig für die Zeitschrift EMMA interviewt. Es war das letzte Interview – und es verstärkt die Zweifel daran, dass diese Frau sich das Leben genommen haben soll. Läßt eine derartig verantwortungsvolle Frau ihre minderjährigen Töchter allein?

Nimmt sie sich das Leben zu einem Zeitpunkt, der ihr, soweit bekannt, überwiegend Freude bringt – die Umsetzung ihres Neuköllner Modells, die bevorstehende Veröffentlichung ihres Buches, die Fußball-WM (sie war ein Fan)?

Dann die seltsamen Tatumstände. Die Zweifel an der Ermittlungsarbeit der Justiz bleiben, insbesondere weil man davon ausgehen kann, dass es Menschen gab, die sie ins Grab wünschten.

Der mysteriöse Selbstmord der Kirsten Heisig – Augsburger Allgemeine

Buschkowsky legt nach: Kirsten Heisig “war lebenslustig und lebensbejahend”

Juli 6, 2010

Berlin-Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) legt nach. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp erneuert er seine Zweifel am Selbstmord der engagierten und couragierten Jugendrichterin Kirsten Heisig. Buschkowsky, der sie nach eigenem Bekunden sehr gut kannte, bezeichnet sie als “lebensbejahende und lebenslustige Frau”. Sei sei “alles andere als ein depressiver Mensch” gewesen. Auch über ihre gescheiterte Ehe habe sie nicht jammernd, sondern «in distanzierter Form» berichtet.

Kirsten Heisig ist tot – eine mutige Frau ist von uns gegangen

Juli 3, 2010

Kirsten Heisig, gestorben mit 49 Jahren! Da die Polizei keine Fremdeinwirkung bestätigt, muss nach akuellem Nachrichtenstand davon ausgegangen werden, dass Deutschlands mutigste Richterin sich das Leben genommen hat.

War es die Last der Aufgaben, der Frust über die Jugendkriminalität in Berlin-Neukölln, den sie in ihrem Buch schilderte, war es der Umstand, dass ihre Ehe nicht lief, oder war es eine Mischung aus beidem?

Falls ein Medium sich der Ermittlung dieser Frage widmet, werden wir gern im Detail berichten. Was derzeit zu sagen ist: Wir verneigen uns vor einer engagierten Frau, die Probleme erkannte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigte. Im Rahmen ihres Jobs hat sie das Größtmöglichste getan, die Jugendkriminalität in Berlin einzudämmen.,

Eine großartige, mutige Frau ist von uns gegangen. Gott sei ihrer gnädig. Ihr Vermächtnis ist ihr Buch.

Nächste Seite »